Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 1)

Schleswig-Holsteinischer Wirtschastsdienst 
Das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit. 
Äeilk M soziale We W i>ie MM der Etter. 
Die Ablehnung des Klassenkampsgedankens hatte 
zu einer Beseitigung der Gewerkschaften und der 
Arbeitgeberverbände geführt. Bereits durch das 
Gesetz vom IS. Mai 1833 über Treuhänder der 
Arbeit war den wirtschaftlichen Vereinigungen der 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Regelung der 
Bedingungen für den Abschluß von Arbeitsvcr- 
trägen entzogen worden. Das Gesetz übertrug biZ 
zur Neuregelung der Sozialverfassung die Wahr 
nehmung dieser Aufgabe den Treuhändern der 
Arbeit. 
Mit dem neue» Gesetz zur Ordnung der 
nationalen Arbeit wird nunmehr auch diese 
Zwischenregelung beseitigt und die Arbeits- 
Bersaffung auf eine neue Grundlage gestellt. 
Für die entscheidende Bedeutung der neuen Rege 
lung sei darauf hingewiesen, daß durch sie elf 
arbeitsrechtliche Gesetze, darunter solche von 
grundlegender Bedeutung wie das Betriebsräte- 
gesetz, die Tarisvertragsvcrordnung, die Schlich- 
tungsvcrordnung und die StillegungSvcrordnung 
ersetzt und aufgehoben werden. 
Die Grundlage der neuen Sozialversicherung ist 
der Betrieb. Dessen Führer ist der Unternehmer. 
Er entscheidet gegenüber der Gefolgschaft des Be 
triebes in allen betrieblichen Angelegenheiten. Zur 
sozialpolitischen Beratung des Führers wird ein 
Vertrauensrat gebildet, dem Vertrauensmänner 
aus der Gefolgschaft als Mitglieder und der Un 
ternehmer als Beisitzende angehören. Die allge 
meinen betrieblichen Arbeitsbedingungen werden 
vom Unternehmer nach vorheriger Beratung im 
Vertrauensrat in einer Betriebsordnung geregelt. 
Gegen die Entscheidung des Führers des Betrie 
bes kann jedoch die Mehrheit des Bertrauensrates 
den Treuhänder der Arbeit anrufen. 
Der Treuhänder der Arbeit ist der Oberste sozial 
politische Vertreter der Reichsregierung in seinem 
Wirtschaftsgebiet. Seine Aufgaben sind gegenüber 
dem bisherigen Recht zum Teil eingeschränkt, zum 
Teil wesentlich erweitert worden. Er tritt in Strei 
tigkeiten aus der Betriebsverfassung an die Stelle 
der Arbeitsgerichte. Er hat bei größeren Entlassun 
gen die bisher den obersten Landesbehörden nach 
der Stillegungsverordnung obliegenden Aufgaben 
wahrzunehmen. In seiner Hand liegt insbesondere 
die Ueberwachung der Lohngcstaltnng in den Be 
trieben. Er kann auch Richtlinien für den Inhalt 
von Betriebsordnungen und Einzelarbeitsverträ 
gen festsetzen und in Ausnahmesällen eine Tarif 
ordnung erlassen. 
Im Bezirk des Treuhänders der Arbeit wird 
unter dem Vorsitz eines richterlichen Beamten 
ein Ehrengericht 
gebildet, das über Verletzungen der sozialen Ehre 
durch Angehörige der Betriebsgemeinschaft zu ent 
scheiden hat. Gegen Entscheidungen der Ehren 
gerichte sind Berufungen an den Reichs-Ehrenge- 
richtshof zulässig. 
Auf dem Gebiete des Kündigungsschutzes ist der 
Grundsatz des bisherigen Rechtes aufgehoben 
worben, nach dem das Arbeitsgericht nur angerufen 
werden konnte, wenn die Betriebsvcrtrctung den 
Einspruch des Gekündigten als begründet erklärt 
hatte. Dem Gekündigten steht in Zukunft unmittel 
bar das Recht zu, auf Widerruf der Kündigung zu 
klagen, wenn diese unbillig hart und nicht durch 
die Verhältnisse des Betriebes bedingt ist. 
