Full text: Newspaper volume (1935, Bd. 1)

128. Jahrgang. 
SchlLSwLg-HoìstànschL 
OZMtUN 
Renösburser Tageblatt 
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Hr. iS 
Dienstag, den 22. )armar 
Verstehen wir uns? 
MF« d<&§8.t$€h-§$’€ZBSZ®$ischem Ş«Ş^ââ«. 
Wiederholt ist von öer Saareinigung als 
von einer Brücke zur deutsch-französischen 
Verständigung gesprochen worden. Daß die 
tragische Verfeindung der beiden bedeutend 
sten europäischen Kulturvölker einmal auf 
hören möge, wird von den besten Geistern hü 
ben und drüben gewünscht. Die Verschieden 
artigkeit der Temperamente, der Staats- und 
Regierungsformen braucht kein Hindernis auf 
dem Wege zu diesem europäischen Ausgleich 
zu sein. Mit größter Vorurteilslosigkeit bemü 
hen sich vor allem die nicht zur Zunft der Po 
litiker gehörenden Menschen hüben und drü 
ben um den Ausgleich, von dem Europas Zu 
kunft abhängt. 
In deutschen Landen hat man in der ver 
gangenen Woche nach dem Saarsieg gern die 
verständigen Stimmen französischer Front 
kämpfer gehört. Selbst die französische Jugend 
huldigt nicht mehr dem hemmungslosen Chau 
vinismus. Ein großer Teil der französischen 
Jugend, als deren Wortführer wir den jun 
gen Bertrand de Jouvenel betrachten dürfen, 
setzt sich mit großer Energie für eine ehrliche 
Verständigung mit der deutschen Jugend ein. 
Die praktische Verständigungsarbeit greift 
aber bereits viel weiter. In der Reichshanpt- 
stadt weilte neulich eine französische Bauern- 
aborönung. Ihr Wortführer sagte im Reichs- 
ernährungsministerium sehr anerkennende 
Worte über die deutsche Landwirtschaftspolitik 
und über die wirtschaftliche Wiederherstellung 
Europas. Auch in Frankreich fühlt sich der 
Bauernstand als ein besonderer Friedens 
garant. Was liegt näher, als daß sich der Nähr 
stand hüben und drüben zu vertrauensvoller 
Arbeit an der europäischen Zukunft zusam 
menfindet? Die berufsständische Zusammen 
arbeit deutscher und französischer Gruppen 
läßt sich sicherlich noch in vielfältiger Weise 
fruchtbar gestalten. Am guten Willen fehlt es 
auf keiner Seite. Warum sollte dann die Ver 
ständigung nicht auch in der Lebenspraxis des 
Alltags bedeutende Fortschritte machen? 
Noch ein weiterer Umstand scheint die Ver 
ständigungsarbeit zunächst zu begünstigen: 
Dieser Tage trat, wie jedermann weiß, ein 
Wechsel im französischen Generalstaö ein. Der 
Generalissimus Weyganö mußte seine Herr 
schaft an den jüngeren General Gamelin ab 
treten. In diesem militärischen Wechsel offen 
bart sich eine bedeutsame Kursänderung öer 
französischen Gesamtpolitik. Das Alter allein 
war bei der Zurruhesetzung des Generals 
Weygand nicht ausschlaggebend. Der alte Herr 
hätte bei seiner robusten Gesundheit noch ru 
hig einige Jährchen unangefochten im Amte 
bleiben können. Aber dieser Soldat aus der 
harten Schule des Generals Foch mußte wei 
chen, weil er das Kriegserlebnis noch heute in 
seinen Anschauungen schöpferisch fortbildete. 
Mit General Weygand, dem hartnäckigen Ge 
genspieler Deutschlands in Versailles, läßt sich 
allerdings eine deutsch-französische Zusam 
menarbeit kaum organisieren. Weygands Nach 
folger Gamelin ist aus anderem Holze ge 
schnitzt. General Gamelin stammt aus der mi 
litärischen Schule Joffres und hat aus seiner 
Bewunderung für das deutsche Heereswesen 
niemals ein Hehl gemacht. Wir Deutschen er 
innern uns noch gern der verständigen Worte, 
die dieser General Gamelin im vorigen Jahre 
anläßlich des deutschen Reiterbesuchs in Pa 
ris sprach. Kein Zweifel: General Gamelin 
wird sich einer deutsch-französischen Zusam 
menarbeit nicht widersetzen — und sei es selbst 
auf dem Gebiete des Mrlitärwesens. 
Hoffnungsvolle Zeichen für die Zukunft! 
