Full text: Newspaper volume (1942, Bd. 1)

133. Zahrgang 
Achleswig-HolstLinisthE 
138. Zahrgavg 
Renösburger Tageblatt 
etcting 
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Rr.48 
Dsntmstirg, den 28. Februar 
1342 
Ein soköjelisches Regrimn! meuîerîe 
if Sofia, 26. Februar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters. 
Die Blätter melden aus Ankara, daß in 
den letzten Tagen östlich von Vatum ein 
sowjetisches Regiment gemeutert und die 
ihr zugeteilten bolschewistischen Kommissare 
erschlagen hat. Das Regiment marschierte 
dann in der Richtung zur türkischen Gren 
ze, geriet aber dort in das Kreuzfeuer der 
zur Verfolgung der Meuterer eingesetzten 
bolschewistischen Truppen und der türkischen 
Grenzwachen, die den Uebertritt der bewaff 
neten Sowjetarmisten zu verhindern such 
ten. Die überwiegende Mehrheit der Flüch 
tenden wurde getötet, nur einem kleinen 
Teil gelang es, nachdem die Leute die Waf 
fen weggeworfen hatten, sich auf türkisches 
Gebiet in Sicherheit zu bringen. Etwa 300 
Verwundete wurden im Austrage der tür 
kischen Behörden in die Militärspitäler der 
Stadt Kaiseri in Anatolien gebracht. 
Zrssiliens Regierung 
kriech! für Mats 
mp Buenos Aires, 26. Februar. 
(Funkmeldung unseres eigenen Vertreters.) 
Die Haltung, die die brasilianische Regie 
rung, die früher so stolz darauf war, ihr 
Land einer autoritären Ordnung zugeführt 
zu haben, seit genau einem Monat nach dem 
Abschluß der Konferenz von Rio einnimmt, 
läßt sich an Würdelosigkeit gegenüber den 
Vereinigten Staaten kaum noch übertreffen. 
Offenbar unter dem Einfluß seines Wa 
shington in allem ergebenen Außenmini 
sters A r a n h a hat sich bekanntlich Präsi 
dent Vargas entschlossen, die Reichtümer 
seines Landes im riesigen Amazonas-Gebiet 
den USA. auszuliefern, und für die Dol 
lars, die man schon empfangen hat oder noch 
weiter empfangen wird, glaubt man in Rio, 
sich auch noch anderweitig erkenntlich zeigen 
zu müssen. Der in Natal vom Zivilluftschutz 
veranstaltete erste Probealarm hat eine 
ganze Welle von Unterdrückungsmatznah- 
men gegen Schulen, Zeitungen, Organisa- 
tionen und anderen Einrichtungen von An 
gehörigen der Achsenstaaten ausgelöst. Sv 
wurde u. a. der Gebrauch ihrer Mutter 
sprache verboten und weiterhin das Erschei 
nen ihrer Zeitungen völlig untersagt, die 
schon vor Jahren nur doppelsprachig 
(deutsch-portugiesisch bzw. italienisch-portu 
giesisch) und seit dem Herbst vorigen Jahres 
nur noch in portugiesischer Sprache erschei 
nen durften. Die Brasilianer sind also da 
bei, sich wenigstens des Schimpfwortes 
USA.-Brastlianer, das hier die Runde 
macht, würdig zu erweisen, und der Dol 
lars, mit denen sie bezahlt werden. 
„Nieder mit Smuls!" 
Sa Rom, 26. Februar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters. 
In Südafrika haben bei der Einschiffung 
von Buren-Transporten Demonstrationen 
stattgefunden. Die am Hafen versammelte 
Menge rief: „Nieder mit Smuts! Es lebe 
die Unabhängigkeit!" Die Unruhe war so 
groß, daß die Abfahrt der Transporte ver 
schoben werden mußte. 
llnzusriedenhei! mit Peru 
ll Genf, 26. Februar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters. 
Wie aus Lima gemeldet wird, soll sich die 
Unzufriedenheit großer peruanischer Kreise 
mit der sogenännten Rio-Konferenz-Politik 
immer deutlicher bemerkbar machen. Auch 
in anderen ibero-amerikanischen Staaten 
sei eine immer stärkere Abneigung gegen 
die Nordamerikaner und ihren Dollar-Im 
perialismus zu beobachten. 
Wie Reuter aus Los Angeles meldet, 
aben Flakgeschütze zahlreiche Schüsse auf 
inen „nicht identifizierten, in Bewegung 
efindlichen Gegenstand" ab, der in der 
iähe des Vorstadtgebietes von Baldwin 
sills gesichtet wurde. — Ein Zeichen für 
ie in den USA. herrschende Nervosität. 