Die soziale Verfassung wird hiernach auf eine 
neue Grundlage gestellt. Anstelle des Kampfes um 
die Arbeitsbedingungen durch Jnteressenverbände 
tritt die Bewachung durch den Staat, der die letzte 
Verantwortung für eine gerechte Gestaltung der 
Arbeitsbedingungen übernimmt. Das Gesetz ist da 
her ein entscheidender Schritt zur endgültigen Be 
friedung des Arbeitslebens. 
* 
Sinn und 2xt\ des Gesetzes. 
Im Reichsministerium für Volksaufklärung und 
Propaganda fand Dienstag ein außerordentlich 
stark besuchter Presiecmpsang statt, bei dem die 
Minister Seldte und Schmitt Sinn und Ziel des 
Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit in 
eingehenden Ausführungen darlegten. 
Zuerst ergriff der ReichsarbeitSminister Seldte 
das Wort. Ter ReichsarbeitSminister führte u. a. 
aus: 
Es ist in der Tat das erste große soziale 
Gesetzgebungswerk, das die Grundgedanken 
der Weltanschauung unseres neuen Reiches 
zum Ausdruck bringt. Die Hervorhebung 
des Führergedankens in der deutschen Wirtschaft, 
die Beseitigung der unseligen Klassengegensätze, 
unter denen die deutsche Wirtschaft zusammenge 
brochen ist und die Hervorhebung des Begriffes der 
sozialen Ehre in der Wirtschaftsführung sind die 
nationalen sozialistischen Grundpfeiler, auf denen 
dieses neue Werk errichtet ist. Der Unternehmer 
erhält als Führer des Betriebes die verantwort 
liche Stellung, die ihm nach den Grundsätzen na 
tionalsozialistischer Weltanschauung, nach dem 
Führerprinzip zukommt. Daß die Freiheiten, die 
ihm gegeben sind, richtig verwertet werden, und 
daß aus den verliehenen Rechten nicht eine Will 
kürherrschaft im Betriebe ersteht, dafür sorgt die 
soziale Ehreugcrichtsbarkeit, die wohl zum ersten 
Male in der ganzen Welt durch dieses Gesetz be 
gründet worden ist. 
Wir führen im Betriebe Unternehmer und Ge 
folgschaft zueinander. Das Arbeitsvcrhältnis wird 
zum Treueverhältnis. Nicht aus papierenen Ver 
tragsbestimmungen sollen künftig das Recht der 
Arbeit, die Rechte und Pflichten aller Mitglieder 
der Vetriebsgeineinschaft hergeleitet werden, son 
dern aus dem lebendigen Begriss der Treue, der 
Treue des Führers zur Gefolgschaft und dieser zu 
ihrem Führer. In großen Betrieben ist diese aller 
engste Gemeinschaftsarbeit nicht möglich. Für sie 
sieht daher das Gesetz die Einschaltung von Ver 
trauensmittlern vor, die als Angehörige der Ge 
folgschaft den Führern beratend zur Seite treten 
und mit ihm und unter seiner Leitung den Ver 
trauensrat bilden. 
Der Vertrauensrat ist zur Mitwirkung bei der 
Regelung der Arbeitsbedingungen berufen, soll mit 
wirken bei der Ausgestaltung des Betriebsschutzes 
und bei der Beilegung etwa auftauchender Streitig 
keiten. 
Die Institution der Treuhänder der Arbeit, die 
ihre Bewährung in den vergangenen Monaten hin 
reichend bewiesen haben, bleibt erhalten. Tie 
Treuhänder der Arbeit werden nunmehr Rcichs- 
beamte mit allen Rechten und Pflichten. Die soziale 
Ehre wird künftig die Grundlage der gemeinsamen 
Arbeit in den Betrieben sein. Die Entwicklung des 
Begriffes der sozialen Ehre und die Schaffung 
einer besonderen Ehrcngerichtsbarkeit bildet eines 
der Kernstücke des Gesetzes Ein besonders einge 
hend ausgestalteter Kündigungsschutz ist gleichfalls 
dazu angetan, die kameradschaftliche Verbundenheit 
in den Betrieben zu stärken. 
