Full text: Newspaper volume (1942, Bd. 1)

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135. Jahrgang 
Schleswig-HolsternilchL 
135. Jahrgang 
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Renösburger TageblüL 
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Freitag, den 23. Januar 
1942 
Fragezeichen in der Politik der Kriegshetzer 
Sie haben weder in Europa noch in Sstasien das Gesetz des Handelns mehr — Die Offensivkraft der Japaner 
noch immer in Steigerung - Rommel überrascht — Vergeblicher Ansturm der Sowjets 
And was will und kann Roosevelt? 
Die Offensivkraft der Japaner ist immer 
noch ungebrochen. Auf den Philippinen, auf 
Celebes und Borneo halten die Kämpfe 
noch an, die allerdings bereits den Keim 
des japanischen Sieges in sich tragen. Die 
USA.-Stützpunkte Wake und Guam sind 
fest in japanischer Hand, die ganze Malaien- 
Halbinsel wurde erobert, Singapur vom 
Lande her bedroht, gleichzeitig wurden ent 
scheidende Schläge gegen Tschungking-Trup- 
pen geführt und jetzt ein erfolgreicher Vor 
stoß auf Burma eingeleitet. Darüber hin 
aus aber haben japanische Truppen nun 
mehr auch Landungen auf dem Bismarck- 
Archipel, vielleicht auch schon auf Neu- 
Guinea begonnen. Daß diese weitgestreck 
ten Operationen, durch die Australien näher 
in das Kriegsgeschehen hineingezogen wird, 
ohne nennenswerte Störungen erfolgen 
können, sind ein Beweis für die absolute 
Ueberlegenheit der Japaner zur See und 
i« -er Luft. Man muß sich einmal ernsthaft 
Mit den Riesenräumen und den Niesen ent- 
fernungcn beschäftigen, um die Kühnheit 
dieser japanischen Operationen ganz zu be 
greifen. Das ist nicht ein starkes Selbstver 
trauen allein, sondern auch eine sichere stra 
tegische Planung, bei der das Gesetz des 
Handelns allein in den Händen Japans 
liegt. Auch hier in Ostasien haben die 
Kriegshetzer dieses Gesetz des Handelns ab 
geben müssen. Sie befinden sich in der De 
fensive, wissen nie, wo der nächste Schlag 
gelandet wird, haben auch nach den Ver- 
nichtungsschlägen der Japaner gegen die 
britische und die USA.-Flotte keine offen 
siven Einsatzmittel zur See mehr, während 
die Luftüberlegenheit der Japaner von An 
fang an feststand. 
In politischen und militärischen Kreisen 
Londons und Washingtons diskutiert man 
über die Frage, Welcher Kriegsschauplatz 
für sie der wichtigere ist. Unter dem Ein 
druck der anhaltenden Siege der Japaner 
möchte man den Blick der Oeffentlichkeit 
auf näherliegende Gebiete ablenken und 
geht hausieren mit der Propagandaparole: 
Der Hauptkriegsschauplatz liege in Europa. 
Er liegt deswegen hier, weil man wohl ein 
gesehen hat, daß entscheidende Hilfe für 
Ostasien zu spät kommt. Aber sind die Aus 
sichten in Europa denn günstiger als dort? 
Wie will man und wo will man hier einen 
entscheidenden Schlag führen? Die ganze 
Atlantikküste Europas ist fest in deutscher 
Hand. Die britische Offensive in Nordafrika, 
die den letzten Versuch nach Serbien und 
Griechenland darstellte, vom Süden her die 
Europafront aufzurollen, ist steckengeblie 
ben. Wie ein kalter Wasserstrahl hat in 
London der kräftige Gegenstoß Rom- 
m e } ê gewirkt, zeigt er doch klar, daß die 
geplante Vernichtung des Asrikakorps und 
der italienischen Streitkräfte nicht gelungen 
ist. Man mutz sogar zugeben, daß neue 
Verstärkungen trotz des Einsatzes der bri 
tischen Mittelmserflotte herangeführt wer 
den konnten. An der Ostfront laufen sich 
die Vorstöße der Sowjets an der eisernen 
Front der deutschen Abwehr fest. Vorüber 
gehende örtliche Erfolge sind durch den 
heldenhaften Einsatz der deutschen Soldaten 
immer wieder ausgebügelt worden. Auf 
der Krim-Halbinsel erlitt der Feind eine 
entscheidende Niederlage, die sich in der 
hohen Gefangenen- und Beutezahl aus 
drückt. 