Die ASA. spüre« den Krieg 
Bon unserem ständigen 
kb Lissabon, Ende Februar. 
Alles deutet darauf hin, daß die im No 
vember in USA. stattfindenden Wahlen für 
Roosevelt äußerst unangenehm werden. Das 
ganze Repräsentantenhaus und ein Drittel 
des Senats müssen sich zur Wahl stellen, 
und cs ist eine große Frage, ob die Partei 
des Präsidenten wieder mit Mehrheit in 
das Kapitol zurückkehren kann. Die meisten 
der ausscheidenden Abgeordneten treten als 
Kandidaten für die Neuwahlen auf und le 
ben nun in Sorge um ihren Sitz und ihre 
Diäten. Denn ein jeder von ihnen erhielt 
10 000 Dollar im Jahr und hatte die Mög 
lichkeit, aus dem großen Washingtoner 
Kriegstopf auf verzweigten Umwegen eini 
ge tausend Dollar nebenbei in sein privates 
Bankkonto abfließen zu lassen. Sie alle aber 
haben bis auf eine Frau für den Eintritt 
der Vereinigten Staaten in den Krieg ge 
stimmt, und dieser Krieg beginnt jetzt be 
reits immer weniger populär zu werden. 
Weite Schichten des Volkes fragen sich, wa 
rum sie eigentlich die Opfer bringen sollen, 
die Roosevelt ihnen abverlangt. Die öffent 
liche Diskussion über die Kriegsziele der 
Bereinigten Staaten ist im vollen Gange 
und Roosevelt kann dem fragenden Bürger 
mit dem besten Willen keine befriedigende 
Antwort,geben, warum er die USA. in den 
Krieg hineingeführt hat. 
Dieses reiche Land, das durch die Miß 
wirtschaft des Weißen Hauses militärisch, 
politisch und wirtschaftlich eine seiner 
schwersten Krisen durchmacht, beginnt den 
Krieg nach wenigen Wochen genau so zu 
spüren, als ob es im Herzen Europas läge 
und deshalb auf manche Rohstoffe und Le 
bensmittel verzichten müßte. Mit der 
Zuckerkarte fingen die Einschränkungen an. 
Bisher waren die Philippinen der Haupt 
zuckerlieferant der USA.,' aber die Philip 
pinen sind von den Japanern besetzt wor 
den. Dann folgte das Verkaufsverbot für 
Gummireifen, dessen Bedeutung für den 
Durchschnittsbürger der Vereinigten Staa 
ten wir Europäer kaum richtig einschätzen 
können. Jeder vierte Mann etwa besitzt in 
diesem Lande ein Auto. Die Gesamtproduk 
tion von 1941, als also schon manche Fa 
briken für Kriegsmaterial arbeiten mußten, 
überstieg immer noch fünf Millionen Wa 
gen. Das Auto ist der Stolz des USA.- 
Bürgers. Es ist der Ausdruck seines Wohl 
standes und seiner Kreditwürdigkeit und 
ein unerläßliches Hilfsmittel für den Ver 
kehr. Und nun muß er seinen Wagen in die 
Garage stellen, um die Reifen zu schonen, 
denn es gibt keine mehr. Zudem wird das 
Benzin knapper. Nicht als ob die Oelquellen 
am Mississippi plötzlich zu sprudeln aufge 
hört hätten, aber es ist ein Problem ge 
worden, das Benzin von New Orleans nach 
New York zu bringen. Es fehlt an Tank 
schiffen, nachdem ein Teil der USA.-Tank- 
flotte im vergangenen Jahre -den Englän 
dern überlassen und ein anderer von der 
Kriegsmarine zur Versorgung der Flotte 
in Hawai beschlagnahmt wurde. Aus dem 
Rest aber schießen die an der Ostküste der 
Vereinigten Staaten kreuzenden deutschen 
Mitarbeiter in Lîssà« 
U-Boote mit unheimlicher Treffsicherheit 
die dicksten heraus. 
Die Frauen der Vereinigten Staaten 
führen bewegte Klagen, daß alle von ihnen 
zur Kontrolle der Natur benutzten diskre 
ten Kleidungsstücke aus Gummi vom Markt 
verschwunden sind. Ein New Yorker Jour 
nalist faßte diese Situation in folgendem 
Satz zusammen, der mehr besagt, als lange 
Ausführungen: „Der nordamerikanische 
Mann mit hängenden Unterhosen und 
Strümpfen, mit einer Frau, die an der ver 
kehrten Stelle Rundungen zeigt, mit Kin 
dern, die keine Luftballons und Gummi 
spielsachen mehr haben, mit einem reifen 
losen Auto in der Garage, ohne Radier 
gummi, um unangenehme Schreibfehler zu 
beseitigen, beginnt nunmehr nach zweijäh 
rigem innerpolitischen Hin und Her den 
Krieg wirklich zu spüren." 
