Full text: Newspaper volume (1935, Bd. 1)

128. Jahrgang. 
Achleswig-BolsternLsiHe 
128. Jahrgang. 
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Renösbumer Tageblatt 
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Borfühler vor den englischen Ministerreisen. 
über gute Beziehungen zu der gutzahlenden 
französischen Rüstungsindustrie und zum 
französischen Generalstab. 
In dem vielstimmigen Orchester, das zu 
den Reisevorbereitungen der englischen 
Minister aufspielt führen einige Stimmen 
das Grundmotiv der Weißbuchpartitur fort. 
Da hat beispielsweise die englische Regierung 
gleichzeitig an drei Flugzeugfirmen große 
Aufträge zum Bau schuellsliegender Verkehrs 
flugzeuge gegeben mit der ausdrücklichen An 
weisung, daß sie „im Kriegsfall" ohne weite 
res als schnelle Bombenflugzeuge verwandt 
werden können. Fürs erste sind mal 120 sol 
cher als „Verkehrsflugzeuge getarnter Ma 
schinen" vorgesehen. Ein derartig weitgehen 
der Vorstoß gegen die Bestrebungen im 
internationalen Luftverkehr muß allerdings 
als außerordentlich bedenklich bezeichnet 
werden. England läßt damit kurzerhand die 
Maske fallen, hinter der es zusammen mit 
Frankreich jahrelang unbegründete Verdächti 
gungen gegenüber der deutschen Verkehrs 
luftfahrt zu lancieren pflegte. Ueber Deutsch 
land ereifert man sich in Parlamentsreden 
und Weißbüchern, wenn es sich einen beschei 
denen Luftschutz inmitten • hochgerüsteter 
Militärstaaten schaffen will. 
Eden reist am 26. Mrz nach Moskau. 
Der Zeitpunkt für den Besuch des Lord 
siegelbewahrers Eden in Moskau ist nunmehr 
festgesetzt worden. Eden, der bekanntlich den 
Außenminister Simon auf seiner Reise nach 
Berlin begleitet, wird nicht, wie in englischen 
Kreisen noch gestern berichtet wurde, gemein 
sam mit Simon nach London zurückkehren, 
sondern am 26. März von Berlin aus nach 
Moskau Weiterreise«, wo er am 28. eintrifft 
und bis zum 31. März bleiben wird. In Mos 
kau wird er Besprechungen mit Stalin haben 
und auf der Rückreise Warschau ebenfalls 
einen Besuch abstatten. 
Vom 1. bis 3. April in Warschau. 
DNB. Warschau, 16. März. (Eig. Funkm.) 
Eden hat der polnischen Regierung mitgeteilt, 
daß er in Warschau am Montag, dem 1. April, 
abends eintresse. Er wolle am 2. und 3. April 
in Warschau bleiben. 
Dr. Rintelen zu lebenslänglichem 
Kerker 
Gewisse westliche Interessentenkreise sind 
seit dem Augenblick, in dem von London aus 
das Abreisedatmn der Minister für die mittel 
europäische Rundfahrt ausgegeben wurde, zum 
zweiten Mal innerhalb von 11 Tagen bemüht, 
dem Zweck der Reisen Simons und Edens eine 
Tendenz zu gebe», die weitestgehend den fran- 
zösischeu Wünschen entsprechen würde. Sicher 
lich nicht ohne einen Wink der profranzösischen 
Gruppe im englischen Außenministerium gibt 
ein offiziöses Londoner Blatt die Parole aus, 
daß das Programm der Reisen nach der an 
geblichen Ansicht maßgeblicher Mitglieder des 
Kabinetts dem Fragenkomplex des gemeinsa 
men englisch-französischen Kommuniguös vom 
3. Februar möglichst vollständig entsprechen, 
daß man also in Berlin über Rüstungsfragen, 
mitteleuropäischen Pakt, Luftpakt und nicht zu 
letzt über den Ostpakt sprechen solle. Nachdem 
ferner die englische Regierung und vor allem 
ihr Außenminister sich in der Frage des Be 
suches in Moskau schon fast desinteressiert er 
klärt hatte, klingt es jetzt beinahe wie eine 
unbeabsichtigte Indiskretion über einen Wink 
mit dem Pariser Zaunpfahl, wenn man jetzt 
in London versichern hört, mau sehe in Re- 
gieruugskreisen die Moskaureise als eine „sehr , , 
wichtige Angelegenheit" an. Nicht weniger in- HlMptangeklagte der Jnlirsvolmiott m Oeflerreiry 
teressant ist nach jener früheren Londoners ì- ^ ķ ņ 
Kühle gegenüber der Moskaureise jetzt die 
Versicherung, daß Eden erst mit der vollen 
Kenntnis eines Berliner Ergebnisses nach 
Moskau fahren und dort nicht etwa einen 
Schnellbesuch machen, sondern so lange bleiben 
will, wie es „notwendig" erscheint! Man darf 
wohl annehmen, daß angesichts der sehr weit 
reichenden Bedeutung der Berliner Bespre 
chungen die englischen Herren sich auch für den 
Aufenthalt in Berlin so viel Zeit lassen wer 
den, wie es „notwendig" erscheint. 