Das große Gesetz wird am 1. Mai d. Js., 
dem zweiten Tage der nationalen Arbeit, in 
Kraft treten. 
An diesem Tage werden die Vertrauensleute der 
Betriebe feierlichst vor der festlich versammelten 
Gefolgschaft zum ersten Male geloben, daß sie im 
Geiste ehrenhafter Kameradschaft dem Gemeinnutz 
und dem Wohle aller Angehörigen des Betriebes 
dienen werden. 
Nach den Ausführungen des Rcichsarbeitsmini- 
stcrs hielt der Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt 
eine kurze Ansprache. 
Eine Kritik an der Bank-Enquete. 
8« die ta Şêà 
Der Herausgeber der Zeitschrift „Die Deut 
sche Volkswirtschaft", Dr. Heinrich Hunke, 
MdR., wendet sich in hochbedeutsamen Aus 
führungen scharf gegen eine Tarnung »nd 
Verfälschung nationalsozialistischer Wirt 
schaftsideen. Er kommt in einem besonderen 
Abschnitt „Verstaatlichung der Banken" auch 
auf den bisherigen Gang der Bank-Enquete zu 
sprechen. In außerordentlich temperamentvol 
len Ausführungen widerlegt Dr. Hunke die in 
der Bank-Enquete ziemlich einmütig zum Aus 
druck kommende Ansicht, daß die Banken nicht 
verstaatlicht werden könnten und hebt hervor, 
daß die Verstaatlichung eines Betriebes nicht 
unbedingt seine Unbrauchbarmachung herbei 
führen muß, wie an den Beispielen der Preu 
ßischen Zeehandlung, der Reichsbank und der 
Reichseisenbahn zu ersehen ist. Die Mängel 
bei den deutschen Großbanken seien nicht durch 
Reprivatisierung, sondern nur durch Ver 
staatlichung zu beseitigen. Dasselbe gelte auch 
von den Versicherungs-Konzernen. Dr. Hunke 
schließt diesen Abschnitt seiner beachtenswerten 
Ausführungen wörtlich folgendermaßen: 
„Die wirtschaftliche Entwicklung hat alle diese 
Fragen immer mehr in Fluß gebracht. Irgend 
eine Lösung muß getroffen werden. Auch das 
Warten mit der ständischen Neuordnung hat 
sich als vielfach nachteilig herausgestellt und 
so meinen wir: Es spricht nichts gegen die 
Verstaatlichung der Großbanken und der 
Versicherungs-Konzerne. Es spricht eher alles 
dafür. Privatbankiers und kleinere Versiche 
rungsanstalten sollen weiter ihrer Aufgabe 
dienen. Die Großbanken und übermächtigen 
Versicherungs-Konzerne aber gehören in die 
Hand des Reiches." 
$ 
Dr. Schacht wird in allernächster Zeit erneut 
eine öffentliche Sitzung des Banken-Enqueteans- 
schusies berufen, um noch einmal eine Reihe von 
bekannten Sachverständigen zu hören. Dann wird 
der Ausschuß den Bericht für die Reichsregierung 
ausarbeiten. Dieser Bericht wird wohl sicherlich 
bereits die Stellungnahme des Reichsbankprasi- 
denten selbst enthalten. Die Reichsregierung ist 
durch den Bericht des Ausschusses nicht im gering 
sten gebunden. Der Reichskanzler selbst wird ja 
wie stets in wirtschaftlichen Fragen auch noch ein 
Referat seines Wirtschaftsberaters Dr. Keppler 
hören, ehe er die endgültige Entscheidung füllt. 
Inkormakionm. 
Die Vereinsbank in Hamburg zahlt wieder 
5 Prozent Dividende, ivie in der letzten Aussichts 
ratssitzung beschlossen wurde. 
Der Einlageniiberschnß bei den preußischen Spar 
kassen betrug im November 35 Millionen RM. 