In London sehen wir wieder einmal das 
billige Theater einer sogenannten Demo 
kratie. Irgendwie mutz Churchill das 
durch die anhaltenden Niederlagen aufge 
scheuchte englische Volk beruhigen. Er ver 
spricht die Wahrheit zu sagen und umgeht 
dieses Versprechen im selben Atemzug. Er 
will eine öffentliche Debatte aller schweben 
den Fragen im Unterhaus durchführen und 
stellt gleichzeitig die Vertrauensfrage. Oef- 
fentlich soll diese Debatte nur deswegen 
sein, weil Churchill dann immer wieder 
warnend den Finger erheben kann: Der 
Feind hört mit. Also müssen sich die wiß 
begierigen Abgeordneten bescheiden, und 
wenn sie sich abreagiert haben, wird das 
britische Volk genau so klug oder genau so 
verdummt wie vorher sein... Churchill 
kann nämlich nicht in Optimismus machen, 
weil er aus Washington von seinem Be 
fehlsempfang bei Roosevelt nichts Gutes 
mitgebracht hat. Oder soll er den Briten er 
zählen, daß die USA. eine gewaltige Streit 
macht auf der britischen Insel landen wer 
den, um von hier aus den Kampf gegen 
Europa zu führen? Ein bißchen Ueber- 
lssgung mutz er seinen Landsleuten schon 
zutrauen. Um die notwendigen Hunderttau 
senden von Soldaten mit Waffen und Ge 
rät zu transportieren, bedarf es eines so 
gewaltigen Schiffsraums, wie man ihn 
kaum noch zusammenkratzen kann. Von 
deutschen U-Booten und deutschen Fern 
kampsbombern haben aber die Engländer 
trotz ihrer amtlichen Lügenpropaganda auch 
schon etwas vernommen. Und wie sollte es 
dann weiter gehen? 
Fragezeichen über Fragezeichen. Das Ge 
setz des Handelns ist nirgends mehr vor 
handen und ohne ein solches kann man wohl 
Erklärungen abgeben, aber keine Entschei 
dungen herbeiführen. Sie sind nämlich schon 
gefallen. Mag der Krieg auch noch so hart 
sein und «och solange dauern, die Gewiß 
heit des Sieges kann uns nicht mehr ge 
nommen werden. In Ostasien bricht der 
Weltmachtstraum des britischen Empires 
zusammen, werden aber zugleich auch die 
Weltherrschaftsgelüste des USA.-Präsiden- 
ten als des Vertreters des Weltjudentums 
zerschmettert. Europa hat sich bereits, im 
großen und ganzen gesehen, als geschlosse 
ner Abwehrblock konsolidiert. Nicht nur die 
Deutsche Kulturarbeit in -er Südsee 
Vs« LAferrrn ko!sà!pslMfcheN THHrMUt Dr. Srrrft Gerhard Jacob 
Das gewaltige Geschehen, das sich gegen 
wärtig im Fernen Osten und im Pazifik 
abspielt, sollte uns Deutsche nachdrücklich 
daran erinnern, was deutsche Arbeit und 
deutscher Fleiß in jenen Gegenden einst 
alles geleistet haben. Ist doch die Südsee 
das älteste und zugleich erfolgreichste Feld 
deutscher Kolonialbetätigung gewesen. 
Der hervorragende deutsche Anteil 
reicht hier schon bis in die Zeit der Ent 
deckungen zurück. Der in spanischen Dien 
sten fahrende portugiesische Weltumsegler 
Magalhaes benutzte die Weltkarte des 
Nürnbergers Martin Behaim und .berief 
sich auf diesen bei der Entdeckung der nach 
ihm benannten Magalhaes-Straße (1519). 
Im 16. Jahrhundert beteiligte sich das 
weltberühmte Handelshaus der Fugger in 
Augsburg an einem Südseeunternehmen 
und erhielt dafür vom Kaiser Karl V. die 
ganze westamerikanische Küste von der Ma- 
galhaes-Stratze bis einschließlich Peru als 
Lehen. Die von Friedrich dem Großen ge 
gründete Preußische Seehandlungsgesell 
schaft (1772), die heutige Staatsbank, ver 
anstaltete in der ersten Hälfte des 19. Jahr 
hunderts mehrere Weltumsegelungen, bei 
denen auch die Südsee-Jnseln angelaufen 
und mit den Eingeborenen handelspolitische 
Beziehungen angeknüpft wurden. Gegen die 
Mitte der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts 
nahm das Hamburger Haus Johann Cesar 
Godefroy die alten Fuggerschen Pläne, 
wenn auch in anderer Form, wieder auf. 
