Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 1)

Mit MêilMkļM Md Lch» 
nach dem 30. April 1934. 
, Der LandesoSmann Ser Deutschen Arbeitsfront 
für Bayern. Kurt Frey. gewährte einem Redakti- 
oysmitglied der „Münchener Zeitung" eine Unter- 
redüng, in der er sich über die Frage äußerte, was 
anS den Arbeitsbedingungen des deutschen 
Arbeiters wird, wenn am 80. April 1984 die alten 
Tarifverträge ungültig werben. Dazu erklärte er: 
„Das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit 
läßt zur Regelung der Löhne, der Arbeitszeit, des 
Urlaubs und ähnlicher wichtiger Arbeitsfragen 
mehrere Möglichkeiten offen, es gibt künftighin, 
genau wie bisher, zwischen Arbeitgeber und Arbeit- 
nehmer den Einzelvertrag, dessen Bestimmungen 
sich nach wie vor nach den Paragraphen des 
Bürgerlichen Gesetzbuches über den Dienstvertrag 
und nach anderen arbeitsrechtltchen Bestimmungen 
regeln. Es gibt weiter den Betriebsvertrag, den 
ein Unternehmer mit einzelnen Gruppen seiner 
Belegschaft abschließt und der in der Betriebs- 
ordnung eines Unternehmens festliegt. Die dritte 
Möglichkeit liegt in den Richtlinien und Tarif- 
verordnnngen, Sie der von der Regierung bestellte 
Treuhänder für seinen Bezirk erläßt. Schließlich 
ist als vierter Fall die Tarifordnung denkbar, die 
sich über mehrere große Bezirke, sogar über das 
ganze Reich erstreckt. Sie wird von einem dem 
Treuhänder übergeordneten Sondertrenhänder der 
Regierung angeordnet. Das Recht des Betriebs 
führers, Einzelverträge mit der Belegschaft abzu 
schließen, erlischt dann, wenn der Treuhänder für 
seinen Bezirk besondere Richtlinien oder Tarif 
ordnungen für die einzelnen Wirtschastsgruppen 
herausgibt. Die neuen, von dem Treuhänder zu 
erlassenden Richtlinien oder Tarifordnungen wer 
den sich, soweit man das bisher übersehen kann, 
vom 1. Mai an im wesentlichen an die bisher 
gültigen Tarifverträge anlehnen. Voraussichtlich 
wird der Treuhänder in den einzelnen Bezirken 
bestimmen, daß die alten Tarifverträge bis aus 
weiteres Gültigkeit haben. Die vielfach verbreitete 
Anschauung, als ob nach dem neuen Gesetz der ein, 
zelne Unternehmer beliebig die Arbeitsbedingn«, 
gen sür seinen Betrieb sestkege« könne, ist aus 
keinen Fall richtig. Das Gesetz enthält alle Siche 
rringen, um eine Uebervorteilung des wirtschaft- 
lich Schwächeren zu verhindern. Da die Reichs 
regierung zur Stabilisierung unserer wirtschaft 
lichen Verhältnisse an den bisherigen Preisen fest 
halten will, so ist rS selbstverständlich, daß auch 
die alten Lohnbedingnngen möglichst erhalten 
bleiben. Tarifregelungen, die für bestimmte Grup. 
gen getroffen sind, gelten selbstverständlich auch für 
die kleinen Betriebe, die weniger als 20 Arbeiter 
und Angestellte haben. Im Handwerk wird der 
Treuhänder ähnlich wie bisher einen Mindestlohn 
festlegen, die Arbeitszeit regeln und ähnliche Be 
stimmungen für die ordentliche Abwicklung der 
Geschäfte treffen. Auch hier wird in der nächsten 
Uebergangözeit im wesentlichen die Beibehaltung 
der bisherigen Tarifverträge in Frage kommen. 
Betont zu werden verdient, daß künftighin die 
Richtlinien oder Tarifordnungen der Treu 
händer unter allen Umständen für alle An, 
gehörigen eines Berufszweiges rechts 
verbindlich 
sind, während bisher Tarifverträge nur dann all 
gemeingültig waren, wenn sie „Allgemeinverbind 
lichkeit" erlangt hatten. Es wirb also noch viel 
mehr als bisher die Möglichkeit gegeben sein, etwa 
gegen Schleuderkonkurrenz, die sich ausschließlich 
auf Lohndrückerei aufbaut, vorzugehen und sie aus 
zuschalten. 