Schleswig-Holstein war daran mit 1 Million RM. 
beteiligt, was einer Steigerung von 0,3 Prozent 
entspricht. 
Die Kieler Produktenbörse wird in absehbarer 
Zeit ihren Namen in „Großmarkt für Getreide und 
Produkten in der Provinz Schleswig-Holstein" 
umändern. 
Nach dem gestrigen Tollarkurs war 1 Dollar — 
2,64 >2 RM. 
Die Gefchästsstille an den deutschen Börsen hält 
an, die Kurse gaben im allgemeinen leicht nach. 
Man rechnet in Berlin mit der Möglichkeit, daß 
der Kurs des Dollars aus 2,52 NM. — das wäre 
die obere Stabilisierungsgrenze — sinken wird. Die 
untere Grenze bedeutet nach dem Rooscvelt- 
Plan ein Kurs von 2,10 RM. 
Nach einer Anordnung des Stellvertreters des 
Führers dürfen Umbildungen von Verbänden, In 
nungen, Wirtschastskammern nnd ähnlichen Orga 
nisationen in Zukunft von Parteidienststellen nnd 
Staatsbehörden nur mit seinem Einverständnis 
vorgenommen werden. 
Ansrage A. B. Wie viel Zinsen sind zu entrichten 
für eine Ausivertiingshypothek für das verflossene 
Jahr 1833? 
Antwort: Der Zinsfuß für Aufwertungshypothc- 
ken beträgt 6 Prozent. 
Das Reichserbhofgesetz. 
Kaum ein Gesetz hat für die Landwirtschaft eine 
so große Bedeutung wie das Reichserühosgesetz: 
denn kein anderes Gesetz schafft so grundlegend 
neue Bedingungen für das Dasein des Bauern. 
Jeder Bauer muß daher dieses Gesetz kennen, sich 
mit seinem Inhalt vertraut machen. Verschiedene 
Ausgaben nnd Kommentare ermöglichen es allen 
Beteiligten, die Vorschriften kennen zu lernen nnd 
zu verstehen. Wir haben verschiedentlich auf solche 
Werke hingewiesen. In den letzten Tagen gingen 
unS erneut zwei Kommentare zu, auf die mir un 
sere Leser aufmerksam machen. 
Für eingehende Studien eignet sich die folgende 
Ausgabe: Reichserbhosgesetz vom 29. September 
1833 nebst Durchführungsverordnungen des Reiches 
nnd der Länder. Erläutert von Dr. Werner Vo 
gels, Ministerialrat inr Reichsfustizministerium. 
Zweite, neubearbeitete Auslage. 1934. Verlag von 
Franz Wahlen in Berlin W. 8, Linkstraße 16. 
Nach kurzer Zeit ist bereits eine zweite Auflage 
dieses Kommentars ans der Feder des Sachbear 
beiters im Reichsjustizministerium nötig gcioorden. 
In der neuen Auslage sind die Zweite Durchsüh- 
rnngsverordnung des Reichs, die wichtigsten Aus- 
führungsbestimmungen der Länder sowie das in 
zwischen erschienene Schrifttum berücksichtigt. 
Beim zweiten Kovlmentar handelt es sich um ein 
handliches Heft, für den täglichen Gebrauch ge 
wissermaßen. Das Neichserbhofrccht. Von AmtS- 
gcrichtsrat Dr. P. Schaefer. Verlag Wilh. Stollsutz, 
Bonn. 
Der Verfasser hat diese neue kurze Darstellung in 
für jedermann verständlicher Art geschaffen. Zum 
allgemeinen Verständnis hat er dabei auch kurz 
auf die mit dem neuen Recht eng zusammenhängen 
den Fragen ans dem Erb- und Grundstücksrccht 
hingewiesen. Im Anhang ivnrde der vollständige 
Gesetzestext nnd das wichtigste der ersten Durch 
führungsverordnung vom 18. Oktober 1933 neu 
ausgenommen. Die Schrift erscheint in vierter 
Auflage. 
Handel und Wandel. 