Es besaß in der ganzen Südsee von Val 
paraiso (Chile) bis nach Shanghai (China) 
ein Netz von 45 Niederlassungen und Agen 
turen. Es hatte ein eigene Flotte und 
rüstete viele wissenschaftliche Forschungs 
reisen aus. In den 70er Jahren des vori 
gen Jahrhunderts geriet es in Zahlungs 
schwierigkeiten, die aber mit dem Südsee 
geschäft nichts zu tun hatten. Als Bismarck 
der bedrängten Firma mit einer Zinsga- 
ranrie seitens des Reiches zu Hilfe kommen 
wollte, scheiterte sein Plan an der Kurzsich 
tigkeit des Deutschen Reichstages (Samoa- 
Vorlage 1880). Erst zwanzig Jahre später 
sollten die westlichen Samoa-Inseln (Upolu 
und Sawai) deutscher Besitz werden (Flag- 
genhissung am 1. März 1900). Das Haus 
Godeffroy hat das große Verdienst, der 
deutschen Kolonialpolitik in der Süösee die 
Grundlagen geschaffen zu haben. Als wei 
tere deutsche Südsee-Pioniere nennen wir 
nur noch die Gebrüder Hernsheim, den 
deutschen Wahlkonsul Theodor Weber, den 
die Engländer den „König der Südsee" 
nannten, Adolf von Hansemann, den Be 
gründer der Neuguinea-Kompanie und den 
Forschungsreisenden Otto Finsch. Die alten 
deutschen Südseekolonien zerfielen in zwei 
Hauptteile: Deutsch-Samoa mit der Haupt 
stadt Apia auf Upolu und Deutsch-Neu 
guinea, das wiederum in drei Teile zer 
fiel: 1) Kaiser-Wilhelms-Land, 2) Bismarck 
archipel (z. B. Neupommern, Neulauen 
burg, Neumecklenburg) mit den beiden 
nördlichsten Salomoninseln und 3) Deutsch- 
Mikronesien (Karolinen, Polau - Inseln, 
Marianen (ohne Guam) und die Marshall- 
Jnseln mit Nauru). Regierungssitz war zu 
letzt Rabaul auf Neupommern, das 1937 
durch Vulkanausbruch zerstört wurde. 
Richtunggebend für die ganze deutsche 
Südseepolitik war die Ansprache, die der 
Gouverneur Dr. Sols bei seinem Regie 
rungsantritt in Samoa (1900) hielt: „Es ist 
nicht die Absicht der deutschen Regierung, 
euch zu zwingen, unsere Sitten und Ge 
wohnheiten anzunehmen,' die Regierung 
nimmt vielmehr Rücksicht auf eure alten 
Traditionen und achtet sie, soweit sie nicht 
verstoßen gegen die Gebote des Christen 
tums und gegen die Wohlfahrt des Ein- 
zelnen"."Nach kurzer heldenhafter Verteidi 
gung im Weltkrieg von 1914 wurden unsere 
schönen reichen Südseekolonien, von denen 
die jüngste, Samoa — genau so wie Togo 
in Afrika — bald keines Neichszuschusses 
mehr bedurfte, eine Beute der Feinde. 
Als sogenannte Mandate des Völkerbun 
des kamen: Deutsch-Neuguinea an Austra 
lien, Samoa an Neuseeland, die Karolinen, 
Marianen, Palau- und Marshall-Jnseln an 
Japan. In Australien vergab man das 
blühende deutsche Pflanzungsland an Sol 
daten, die es bald herunterwirtschafteten) 
auf Samoa führte die neuseeländische Miß 
wirtschaft zu einem Weltskandal. Seit 1926 
befanden sich die Samoaner im passiven 
Widerstand (,,Mau"-Bewegung). Als 1933 
der deutsche Kreuzer „Köln" in Rabaul von 
den Eingeborenen stürmisch begrüßt wor 
den war, durfte er Samoa nicht anlaufen, 
weil die Mandatsbehörden auch dort eine 
Kundgebung für die Deutschen befürchteten. 
So lebt heute noch in den Eingeborenen der 
Südsee die Erinnerung an die gute alte 
deutsche Zeit fort mit allen ihren Errungen 
schaften auf kolonisatorischem Gebiet in tro 
penmedizinischer, wirtschaftlicher und gei 
stigkultureller Hinsicht. Der fetteste Bissen, 
die Insel Nauru mit ihren für 300 Jahre 
reichenden großen Phosphatlagern, wird 
gemeinsam von England, Australien und 
Neuseeland verwaltet. Mit Genugtuung 
vernahmen wir im gegenwärtigen Kriege, 
daß deutsche Hilfskriegsschiffe vor Nauru 
erfolgreich feindliche Schiffe bekämpft haben. 