Wenn man von der unentwegten Haltung 
der altkonservativen „Morning Post" absteht, 
in der ein unfreiwilliger Spaßvogel von dem 
„kleinen diplomatischen Zwischenfall" mit dem 
Weißbuch spricht, dann werden den enlgischen 
Ministern teilweise ganz vernünftige Geleit 
worte für ihre Reiscvorbereitungen mitgege 
ben. Man hört Kennzeichnungen etwa des 
Versailler Diktates als veralteten Plunders 
sowie Hinweise darauf, daß Deutschland mit 
seinen Wünschen hinsichtlich einer ausreichen 
den Verteidigungswehr ja lediglich das Bei 
spiel der anderen befolge. Ja, man fordert 
hier und da in London sogar klipp und klar 
die Beseitigung der ominösen Abrüstungs 
artikel und erst recht des Artikels 231 des Ver 
sailler Diktates, also des Kricgsschuldartikels, 
den die „Daily Mail" in später Erkenntnis 
„berüchtigt" nennt. 
Umso seltsamer heben sich demgegenüber die 
Pariser Versuche ab, den englischen Ministern 
die Marschroute für die Berliner Besprechun 
gen in einem Ton nahezulegen, als sei die 
Downingstreet eine Faktorei des Quai 
d'Orsay. Und es ist zum mindesten schlechte 
Regie, wenn man in Paris jetzt plötzlich Auf 
regung um die bekannten Erklärungen 
Görings gegenüber dem Vertreter der „Daily 
Mail" markiert, die man nach ihrer Veröffent 
lichung ziemlich links liegen ließ. Manche 
Pariser Blätter stellen sich, als hätten sie 
eben erst von diesen Erklärungen Görings 
und nicht vor Tagen gehört? sie schreien plötz 
lich nach einem gemeinsamen Schritt Frank 
reichs, Englands und Italiens in Berlin — 
Wien, 14. März. Um 16.68 Uhr erschien der 
Gerichtshof im Saal. Der Verhandlungsleiter 
erklärte zuerst, daß jeder Ausdruck des Miß 
fallens oder des Beifalls streng verboten sei. 
Sodann wurde unter allgemeiner Spannung 
des dicht gefüllten Zuschauerraumes vom Ver 
handlungsleiter das Urteil verkündet. 
Dr. Rintelen sei schuldig, im Jahre 1034 in 
Wien und Rom den ihm bekannten Anschlag 
auf das Bundeskanzleramt gebilligt und da 
durch gefördert zu haben, daß er sich als Ches 
der neu zu bildenden revolutionären Regie 
rung zur Verfügung stellte. Er habe damit das 
Verbrechen der entfernten Mitschuld am Hoch 
verrat begangen, und da der Gerichtshof das 
Unternehmen als besonders gefährlich an 
sehen müsse, werde über ihn die Strafe des 
lebenslänglichen Kerkers verhängt. Die Unter 
suchungshaft vom 26. Juli bis heute wird für 
den Fall einer späteren Begnadigung ange 
rechnet. 
Dr. Rintelen nahm das Urteil lächelnd auf. 
In der Begründung zu dem Urteil im Rin- 
telcnprozeß wird u. a. ausgeführt: 
Der Militärgerichtshof hat als erwiesen an 
genommen, daß der Beschuldigte mit Dr. Wei- 
denhammcr in engem Verkehr gestanden hat. 
Weiter hat der Militärgerichtshof als erwie 
sen angenommen, daß Dr. Weidenhammer den 
Beschuldigten im Hotel „Imperial" besucht hat. 
Aus dem Polizeibericht geht hervor, daß Dr. 