Gebrauch und Dr. Meyer verstand es, in seinen 
Antworten auf den tieferen Sinn des ErbhofgesetzeS 
und vor allen Dingen auf die für die praktischen 
Fälle wichtigen Einzelbestimmungen einzugehen. 
Dadurch Hai mancher der Anwesenden wohl erst die 
richtige Einstellung zu dem Erbbofgesetz bekommen, 
die gleich der ist. die der Soldat von seiner 
„Knarre" haben muß: Eigentum des Staates, von 
der Gesamtheit aber zur Pflege und Arbeit zum 
Wöhle derselben überlassen, oder mit anderen 
Worten: Der Erbhof ist ein nationales Gnt in 
Handen eines einzelne«. 
Die NS.-Hago, Kreisleitung Schleswig. 
veranstaltete am Montagabend im „Stattheater" 
eine Pflichtversammlung, in der Kreisamtswalter 
Heumann-Preetz über das Thema „Volk, Wirt 
schaft nnd Wirtschaftsführung" und Gauamtsleiter 
Bertholb-Ktel über die Arbeitsfront und den Na 
tionalsozialismus sprachen. Die beiden Vorträge 
wurden von den zahlreich erschienenen Zuhörern 
mit großem Interesse aufgenommen. feS.) 
Abschied mm MeWsSestzer. 
In einer Verfügung des Reichsbauernsührers 
wird darauf hingewiesen, daß es dem Sinn der 
neuen bäuerlichen Gesetzgebung widerspreche, künf 
tig noch andere Bezeichnungen außer „Bauer" oder 
„Landwirt" zu führen. Dabei müsse die Bezeichnung 
Bauer den wirklichen Bauern im Sinne des Erb- 
hofgefetzes vorbehalten bleiben. 
Damit verschwindet auch der Rittergutsbesitzer 
aus dem deutschen Sprachgebrauch. Dieser Titel, 
denn ein solcher war dies Wort zuletzt und nicht 
mehr eine Berufsbezeichnung, entstand in einex 
Zeit, als der Großgrundbesitzer aus wirtschaftlichen« 
vor allem aber gesellschaftlichen Gründen eine Schei 
dung vom wirklichen Bauern anstrebte. Dabei hatte 
man vielfach den eigentlichen Sinn des Wortes 
schon vergessen und sich daran gewöhnt, jeden Land 
wirt von einer bestimmten Betriebsgröße aufwärts 
?o zu nennen. 
Der neue Staat, der den Menschen nur noch nach 
seiner wirklichen Leistung wertet, hat auch mit dieser 
Titelsucht ein Ende gemacht. Wer in Wahrheit ein 
Bauer ist, soll sich nicht schämen, diesen Ehrennamen 
auf sich anzuwenden, gleichgültig oh er hungert oder 
taufend Morgen sein eigen nennt. 
und Anļworļ. 
Anfrage H. A. S. in A. Ich möchte eine Siedlung erwer 
ben oder eine Landstelle kaufen. Ich habe 10—1,2 WO „H 
Kapital. Wende ich mich am besten an eine Sèedķungsg«. 
sellschaft 05er an die Höfebank? Gibt es ein« SiMmtas. 
geschäftsstelle und eine Hôşebank >, Rendsburg? 
Antwort: Es sind nur einige Siedlungsgefellschaften für 
Schleswig-Holstein zugelassen, darunter die Höfebimk in Kiel. 
An diese können Sie sich wenden, aber auch die zuständige 
Geschäftsstelle der Kreisdauernschast in Husum wirb Ihnen 
ausreichende Ausķiinşt geben. Di« Höfebank hat ihren Sitz 
in Kiel. 
Brechung to ZilMchWft - 
kein „SchlŞtt". 
In einer Unterredung, die Staatssekretär Gott 
fried Feder einem Journalisten gewährte und die 
in mehreren Zeitungen Berlins und des Reiches 
veröffentlicht wurde, unterlief dem Interviewer 
ein grundlegender Irrtum. In seiner Niederschrift, 
die er nach der Unterredung machte und weder, wie 
es üblich ist, dem interviewten Staatssekretär noch 
dem Preffereferenten im Reichswirtschaftsmini 
sterium vorlegte, stellt er die Behauptung auf, daß 
Gottfried Feder die Forderung nach Brechung der 
Zinsknechtschaft nur als revolutionäres Schtagwort 
bezeichnet habe. Tatsächlich erklärte Staatssekretär 
Feder jedoch, daß Brechnng der Zinsknechtschaft die 
unabdingbare sittliche Forderung des National 
sozialismus, das Kernstück des nationalsozialisti, 
scheu Programms sei. 