Militärkrast der befreundeten und verbün 
deten Nationen ist zusammengeschlossen. 
Darüber hinaus gehört uns auch noch die 
Wirtschafts- und Arbeitskraft fast aller 
europäischen Völker. Wie bei einer schim 
mernden Perlenkette reiht Sieg sich an 
Sieg. Durch die Militärkonvention mit 
Japan ist die gemeinsame strategische Pla 
nung auf weltweiten Räumen sichergestellt. 
Damit ist aber auch das Schlutzstück in die 
ser Perlenkette der Siege gesichert, der End 
sieg der jungen Nationen garantiert. -2s 
* * 
Keine Verbindung Australiens mehr 
mit Babaul 
Der australische Kriegsminister Forde 
gab am Donnerstagabend bekannt, daß Ra 
baul (die Hauptstadt des australischen Man 
datsgebietes, das früher Deutschland ge 
hörte, an der nördlichen Spitze von Neu- 
Pommern gelegen) am Donnerstagmorgen 
zweimal von je 40 japanischen Flugzeugen 
bombardiert worden sei. Seit 16 Uhr Orts 
zeit bestehe keine drahtlose Verbindung 
mehr mit Rabaul. Forde bezeichnete es als 
möglich, daß die Funkstation im Augenblick 
des Eintreffens japanischer Seestreitkräfte, 
die in der Nähe gesichtet worden waren, zer 
stört und die Stadt selbst geräumt worden 
sei. 
Nach einer Mitteilung des australischen 
Luftfahrtministers im Rundfunk sind auch 
die Funkstationen von Bulolo (im ehema 
ligen Kaiser-Wilhelm-Land) und Salamoa 
(auf der Samoa-Insel Upolu) durch japa 
nische Luftangriffe zerstört worden. An bei 
den Plätzen seien auch Flugzeuge am Bo 
den vernichtet worden. 
Die Großangriffe der japanischen Luft 
waffe auf Neu-Pommern (von den Englän 
dern jetzt Neu-Britannien genannt), Neu- 
Mecklenburg (von den Engländern Neu- 
Jrland genannt) und den Admiralitäts 
inseln haben in australischen und neusee 
ländischen Regierungskreisen allergrößte 
Befürchtungen ausgelöst, denen mehrere 
Minister am Donnerstagabend im Rund 
funk Ausdruck gaben. „Die Kriegsgefahr 
für Australien ist deutlicher, näher und töd 
licher als je zuvor, wer diese Gefahr nicht 
erkennt, hat jeden Wirklichkeitssinn verlo 
ren", sagte der Ministerpräsident Curtin. 
„Australien mutz auf das Schlimmste vor 
bereitet sein", äußerte Luftfahrtminister 
Drakeford. 
Burmesen, erhebt Euch! 
Der Oberbefehlshaber der japanischen 
Streitkräfte gegen Burma erließ einen 
Ausruf au das burmesische Volk, der über 
den Rundfunk in burmesischer und indischer 
Sprache verbreitet sowie in großen Men 
gen als Flugblätter von Flugzeugen über 
Burma abgeworfen wurde. Darin wird die 
burmesische Bevölkerung zur Erhebung 
gegen die britischen Unterdrücker und zur 
Zusammenarbeit mit den japanischen Trup 
pen aufgefordert. Auf diese Weise könne ein 
langgehegter Wunsch des Burma-Volkes 
nach Unabhängigkeit in Erfüllung gehen. 
Da die Burmesen nicht nur zur asiatischen 
Rasse gehörten, sondern ebenso wie die 
Japaner Buddhisten seien, sei diese Zusam 
menarbeit nur natürlich. 
Burmesische Streitkräste greifen 
Engländer an. 
Zur Eroberung von Tavoy werden in 
Tokio bemerkenswerte Einzelheiten be 
kannt, die zeigen, welche Auswirkungen 
bereits die vor allem durch die Verhaftung 
des Ministerpräsidenten U. Saw hervorge 
rufene antienglische Stimmung unter deu 
Burmesen erzeugte. Diesen Berichten zu 
folge nahmen die Kämpfe um Tavoy inso 
fern plötzlich eine unerwartete Wendung, 
als antibritisch eingestellte burmesische 
Streikräfte die englischen Verteidiger im 
Rücken angriffen und so zur schnellen Ver 
nichtung des Gegners beitrugen. Hierdurch 
war es möglich, Tavoy schneller zu besetzen, 
als es vorgesehen war. Gleichzeitig sielen 
damit militärische Einrichtungen und vor 
allem der Flugplatz von Tavoy unbeschädigt 
in japanische Hände.
	        
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