Gewiß — wir sollen solche Vorboten der euro 
päischen Vernunft nicht überschützen. Der Ver 
such eines deutsch-französischen Ausgleichs 
wird ja nicht zum ersten Male gemacht. Aber 
alle früheren Versuche spielten sich gewisser 
maßen im luftleeren Raume ab. Sie nahmen 
auf die politische Wirklichkeit zu wenig Rück 
sicht. Der deutsche Saarsieg ist in Frankreich 
deswegen ohne jede Bitterkeit aufgenommen 
worden, weil jeder Franzose ein Gefühl für 
den Patriotismus des deutschen Volkes be 
sitzt — für jenen Patriotismus, der sich bei 
den Saarwahlen in so überzeugender Weise 
äußerte. Vaterlandsliebe, Heimatstolz, natio 
nale Ehre — alles das sind Tugenden, die dem 
französischen Bürger erst nicht plausibel ge 
macht werden brauchen. Eine deutsch-franzö 
sische Verständigung läßt sich nur unter voll 
kommener Berücksichtigung der beiderseitigen 
Werte denken. Die Eigenarten sollen nicht ab 
geschliffen werden zwischen den Mühlsteinen 
einer internationalen Phraseologie. Das Fort 
bestehen der nationalen Eigenarten ist viel 
mehr die Gewähr für den europäischen Frie 
den. 
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höherer Gewalt. Für unverlangt eingehende Beiträge übernimmt die Schbiftleitung keine Gewähr. 
Die Methoden, mit denen augenblicklich ein 
realpolitischer Ausgleich zwischen Deutschland 
und Frankreich versucht wird, ähneln also kei 
neswegs den unzugänglichen Methoden der 
Briandschen Aero. Das europäische Programm 
Brianöschen Aera. Das europäische Programm 
fismus zur Lebensform der europäischen Völ 
ker erheben wollte. Jetzt sind andere Werk 
leute an der Arbeit. Enttäuschungen werden 
auch diesmal nicht ausbleiben. Aber diese Ent 
täuschungen sind nur Umwege auf dem Mar 
sche, den wir angetreten haben. Das Ziel kennt 
jeder. Und warum sollte das Verstehen zwi 
schen den beiden europäischen Kulturvölkern 
für alle Zukunft unmöglich sein? 
Römischer Brief. 
Ser Me m StMkkNMl. 
Das Gelübde der faschistischen Flieger. 
Benito Mussolini hat dieser Tage dem See 
flughafen Caserta in der Nähe von Neapel ei 
nen Besuch abgestattet. Selbstverständlich be 
nutzte Mussolini den Luftweg. Er saß am 
Steuer seiner Savoia-Machetti, die ihn in 
knapp vierzig Minuten von Rom nach Caserta 
trug. Die Landungsmanöver führte der Duce 
höchst persönlich aus. Später besichtigte der 
Duce die Flughafenanlagen in Caserta und 
nahm das Gelübde von 82 jungen Fliegeroffi 
zieren entgegen. Dieses Gelübde ist sogleich ein 
denkwürdiges Zeugnis faschistischer Fliegerbe 
geisterung. Es lautet wörtlich: „Gott der 
Stärke und des Ruhms, der du unseren Augen 
das Himmelszelt gibst — wir steigen zum Licht 
empor, um den Sang unserer Begeisterung mit 
dem Lärm der Motoren zu vermischen. Wir 
sind Männer. Wir steigen empor und vergessen 
dabei alle Erdenschwere. O Gott, gib uns die 
Flügel der Adler, den scharfen Blick der Adler, 
die Klauen der Adler! Dann wollen wir über 
all dahin, wohin du das Licht verbreitest, die 
Fahne, den Sieg, den Ruhm Italiens und 
Roms tragen." 
Professor Dr. Otto Brandt s. 
So sprachen die jungen Fliegeroffiziere im 
Angesicht Mussolinis im Flughafen von Ca 
serta. Der Duce verharrte bewegungslos. Das 
Volk aber, das von allen Seiten auf die Kunde 
von Mussolinis Ankunft herbeiströmte, berei 
tete dem Regierungschef stürmische Ovationen. 