Die Forderung nach Brechung der Zins 
knechtschaft ist nach wie vor das Kernstück des 
nationalsozialistischen Wirtschastsprogramms. Das 
bedeutet keine Einschränkung des vom uattonal- 
sozialistischeu Staate grundsätzlich bejahten Spar 
gedankens, schon weil der nationalsozialistische 
Staat seine besondere Fürsorge dem wirtschaftlich 
Schwachen angedeihen läßt und darum auch für die 
Sicherheit gemachter Ersparnisse eintritt. Nicht die 
Höhe des Zinses ist entscheidend sür die Stabilität 
der Wirtschaft, sondern die ethischen «nd schöpferi 
schen Kräfte, die in ihr wirken nnd die ihren Aus 
druck finden in der Parole: „Gemeinnutz geht vor 
Eigennutz". 
zur Verfügung gestellt. Der Bestand an langfristi 
gen Kapitalanlagen beläuft sich bei den öffentlichen 
Lebensversicherungsanstalten auf über 330 Millio 
nen RM. Zur Verbesserung der Lage des Hypo 
thekenschuldners und zur Förderung der auf allge 
meine Zinssenknng gerichteten Ziele der national- 
wzialistischen Regierung sind die Zinssätze für den 
gesamten Hypothekenstand der öffentlichen Lebens- 
verstchreungsanstalte.n vom 1. Januar 1984 ab ein 
schließlich eines laufenden Berwaltungskostenbei- 
trages auf bV, Proz. freiwillig herabgesetzt worden. 
Die gesamte Entwicklung des abgelaufenen Jah 
res läßt ein wesentlich günstigeres Bild erkennen 
als vor Jahresfrist. 
Der Erbhof ist ein nationales Gut. 
Die NS.-Arbeitsgemeinschaft akad. geb. Landwirte, 
Bezirk 2 iOstschleswigs, hielt in der „Harmonie" 
ln Rendsburg ihre Tagung ab. Nach Eröffnung 
durch Landwirtschaftslehrer Dieckmann sprach 
Kretsgeschäftsführer Dr. Meyer von der Kreis- 
bauernschaft eingehend über das Neichserbhosgesetz. 
Nach einleitendem Vortrag machten die Anwesen 
den von dem Rechte der Fragestellung recht regen 
Das Reichsversicherungsamt gibt die von ihm 
bearbeitete „Statistik der Sozialversicherung 1982 
mit einem Blick ans bas Jahr 1838" heraus. Das 
Jahr 1933 brachte auch in der Entwicklung der 
Sozialversicherung durch erfolgreiche Bekämpfung 
der Arbeitslosigkeit eine Wendung zum Besseren. 
In der Unfallversicherung ist für 1933 mit rund 
310 Millionen MM Ausgaben zu rechnen. Wegen 
der Aufwärtsbewegung der Lohnsummen und der 
Verminderung der Ausgaben infolge des Rück 
ganges der Zahl der Unfälle wird sich die Bei 
tragsaufbringung erleichtern. 
In der Invalidenversicherung werden mehr als 
670 Millionen MM an Beiträgen eingehen. Hier 
brachte das zweite Halbjahr 1933 ein erfreuliches 
Ansteigen. 
In der Angestelltenversichernng erreichen die Ein 
nahmen 433 Millionen MM, die Ausgaben 276 Mil 
lionen MM. 
In der Knappschaftlichen Pensionsversicherung 
sind, obwohl sich die Lage besserte, noch in erheb 
lichem Umfange Zuwendungen des Reiches nötig 
gewesen. 
In der Krankenversicherung hat der Kranken 
stand im Jahre 1933, mit Ausnahme der Monate 
Januar und Februar, sich unter den bereits sehr 
niedrigen Stand des Vorjahres bewegt. Eine grö 
ßere Anzahl Kassen hat ihre Beiträge herabsetzen 
können. 