Weidenhammer am 25. Juli Wien fluchtartig 
verlassen hat. Danach ist einwandfrei festge 
stellt, daß der Beschuldigte mit Dr. Weiden 
hammer in enger Verbindung gestanden hat, 
und daß diese Verbindung nicht harmlos war, 
beweist der psychologische Umstand, daß der 
Beschuldigte diese Bekanntschaft entschieden 
ableugnete. Der Militärgerichtshof hat auch 
die Ueberzeugung gewonnen, daß nicht bloß 
diese Mlichtauffassung zeigt sich merkwürdi- ein passives Verhalten des Beschuldigten vor- 
me,e I. ZVl "sil-at. sondern daß er diese Pläne gebilligt und 
gerweise in solcher Geschwindigkeit nie, wenn 
es sich beispielsweise um die Erfüllung der 
Verpflichtungen als Garanten des Memel- 
ftatuts gegenüber der litauischen Gewaltherr 
schaft handelt. ' Als unzeitgemäßes Kuriosum 
kann man es nur verzeichnen,, wenn der 
chauvinistische „Figaro" allen Ernstes ver 
sichert, selbst wenn England und Frankreich 
sich Zehntausende von Flugzeugen zulegten, 
dann habe das noch immer nichts mit der Ge 
fährdung des Friedens zu tun? aber auch die 
allerkleinste Luftflotte in der Hand eines 
nationalsozialistischen Deutschlands müsse 
«höchst gefährlich" sein! Es geht doch nichts 
Es kommen noch weitere Umstände in Be 
tracht, so seine Gegnerschaft zu Dollfuß. Die 
Einwendungen des Verteidigers halten einer 
genauen Prüfung nicht Stand. Es ist ohne Be 
lang, daß der Beschuldigte seinen Aufenthalt 
tn Wien nicht geheimgehalten hat und nicht 
geflüchtet ist. Auch seine sonstigen harmlosen 
Handlungen in den kritischen Tagen sind, so ist 
anzunehmen, eine geschickte Tarnung und 
Maskierung gewesen. , . a 
Als Erschwerungsgrund war der Bruch eines 
besonderen Trcueverhältnisies durch den Be 
schuldigten, ferner die Tatsache, daß das Unter 
nehmen den Tod des Bundeskanzlers Dr. 
Dollfuß zur Folge hatte, anzunehmen. Mil 
dernd war der Umstand, daß der Beschuldigte, 
wie zweifellos feststeht, sich hervorragende Ver 
dienste um die Steuermark und Oesterreich er 
worben hat, ferner auch seine Unbescholtenheit. 
Der Verhandlungsleiter erklärte: Das Ur 
teil ist rechtskräftig. Die Verhandlung ist ge 
schlossen. 
Dr. Rintelen erhob sich mühsam von seinem 
Sessel und drückte dem Verteidiger dankend 
die Hand. 
Das Urteil wurde vom Publikum ohne 
Kundgebungen aufgenommen. Der Verurteilte 
empfing, nachdem er den Verhandlungssaal 
verlassen hatte, den Besuch seines Bruders und 
seines Sohnes. Er verweilte längere Zeit im 
Gespräch mit ihnen. In einem Tragsessel wurde 
er hierauf in die Gcfangenenabteilung des 
Landgerichts gebracht. 
Da der Angeklagte durch den Schuß und den 
erlittenen Schlaganfall so hinfällig und links-« 
fettig völlig gelähmt ist, nimmt man an, daß er 
schon in den nächsten Tagen sür hastunsäyrg 
erklärt und in ein Sanatorium übergeführt 
werden wird. . - 
Der Verteidiger 
Rintelens, Rechtsanwalt Dr. Klee, stellte in 
seinem Plädoyer fest, daß der Prozeß in kerner 
Richtung eine Klärung über die Geheimnlsie 
und Hintergründe des 26. Juli gebracht habe. 
Er kritisierte dann das Verhalten des Staats 
anwalts, weil er die wichtigsten Beweismittel 
nicht schon in der Voruntersuchung aufgerollt 
habe. Dr. Rintelen sei nie Nationalsozialist 
gewesen? er habe nur aus ethischen und wirt 
schaftlichen Gründen das Verhältnis zu dem 
Brudervolk bester» wollen. Der Verteidiger 
ging darauf auf die einzelnen Beweise ein. Er 
erklärte, daß die eindringlichste Vernehmung 
des gesamten Gesandtschaftspersonals nichts 
Belastendes ergeben habe. Man habe dann das 
keineswegs erhebende Schauspiel erlebt, wie 
im letzten Augenblick der Kammerdiener des 
Gesandten in Rom zur Zeugenbarriere ge 
schleift wurde. Der Verteidiger erklärte mit 
erhobener Stimme, daß Rivoldi gelogen habe. 