So hatte man sich in USA. die Entwick 
lung denn doch nicht vorgestellt, und aus 
der Lektüre New Yorker Zeitungen oder 
anderer noröamerikanischer Zeitschriften ge 
winnt man den ebenso überraschenden wie 
sicheren Eindruck, daß Roosevelt eine schwere 
innere Krise durchmacht. Die Opposition 
sammelt sich unter der Parole „Zuerst ge 
gen Japan!" In ihr finden sich alle vereint, 
die aus irgendwelchen Gründen teils ander 
imperialistischen Politik des Weißen Hau 
ses Kritik üben oder ihre eigene Unfähig 
keit zu verbergen haben. Die Hiobsnachrich 
ten aus dem Pazifik tragen zusammen mit 
den Schlägen, die das verbündete England 
erhält, nicht unwesentlich dazu bei, diese in 
neren Spannungen zu verschärfen, wie 
denn überhaupt das Bündnis mit England 
heute im Mittelpunkt der allgemeinen Kri 
tik steht. Aus dem Besuch Churchills in 
Washington hat sich, wie ein englischer Jour 
nalist feststellte, keine anglo-amerikanische 
Liebesehe entwickeln lassen. 
* 
* 
Menlai auf Vspen 
DNB. Berlin, 23. Febr. Aus dem Wege 
von der Wohnung in das Botschaftsgebäude 
wurde gestern vormittag auf Botschafter 
von Papen und seine Frau ein Attentat 
verübt. Botschafter von Papen und seine 
Frau blieben unverletzt. Ein Mann — ver 
mutlich der Attentäter —, der sich einige 
Schritte hinter dem Botschafter befand, 
wurde durch den Sprengkörper in Stücke 
gerissen. 
Sofort nach dem Attentat machte der tür 
kische Außenminister Saracoglu in Be 
gleitung von Staatssekretär Numan Mene- 
mencogln bei Botschafter von Papen einen 
offiziellen Besuch. Der türkische Außenmi 
nister erklärte, daß die türkische Regierung 
unter keine» Umständen dulden werde, daß 
ihr Land zum Schauplatz solcher Verbrechen 
gemacht werde. Er teilte dem Botschafter 
mit, daß strengste Untersuchungen mit allen 
entsprechenden Maßnahmen eingeleitet 
seien. 
Der türkische Staatspräsident und der 
Ministerpräsident haben durch ihre Kabi- 
378 feindliche Angriffe am Amensee in vier Wachen abgewiesen 
DNB. Berlin, 23. Febr. Im Raum süd- 
ostwärts des Jlmeusees haben deutsche 
Truppen in mehr als vierwöchigem Kampfe 
immer wieder erneut vorgetragene Angriffe 
starker Feindkräfte, teilweise in erfolg 
reichen Gegenstößen, abgewehrt. In den 
Unbilden des russischen Winters bei eisigen 
Schneestürmen und Kälte bis zu 45 Grad 
zerschlugen sie in unerschütterlichem Sie 
geswillen 378 feindliche Angriffe. Von der 
Härte und Erbitterung dieses winterlichen 
Abwehrkampses zeugen die überaus hohen 
Verluste des Feindes. Der Feind verlor 
außer zahlreichen Waffen und Kriegsmate 
rial über 14 00» Tote und ein Vielfaches 
an Verwundeten. 
Unsere Jagdflieger, die bereits an den 
Vortagen den Sowjets schwere Verluste an 
Flugzeugen und Besatzungen zugefügt hat 
ten, errangen auch am Dienstag wieder an 
allen Abschnitten der Ostfront in erbitterten 
Luftkämpfen überlegene Siege.' Bis jetzt 
liegen Meldungen über 38 Abschüsse vor. 
Ueber die wirkungsvollen Einsätze der 
japanischen Luftwaffe auf der Insel Java 
veröffentlicht das japanische Nachrichten 
büro eine aufschlußreiche Zusammenstel 
lung, aus der hervorgeht, daß an einem 
Tage insgesamt 70 feindliche Flugzeuge 
zerstört worden sind. 
nettschefs dem Botschafter ihre Glückwünsche 
übermittelt. 