Neben diesen vorläufigen Zahlen und Betrach. 
tungen für 1983 bringt der Bericht das endgültig« 
finanzielle Ergebnis der gesamten Sozialversiche-- 
rung für 1932. Für die Gesamtheit aller Zweig« 
der Sozialversicherung, mit Ausnahme der Ar 
beitslosenversicherung, beliefen sich die Beitrags., 
einnahmen im Jahre 1932 auf 2,4 Milliarden MM; 
einschließlich der Vermögenserträgnisse und btt 
sonstigen Einnahmen ergibt sich eine Gesamtein 
nahme von 2,7 Milliarden MM. Die Gesamtaus» 
gaben hatten die gleiche Höhe, von ihnen entfiele« 
2.5 Milliarden MM auf die Pflicht- und freiwilli 
gen Leistungen, das sind S3 Prozent aller Aus- 
gaben oder 107 Prozent der Beitragsetnnahmen. 
Für die Verwaltungskosten wurden 10 Prozent der 
Beiträge verwendet. 
Das Vermögen steht Ende 1982 mit 4,8 Milli» 
arben Mm zu Buch. Bei den einzelnen Zweige« 
war die Entwicklung verschieden. Das Vermöge« 
der Invalidenversicherung nahm ab, dasjenige der 
Angestelltenversicherung zu. so daß es Ende 1932 
neun Zwanzigstel des Gesamtvermögens der So- 
zialversicherung umfaßte. Einnahmeüberschuß hat 
ten im Jahre 1932 nur die Kranken- und Angr« 
stelltenversicherung auszuweisen. 
Handel und Wandel. 
ĢWge LMM«, der Wnilichen 
LeieiiMiWenvnnslnlik» 
im Jahre 1933. 
Die im Verbände öffentlicher Lebensversiche 
rungsanstalten in Deutschland zusammengeschlosse 
nen öffentlich«« Lebensversichernngsanstalten kön 
nen in dem abgelaufenen Jahr auf eine Entwick 
lung zurückblicken, die sich von der der letzten Kri 
senjahre wesentlich abhebt. Der Rückgang des Ka- 
pitalversscherungsbestandes, der eines der beson 
deren Merkmale des Jahres 1832 war, ist im Jahre 
1983 zum Stillstand gekommen. Die Antragsergeb 
nisse haben sich gegenüber dem Vorjahre fortlaufend 
gebessert und erreichten bis Ende November eine 
Summe von 182,18 Millionen RM. gegenüber 
174,17 Millionen RM. in der gleichen Zeitspanne des 
Jahres 1832. 
Der vorzeitige Abgang hat sich in erträglichen 
Grenzen gehalten. Die Rückkäufe gehen bei den 
öffentlichen Lebensversicherungen langsame aber 
sicher zurück, und bei einer Reihe von Anstalten 
konnte festgestellt werben, daß das Vertrauen, wel 
ches die Neuordnung der politischen und wirtschaft 
lichen Verhältnisse und die Hand in Hand hiermit 
einhergehende Wiederbelebung der Wirtschaft tm 
Gefolge hatte, auch die Versicherten zur Aufrecht 
erhaltung oder Erneuerung ihrer Versicherungen 
bestimmt. Vor allem trifft diese Beobachtung für 
die freien Berufe, für den Handel und das Ge 
werbe zu. 
Die Sterblichkeit ist günstig verlaufen. In den 
ersten drei Vierteljahren wurden rd. 10 Millionen 
NM. für Sterbefälle in der Todesfallversicherung 
gezahlt. Seit der Stabilisierung der Währung sind 
über 75 Millionen RM. für Sterbefälle gezahlt 
worden. 
Die öffentlichen Lebensversicherungsanstalten 
haben alle verfügbaren Mittel dem Kapitalmarkt 
zur Verfügung gestellt und hierbei, ihren alten 
Grundsätzen getreu, sich in den Dienst des Mittel 
stands in Stadt und Land gestellt. An langfristi 
gen Kapitalanlagen iHypothekarkreöite, Darlehen 
an öffentliche Körperschaften, Wertpapiere, Police- 
darlehens wurden in den ersten 10 Monaten des 
abgelaufenen Jahres mehr als 40 Millionen BW. 
Amtliche Währungskurse. 30. l. 
1 Pfund Sterling . . 13.083 
l Dollar 2.607 
100 dän. Kr .58.44 
100 franz. Frank16.43 
Peseta .......... .33.67 
Lira 22.00 
(Ohne Gewähr!) Geldkurs 
Metall Elektrolytkupfer per 100 Kg. 31. l. 
prompt cif Hbg. oö. Brem.. Rotterd. 48.75 
l3.il 
2.62? 
58.59 
16.43 
33.67 
21.98 
30. 1. 