Amtliche Währnngskurje. 16 I. 15.1. 
1 Pfund Sterling . . 13.105 
1 Dollar ..»»«»».,» 2.572 
ino bän. Kr 58.99 
100 frans. Frank 16.43 
Peseta ...,,»»«»»* 34.62 
Lira 21.93 
13.535 
2.64 
60.49 
16.44 
34 67 
22 02 
tObne Gewähr!! Geldkurs 
Metall Elektrolytkupşer per 100 Kg. 17. 1. 
prompt cif Hbg. od. Brem., Rvttcrd. 47.50 
16. 1. 
47.95 
Zur Anglcichnng der Gemeindcveamtcngehälter. 
Der Reichsfinanzminister hat entschieden, daß die 
Frist vom 81. 12. 1933 für die Durchführung der 
Angleichungsmaßnahmen bei der Besoldung der 
Beamten der Gemeinden lGemcindcvcrbände) keine 
Ausschlußfrist in dem Sinne ist, daß die öffentlich- 
rechtlichen Dienstherren nach ihrem Ablauf nicht 
mehr berechtigt oder verpflichtet wären, die vorge 
schriebenen AngleichungSmaßnahmen durchzufüh 
ren. Wie der Preußische Minister des Innern in 
einem Runderlaß an die Nachgeordneten Behörden 
hervorhebt, besteht eine zwingende Notwendigkeit, 
die Maßnahmen zur Angleichung der Bezüge der 
Gemeindebeamten bis zum 31. 12. 1933 abzuschlie 
ßen, somit nicht. Eine neue Frist wird in Kürze 
bestimmt werden. 
tzümdukßer ZMeryMļļ 
vom 17. Januar. Marktbericht der Meicrciver- 
bände für Schleswig-Holstein. Es wurden gezahlt 
für Nichtmarkcnbntter 118—126,20 Ml, für Mar 
kenbutter 127—130,20 Mi für ie 50 Kg. Hinzu kom 
men für den Käufer auf der Auktion 6 Proz. Kavc- 
lingsgeld und die Kosten der Verpackung. 
Eiernmrkl. 
Preisnotierungcn für Eier. Festgestellt von der 
Eiernotierungskomission in Hamburg am 16. 1. 84. 
Deutsche Eier: frische, gestempelte, Sonderklasse, 
über 65 Gr. 18,25—13,5, Größe A. über 60 Gr. 12,25 
(Ohne Gewähr!) 
Deutsche Schiachtviehmärkte 
Kammernotierung Berlin am Markttage. Notierung 1. und 2. Qual. Preise für 1 Pfd. Lebendgewicht in UĻf- 
Markt 
Datum 
1. Ochsen .. 
2. » -» 
1. Bullen... 
2» , * • • • 
U Kühe .... 
1. Kälber... 
2. „ ... 
1. Schafe ... 
1. Schweine 
2. * 
1. Sauen ... 
Ochs.Bu.Kü. 
Kälber 
Schafe 
Schwein.Sau. 
Ochs.Bu.Kü. 
Kälber 
Schafe 
Schwein.Sau. 
Hamburg 
16. 1. 9. 1 
46-53 
50-52 
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38-45 
99 
5714 
mittel 
mittel 
46-53 
50-52 
47-48 
38-45 
1002 
6241 
mittel 
Chemnitz 
16. 1. 9. 1 
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26-28 
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25-27 
28-31 
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38- 40 
39- 42 
48-51 
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36-46 
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37-38 
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40-43 
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46 
40-43 
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längs. 
mittel 
längs. 
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29- 30 
30- 32 
27-29 
26-29 
22-25 
33-36 
41-42 
47 
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40-42 
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schl. 
gut 
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16. I. I 9. 1. 
31-34 
28-30 
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27- 29 
28- 30 
24-27 
40-43 
34-37 
38-41 
48-49 
47-48 
38-45 
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835 
2467 
schl. 
längs, 
mittel 
längs. 
30-34 
28-29 
30-31 
28- 29 
29- 30 
25-28 
42-45 
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38-40 
48-50 
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25-23 
22-25 
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Berlin 
16. 1. I 9. 1. 