Alle Flieger Italiens hängen mit einer ge 
radezu abgöttischen Liebe an Mussolini. Ihre 
Begeisterung läßt sich leicht erklären: denn 
Mussolini ist ein leidenschaftlicher Anhänger 
der Fliegerei. Diesen „Sport" entdeckte der 
Duce längst, bevor er zur Macht emporgestie 
gen war. Es war im Jahre 1920, als der da 
malige Chef des „Popolo d'Jtalia", Benito 
Mussolini, zum erstenmal Flugunterricht 
nahm. Sein damaliger Fluglehrer, ein Kriegs 
flieger, hat erst vor kurzem allerlei Indiskre 
tionen über seinen Flugschüler Mussolini ver 
öffentlicht. Nach 18 Probeflügen erhielt Musso 
lini seinen Flugzeugführerschein. Während des 
Unterrichts gab es nur ein einziges Mal einen 
etwas bösartigen Unfall: Einmal schlug der 
Apparat so heftig auf den Boden auf, daß er 
zu Bruch ging. Mussolini erlitt einige Ver 
letzungen an der Stirn und am Knie und mußte 
14 Tage das Bett hüten. Dieser Zwischenfall 
vermochte aber die Flugleidenschaft des Duce 
keineswegs zu beeinträchtigen. 
Im März 1921 hatte dann Mussolini zum 
erstenmal Gelegenheit, im Parlament die Not 
wendigkeit einer starken Luftfahrt hervorzu 
heben. Erst nach der Machtübernahme konnte 
Mussolini sein Lieblingswerk durchführen: er 
schenkte dem italienischen Volke ein Flieger 
korps, das die Bewunderung der übrigen Kul 
turvölker herausforderte. Es ist nicht notwen 
dig, in diesem Zusammenhang auf die großen 
Leistungen der faschistischen Luftfahrt näher 
einzugehen. Wenn es seine Zeit gestattet, setzt 
sich Mussolini auch heute noch gern an den 
Steuerknüppel seines Flugzeugs. Hohe Funk 
tionäre der faschistischen Partei wurden in den 
letzten Jahren öfters bei Mussolini vorstellig, 
um ihn zu bitten, sein geheiligtes Leben nicht 
unnötigerweise in Gefahr zu bringen. Der 
Duce entsprach aber nicht ihren Wünschen. Dem 
Parteisekretär Farinacci telegraphierte er kurz 
und bündig: „Lieber Farinaci, fliegen ist eine 
unbedingte Notwendigkeit!" 
Was Mussolini für sich selber in Anspruch 
nimmt, das verwehrt er natürlich auch nicht 
seinen Familienangehörigen. Im letzten Som 
mer erhob er beispielsweise keinen Einspruch 
dagegen, daß sein eigener Schwiegersohn, der 
Pressechef Graf Ciano, den Flugzeugführer- 
schein erwarb. Mussolini bekundete sogar so 
großes Interesse für die fliegerische Leiden 
schaft seines Schwiegersohnes, daß er an der 
fliegerischen Abschlußprüfung des Grafen 
Ciano persönlich teilnahm. Diese persönliche 
Unerschrockenheit Mussolinis findet begreif 
licherweise beim Volke größtes Verständnis. 
Ein großes Vorbild reißt die ganze Nation zu 
gesteigerten Leistungen hin. Ist es ein Wunder, 
daß Italien über vorzügliche Flieger verfügt, 
wo selbst öer Regierungschef sich in seinen 
Mußestunden gern an den Steuerknüppel setzt? 
Ein künstlerischer Film. 
kl sich durchsetzt. 
NSK. Berlin, 21. Januar. Aus Augsburg 
traf folgendes Telegramm ein: 
„Erstaufführung „Luli" Augsburg ausver 
kauftes Haus mit „Ich für dich — du für mich." 
Polizeiliche Absperrung. Publikum begeistert." 
In Rendsburg gelangt der Film Freitag, 
25. Januar, zur Erstaufführung. 
3m Gedenken «nd in Dankbarkeit 
Aus. Erlangen kommt die Trauerbotschaft, 
daß eine durch seine Werke für immer mit 
Schleswig-Holstein verbundene Persönlichkeit, 
Professor Dr. Otto Brandt-Erlangen, einem 
tückischen Leiden im besten Mannesalter von 
47 Jahren zum Opfer gefallen ist. 
Wir Schleswig-Holsteiner stehen mit tiefer 
Wehmut und Trauer an der Bahre dieses so 
früh vollendeten Historikers von seltenem Aus 
maße und voll tiefer Schau für die Entwick 
lungslinien und -Möglichkeiten zukünftiger 
deutsch-nordischer Beziehungen. 