43.75 
Hamburger ZutternMkl 
vom 81. Januar. Marktbericht der Meiereiver 
bände für Schleswig-Holstein. Es wurden gezahlt 
für Nichtmarkenbntter 119,50—126,20 MM, für 
Markenbutter 127—130,20 MM für je 50 Kg. Hinzu 
kommen für den Käufer ans der Auktion 5 Prozent 
Kavelingsgeld und die Kosten der Verpackung. 
Viehmärkte vom 39. Januar 1884. 
Hamburg: Kälber —, 48—54, 37—46, 24—86, 15 
bis 22, Schweine 50—52. 47—49, 45—47, 42—44 36 
bis 40, 26—32, Sauen 36—40. Auftrieb: 1028 Kälber, 
6430 Schweine. Tendenz: Kälber mäßig rege 
Schweine mittel. 
Zwickau: Ochsen 28—29, 24—26. 23—25, —, 22—23, 
—. Bullen 27—29, 25—26, 23—24, —, Kühe 26—27, 
23-24. 20—22, 12—18, Färsen 28-30, 24—27, Kälber 
—, 89—40, 84-36, 28—33. Schafe —, 85—87, 30—33, 
27—29, 21—24, Schweine 48—51, 47—49, 45—47, 42 
bis 44, 41—42, —, Sauen 88-46. Auftrieb: 263 Rin 
der, 90 Kälber, 497 Schafe, 1024 Schweine. Tendenz: 
Schafe langsam, sonst schlecht. 
Magdeburg: Ochsen 28—32, —, 24—26, 20—28, —, 
Bullen 28-31, 24—27, 20—23, —, Kühe 24—28, 20 
bis 23, 15—19, 10—14, Färsen 29—82, 25—28, 20—24, 
Fresser 16—22, Kälber 40-46, 32—38, 26—80, 20—25, 
35—38, Schafe 27—80, 24—26, Schweine 48—51, 45 
bis 50, 48—47, 36—45, 36—41, Sauen 39—46. Auf 
trieb: 692 Rinder, 943 Kälber. 421 Schafe. 4276 
Schweine. Tendenz; Rinder schlecht, sonst langsam. 
(Oboe Gewähr!) Deutsche Schlachtviehmärkte 
Kammernotierung Berlin am Markttage. Notierung 1. und 2. Qual. Preise für 1 Pfd. Lebendgewicht ln H,/ 
Markt 
Datum 
1. Ochsen .. 
2. „ .. 
. l. Bullen... 
2. » . • 
!. Kühe .... 
2. » 
1. Kälber... 
2. » ... 
Î. Schafe ... 
2, W ... 
1. Schweine 
2. , 
.1. Sauen ... 
Ochs.Bu.Kü. 
Kälber ..... 
Schafe 
Schwein.Sau. 
Ochs.Bu.Kü. 
Kälber 
Schafe 
Schweia.Sau, 
Hamburg 
30. 1. 
48-54 
39-42 
50-52 
I 47-49 
36-46 
1028 
6430 
mittel 
mittel 
23. 1. 
47-54 
50-52 
47-48 
38-45 
1067 
6590 
mittel 
Chemnitz 
30. I. 
JO-31 
26-28 
30 
24-28 
27-30 
22-25 
10-41 
40-41 
18-51 
47-49 
38-45 
23. 1. 
Dresden 
39. I. 
30-32 
26-28 
29-30 
24-27 
28-30 
23-26 
38-41 
35-38 
48-51 
46-50 
37-46 
39- 32 
28-30' 
30-32 
2/-29 
26-28 
21-25 
38-43 
40- 42 
47-48 
46 
40-43 
23. I. 
30-32 
28-30 
30-31 
27-29 
26-28 
21-25 
40-43 
40-43 
48-49 
47-48 J 47-49 
40-44 I 38-43 
Leipzig 
30. 1. 
31-34 
28- 30 
29- 30 
26-28 
27-30 
24-26 
40-43 
35-39 
40-41 
48-50 
23. 1. 
31-34 
28-30 
30-31 
2? -29 
28-30 
24-2? 
42-45 
35-38 
39- 41 
50-51 
40- 48 
Kiel 
30. I. 
41-32 
25- 28 
26- 28 
22-25 
45-50 
40-45 
25-30 
49-50 
47-49 
35-42 
23. I. 
31-33 
25- 2? 
26- 28 
22-25 
33-45 
25-30 
49-50 
47-49 
35-42 
Auftrieb und Handel auf den Märkten 
Berlin 
30. I. 
729 
660 
604 
2263 
schl. 
mittel 
längs. 