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1271 
mittel 
mittel 
mittel 
längs. 
29 
25- 28 
20-23 
48-53 
40-47 
28 
26- 27 
50-52 
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4154 
13218 
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mittel 
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29- 30 
26-27 
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28-29 
49- 50 
47-49 
43-45 
1593 
2437 
4030 
15971 
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glatt 
ruhig 
Stuttgart 
16. 1. 9. 1 
26-27 
24- 25 
25- 27 
24-26 
21-24 
15-18 
33-35 
28-31 
48 
47-48 
34-40 
1138 
1584 
2439 
längs 
längs. 
27-28 
25- 26 
26- 27 
24-27 
21-25 
15-18 
34-37 
29-32 
49-50 
49-50 
35-41 
854 
1235 
2059 
mäßig 
» 
ruhig 
9.45- 9.50 
9.15— 9,20 
8.15- 8.20 
7.85- 7.90 
8.20— 8.25 
8.30— 8.60 
2.55— 2.60 
7.60 7.70 
7.20- 7.30 
bis 12,5, Größe B, über 55 Gr. 11,25—11,5, Größe C, 
über 60 Gr. 10,25—10,5, Größe D, über 45 Gr. 9,25: 
ungestempelte: unsortierte 11, sortierte: große 12,5, 
mittlere 11, kleine 9,5, Auslandseier: Dänen 11. 
Spitzenpreise nach oben nnd unten bleiben unbe 
rücksichtigt. Die Preise verstehen sich in Pfg. je 
Stück frei Laden des Einzelhändlers. Tendenz: fest. 
UW Miermgell WM MttMch-Mrkl 
Hamburg, den 17. Januar 1934. 
Eetreid« (Preise in RM. per 50 Kg 1 
Weizen franko Hamburg . . . , . 
Weizen ab inland Ltaiion » . . , 
Noggen franko Hamburg . . . , , 
Roggen ab inland Station ..... 
Wintergerste ab Meckl /Holst./Hann. . 
Sommergerste ab Meckl./Halst./Hann 
Donaugerste kwgfr Hbg. unverz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inland Station . ... 
Alles neue Ernte. 
Futtermittel (Preise in RM per 50 Kg. prpt.) 
Weizenkleie inland 6.15 Erdnußk -Mehl, hell 8.00 
Weizenkl inl mgr. 6 25 Leint Hard./Wilhb. 8.70 
Roggenkleie inicind 5.55 
Valmk Harb./Wilhb. 7.90 
Kokoskuchen 
Rapskuchen 
Erdnußk. Harb./W. 8.00 
Mehl (Preise in RM. per 100 Kg.) 
Auszugmehl hiesiger Mühlen ...» 35.25 
Rundstückmehl hiesiger Mühlen . . , 29.75 
Roggenfeinmehl hiesiger Mühlen . , 33.50—24.75 
Roggengrobmehl hiesiger Mühlen . . 19.25—20.25 
Tendenz: Getreide geschäftslos. Futtermittel ruhig 
«IftM tllbta. 
Berliner GeLreidefrühmarkt 
vom 17. Januar 1984 Ohne Gewähr 
Tendenz ruhig. 
Geringe Umsätze. Angebot allgem. weiter reichlich. 
Weiten, märkisch, frei Berlin Brş. 191.00—192.00 
Roggen, märkisch, neuer „ 159.00 
Braugerste, feinste, ab märk. Station .... 
„ gute Brf. 171.00-178.00 
Wintergerste 
2zeIIer 
Izeiier 
Hafer, märkisch, neuer 139.00—146.00 
» “ Dezember 
, * März 
Welzenkleie 122.00-125.00 
Roggenkleie 105.00— 1C8.C0 
Preis für 1000 kg 
ßeinfudf nu 37% „ 9.30 
Sona-Schrot „ 7.25 
8.70 Reis?-Mehl 24/28 % - 
7.85 Baiimw.-S -M 56% — 
abgabefrei ausalten KontraK
	        
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