Aus diesen seinen Anlagen heraus ist es 
nicht von ungefähr, sondern schicksalhafte 
Bestimmung, daß dieser Süddeutsche, in 
Heidelberg Geborene seinen ersten großen wis 
senschaftlichen Wirkungskreis in Schleswig- 
Holstein fand und unsere meerumschlungene 
Erde als seine zweite Heimat ansah. Die Sehn 
sucht nach hier und seinem Wirkungskreis an 
der Universität Kiel hat er nie verloren, konnte 
sie nicht verlieren, weil er an dieser Stelle 
allein die Erfüllung einer deutschen 
und europäischen Aufgabe für sich 
gegeben sah. Noch aus letzten Briefen zur 
Weihnacht dieses Jahres an den Verfasser die 
ser Zeilen sprach wie immer aus seinen Grü 
ßen aus dem Süden die tiefe Sehnsucht 
nach dem Norden. 
Und wenn wir auch für die für schleswig 
holsteinische Geschichtsforschung schon geleistete, 
überaus wertvolle Arbeit mit Wehmut dem 
Dahingeschiedenen einen Lorbeer in die so 
fleißigen, nun erkalteten Hände legen, so tun 
wir es mit der erschütternden Ergriffenheit, 
daß hier die große Aufgabe eines Le 
bens unerfülltgebliebenist. Brandt 
war ein Schauer und Künder nordischen Volks 
und Menschentums. Kein uns bekannter zeit 
genössischer Historiker hat den durch den Welt 
krieg eingeleiteten Zeitenumbruch und die dar 
aus sich ableitende Neuorientierung des Ver 
hältnisses Schleswig-Holsteins zu Dänemark 
und dem Norden so innerlich erkannt und er 
faßt wie Brandt. Daß die wissenschaft 
lich-historische Unterbauung dieses 
zukünftigen Verhältnisses aus im Augenblick 
nicht zu erörternden Gründen und in einer für 
Schleswig-Holstein nicht gerade erhebenden 
Weise im Jahre 1928 unterbrochen wurde, ist 
Tatsache. Diese Unterbrechung geschah aber in 
der Hoffnung einer späteren Wiederaufnahme 
der alten Beziehungen. Diese Hoffnung hat der 
Tod in einem Augenblick unterbrochen, wo 
wieder Ansätze dafür gesucht wurden, den nun 
Dahingeschiedenen in seine deutsch-nordische 
und damit in seine eigentliche Lebensaufgabe 
zurückzuführen. Diese Möglichkeiten sind dem 
Dahingegangenen nun zu einem letzten Gruß 
der Dankbarkeit aus Schleswig-Holstein ge 
worden. 
So hat denn der unerbittliche Tod große 
Hoffnungen ausgelöscht. Das Herz schlägt 
nicht mehr, das so unendlich warm für uns 
Schleswig-Holsteiner geschlagen hat. Der Kopf 
kann nicht mehr für eine Aufgabe arbeiten, die 
für uns und unser Verhältnis zum Norden 
überaus wertvoll geworden wäre. Die Feder 
ist einer Persönlichkeit von tiefstem historischen 
Wissen vor der letzten Höhe erfahrensten Kön 
nens aus öer Hand gefallen. Uns bleibt nur 
übrig, mit Dankbarkeit und Trauer des Men 
schen zu gedenken, der uns Freund geworden 
war und nun in der Erde Süddeutschlands, 
seiner Heimat, ruhen wird und einen Kranz 
der Ehre auf sein Grab zu legen. <S>* 
* 
Wir weisen auf den an anderer Stelle dieses 
Blattes zum Abdruck kommenden Aufsatz über 
Brandts Werke hin und fügen hier noch einige 
Daten aus dem Leben des Dahingeschiedenen 
an. Brandt habilitierte sich an der Universität 
Kiel 1919 für mittlere und neuere Geschichte. 
1920 wurde er mit der Vertretung der schles 
wig-holsteinischen Landeskunde beauftragt. In 
diese Zeit fällt die Veröffentlichung zweier sei 
ner großen Werke für Schleswig-Holstein 
(Emkendorf und Brandts Geschichte für Schles 
wig-Holstein, ein Grundriß). 1928 folgte 
Brandt einem Rufe als ordentlicher Professor 
nach Erlangen. Hier vollendete er sein 3. Werk 
für Schleswig-Holstein „Kaspar von Saldern 
über die nordeuropäische Politik im Zeitalter 
Katharina II". Sein Grundriß erschien auch in 
dänischer Sprache. Bei dieser Ausgabe hat sich 
seine Lebensgefährtin, Ebba Brandt, besondere 
Verdienste für die Lebensarbeit ihres Mannes 
erworben und ihr tiefes Verständnis für seine 
Lebensaufgabe erwiesen. 
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