690 
677 
906 
2279 
schi. 
mittel 
längs. 
schl. 
802 
1290 
1092 
3441 
längs. 
längs. 
iangs. 
811 
1188 
811 
3099 
längs. 
mittel 
schl. 
790 
667 
968 
2825 
schl. 
längs. 
längs. 
814 
709 
844 
2489 
schi. 
längs. 
mittel 
320 
366 
47 
1165 
mittel 
334 
323 
68 
1333 
mittel 
mittel 
31-32 
27-28 
24-26 
17-22 
48-53 
38-47 
29-30 
27-28 
51-53 
47-51 
42-46 
1477 
2468 
2922 
15274 
ruhig 
zi.glatt 
glatt 
ruhig 
23. 1. 
31-32 
28 
25-27 
19-22 
48-52 
37-46 
30 
28-29 
50-52 
47-50 
40-45 
1317 
2507 
2524 
15057 
ruhig 
mittel 
zi.glatt 
ruhig 
Stuttgart 
30. 1. 12 
j23. 1. 
26-28 
24- 25 
28-27 
25- 26 
21-25 
15-18 
35-38 
32-34 
47-48 
46-47 
34-40 
846 
1102 
2237 
mäßig 
längs, 
26-27 
24- 25 
25- 27 
24-26 
21-24 
15-18 
33-35 
28-31 
49 
48-49 
34-41 
1016 
1217 
2058 
I angs. 
mäßig 
ruhig 
Im Herbst dieses Jahres wirb ln Kopenhagen 
eine deutsche Ansstcllnng veranstaltet werden, die 
Ausstellung wirb nur klein, qualitativ aber hervor- 
ragend sein. Es werden möglichst keine Waren aus- 
gestellt, die der dänischen Wirtschaft Konkurrenz 
machen. 
UW MieruMK mm Mittwoch-MM 
Hambnrq de» 31. Januar 1934. 
Getreide sPreise in RM. per 50 Kg) 
9.45— 9.50 
9.15— 9.20 
8.15— 8.20 
7.85- 7.90 
8.15— 8.20 
8.25- 8.50 
2.55- 2.60 
7.30- 7.50 
6.90- 7.10 
Weizen franko Hamburg ..... 
Weizen ab inland Station .... 
Roggen franko Hamburg . . . , . 
Roggen ab inländ Station. ° , 
Wintergerste ab Meckl /Holst./Hann. . 
Sommergerste ab Meckl./Holst/Hann. 
Donaugerste kwgfr Hbg. unoerz. loko 
Hafer franko Hamburg ...... 
Hafer ab inland Siation ..... 
Futtermittel sPreise in RM. per 50 Kg. prpt.) 
Erdnußk -Mehl, hell 8.15 
Leint Hard /WNhb. 8.70 
Leinkuck m. 37% „ 8.70 
Soya Schrot _ 7.15 
Reiss-Mehl 24/28 % 6.50 
Vaumw>Z -M 60% — 
Welze nklete inländ. 6.10 
Weizen kl. inl. mgr. 6.15 
Roggenkieie inländ. 5.50 
Palmk. Harb.Milhb.7.55 
Kokoskuchen * 8.55 
Rapskuchen „ 7.85 
Erdnuß!. Harh./W, 7.90 abgabefrei au.altķnNorîtrat 
Mehl sPreise in RM. per 100 Kg.) 
Auszugmehl hiesiger Mühlen .... 35.25 
Rundstûàehl hiesiger Mühlen . , , 29.75 
R-Menseinmehl hiessger Mühlen . , 23.25-24.50 
Roggengrobmeh! hiessger Mühlen . . 19.25-20.50 
Tendenz: Getreide ruhig. Futtermittel rnbts« 
Mehl ruhig. 
Berliner GetreidefrüHmarkt 
vom 81. Januar 1934 Ohne GrwSLr 
Tendenz ruhig. 
Weizen, märkisch, frei Berlin Brf. 190.00-193,00 
Roggen, märkisch, neue- , 158.00—160.00 
Braugerste, feinste, ob märt, Station .... 
gute.. 167.00-174,00 
Wintergerste 
Szeiler 
4zeIIer 
Hafer, märkisch, neuer 136.00—Î44Ô® 
u * Dezember..,.« 
» a Rlärz 
B3eizenkleie 122,00—12^00 
Roggenklei« 105.0Û-168.0® 
Preis für 1000 kg
	        
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