Von dem ganzen römischen Beweismaterial 
sei nichts übrig geblieben als der üble Ge 
schmack, den die Erkenntnis auslöse, daß man 
den österreichischen Gesandten in Rom vom 
ersten Tage seines Amtsantritts an bespitzelt 
«nd beschnüffelt habe. 
Dr. Rintelen 
Lat dann, ein Schlußwort halten zu dürfen, 
und führte aus: „Ich bin unschuldig. Ich habe 
immer offen für meine Ideale gekämpft. Ich 
wollte nie etwas anderes als ein gutes Ein 
vernehmen Oesterreichs mit Deutschland. Ich 
habe mich dabei in einer Linie mit dem größ 
ten österreichischen Staatsmann Dr. Seipel be 
funden. In dieser Ueberzeugung sehe ich mit 
Ruhe Ihrem Urteilsspruch entgegen." 
Aus den Verhandlungen ist für uns nur 
eins wichtig, nämlich, daß Rintelen von seinen 
Gegnern erledigt worden ist, weil er im Ge 
gensatz zu den ihr Volkstum verratenden öster 
reichischen Kreisen sich eindeutig für die groß 
deutsche Sache, sür das Zusammengehen mit 
Deutschland ausgesprochen und in diesem 
Sinne Politik getrieben hat. Mögen die Mittel 
verfehlt sein, die Tatsache bleibt bestehen, daß 
sein Fall durch seine Gegner, deren Verrat am 
Deutschtum bloßstellt. Wie scharf dieser Verrat 
auch heute noch in führenden Kreisen ist, geht 
daraus hervor, daß aus Augst vor der Wahr 
heit bis zum 16. Juni alle im deutschen Reiche 
erscheinenden Zeitungen in Oesterreich zu lesen 
verboten worden sind. 
Vor einem Rücktritt 
der norwegischen Regierung? 
DNB. Oslo, 14. März. Die Aussprache im 
Storting wurde auf Freitag vertagt. 
In politischen Kreisen verlautet, daß die 
gegenwärtige liberale Regierung Mowinckel 
zurücktreten wird und daß der Stortingpräsi- 
dent Nygaardsvold, der Führer der Arbeiter 
partei, die Regierung übernehmen dürfte. 
Der Marsch der Getreuen. 
liegt, sondern daß er diese Pläne gebilligt und 
seinen Namen den Putschisten zur Verfügung 
gestellt haben mutz. 
Ein weiterer Grund für die Schuld des Be 
schuldigten an dem Putschplan ist sein Selbst 
mordversuch. Er hat zwar in Abrede gestellt, 
daß der Schutz in Tötungsabsicht erfolgt ist. 
Selbst wenn man aber annimmt, daß sein Ab- 
schiedsbrief nur in der Absicht geschrieben 
wurde, nicht aus dem Leben zu scheiden, son 
dern sich nur ernstlich verletzen zu wollen, so 
wäre seine Handlungsweise eine Flucht in die 
Krankheit aus einer Situation, die der Ange 
klagte als hoffnungslos ansah. 
NSK. Die Alte Garde der SA. wird am 
21. März in Berlin marschieren, aus jedem 
Sturm der älteste SA.-Mann. Das sind jene 
Männer, die mit zäher Verbissenheit die Idee 
Adolf Hitlers bis in das letzte deutsche Dorf 
hineingetragen haben, die in ihrem Glauben 
und in ihrer Treue zum Führer auch in den 
schwersten Zeiten nicht gewankt haben. 
Als Abgesandter ihres Sturmes rüsten sie 
sich zu der Reise nach Berlin. Nicht der Rang 
höchste, sondern der Dienstälteste erfährt diese 
Ehrung, an dem großen SA.-Appell im Sport 
palast und an dem Vorbeimarsch in der Wil 
helmstraße teilnehmen zu können, denn es soll 
eine Ehrung für die treuesten Kämpfer 
.des 
sein. 
Sie sind ihren Weg gegangen, unerschütter- 
lich. Jener, der jetzt nach Berlin fahren darf, 
war vielleicht der erste SA.-Mann seines 
Dorfes, oder seiner Stadt, trug das Braun 
hemd bereits, als seine Träger noch bespien, 
beschimpft und überfallen wurden. Aber er 
trug es, weil er an den Führer glaubte, und 
an die Reinheit und 'den Sieg der großen 
Idee, für die er kämpfte. Dieser Glaube und 
diese Gewißheit ist heute Eigentum 
des ganzen deutschen Volkes ge 
worden. Und der verlachte und verhöhnte 
Kämpfer von einst marschiert heute durch Ber 
lin als der älteste und bewährte Träger dieser 
Idee, als Repräsentant seines Sturmes und 
der gesamten DA,
	        
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