Der F ü h r e r hat Botschafter von Papen 
telegraphisch seine Glückwünsche ausgespro 
chen. Der Reichsminister des Auswärtigen 
von Ribbentrop sandte gleichfalls an Bot 
schafter von Papen ein herzlich gehaltenes 
Telegramm. 
Die gesamte türkische Presse 
veröffentlicht das von der Agence Anatolie 
verbreitete offizielle Communique zum At 
tentat gegen den deutschen Botschafter von 
Papen an hervorragender Stelle. Die mei 
sten Zeitungen fügen dem Communique ei 
nen eigenen kurzen Kommentar hinzu, wo 
rin das Attentat aufs schärfste verurteilt, 
Herr von Papen beglückwünscht und auf die 
unveränderte und nicht zu erschütternde 
deutsch-türkische Freundschaft hingewiesen 
wird. Diese kurzen Kommentare lassen er 
kennen, wie stark die Empörung ist, die in 
der türkischen Oeffentlichkeit durch den ver 
brecherischen Anschlag gegen den deutschen 
Diplomaten ausgelöst wurde. 
Zu dem Anschlag gegen den deutschen 
Botschafter nimmt Sadak in der türkischen 
Zeitung „Akscham" Stellung Sadak weist 
darauf hin, daß der Türkei an der Ruhe 
und Sicherheit jedes in ihrem Lande leben 
den Menschen gelegen sei. Abschließend ver 
sicherte der Verfasser dem deutschen Bot 
schafter die hohen Gefühle des ganzen türki 
schen Volkes, die durch diesen bedauerlichen 
Vorfall vermehrt und gefestigt würden. 
Die Anstifļer zum Attenļa! 
Zwei Engländer verhaftet 
Zur gleichen Zeit wie die Nachricht vom 
Attentat auf Botschafter von Papen in An 
kara trifft eine Meldung aus Istanbul ein, 
wonach vor einigen Tagen in verschiedenen 
Stadtteilen zur gleichen Zeit deutschfeind 
liche Flugblätter verteilt wurden. Die tür 
kische Polizei hat in einem griechischen 
Klub als vermutliche Täter zwei Engländer 
und einen Anhänger des Verrätergenerals 
de Gaulle verhaftet. Auch diese Meldung 
zeigt, wie überall in der Türkei britische 
Agenten arbeiten. Indessen ist dies nur 
ein Beispiel. Viele andere Fälle bleiben 
geheim, da der Secret Service gewöhnlich 
nur im Verborgenen spioniert, besticht, er 
preßt und mordet. 
Das Sprengstoffattentat auf von Papen 
beweist, bis zu welchem Grad der Haß gegen 
diesen der britischen wie der sowjetischen 
Politik gleichermaßen unbequemen Vertre 
ter der Reichsregierung gestiegen ist. Offen 
bar wollte man ihn beseitigen, weil er der 
Träger wichtiger Informationen über den 
Verkauf der Türkei durch Eden an Moskau 
ist. Es besteht kein Zweifel darüber, daß 
die Anstifter zu diesem niederträchtigen 
Mordversuch im Secret Service und in der 
GPU. zu suchen sind. Sprengstoff gehört be 
kanntlich zu den Mitteln, mit denen der 
britische Geheimdienst im Auftrag der 
Londoner Regierung arbeitet, und es ist 
längst erwiesen, daß solche Verbrechen 
selbst im Schutze der Exterritorialität vor 
bereitet und verübt werden. 
Noch sind einige Vorfälle, die den Beweis 
hierfür liefern, in lebhafter Erinnerung. 
So explodierte etwa vor einem Jahr im 
Pera-Palast in Istanbul das Gepäck der 
britischen Gesandtschaft, die kurz vorher ge 
zwungen war, Sofia zu verlassen. So wurde 
beim britischen Konsul auf Kreta Dynamit 
wie auch ein ganzes Waffenlager gefunden. 
Weiter sei erinnert an ähnliche Funde in 
Serbien und schließlich an die Explosion in 
Tanger. Dort ist bekanntlich vor drei Wo 
chen der Diplomatenkoffer eines britischen 
Kuriers, der frisch von Gibraltar gekom 
men war, beim Umladen in eine Auto 
droschke explodiert. 
Man kann verstehen, daß ein Diplomat 
wie von Papen in London wie in Moskau 
viel Kopfzerbrechen und noch mehr Aerger 
verursacht. Das Attentat aber hat sich zu 
gleich gegen Deutschland gerichtet. Die 
Gründe sind durchsichtig und jedermann 
klar.
	        
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