Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 1)

Schleswig-Holsteinischer Wirtschaftsdienst 
Die Ķeeîsbaņeruschaft Renostmrg ist oŗgaņişiert. 
Me MAtztW der Sihraļî-i. 
Landrat Hamkens und Kreisbauernführer Sieh sprechen über Fragen des 
Bauernstandes. 
Eine von fast sämtlichen Ortsbauernführern des 
Kreises Rendsburg besuchte Versammlung der 
Kreisbauernschast Rendsburg, Hauptabteilung 1, 
fand am Frcitagvormittag im „Schützenhof" in 
Rendsburg statt. Als Gäste waren der Landrat 
und Kreisleiter Hamkens und zwei Vertreter des 
Landarbeiterverbandes erschienen. Nach Ve- 
grüßungsworten des Kreisbauernführers Sieh- 
Lütjenwestedt nahm 
Landrat Hamkcns-Rcndsburg 
das Wort, um einige grundlegende Gesichtspunkte 
über die Bedeutung des landwirtschaftlichen Ve- 
rufsstandes, des Reichsnährstandes, herauszuschä 
len. Er wies hin auf die außerordentlich wichtigen 
und verantwortungsvollen Aufgaben, die die durch 
das Vertrauen des Kreisbauernführers im Ein 
vernehmen mit dem Kreisobmann Voß-Ostermüh- 
len eingesetzten Ortsbauernführer zu erfüllen hät 
ten. Jeder Ortsbauernführer hat selbst verantwor 
tungsvoll zu entscheiden und den Kreisbauernfüh 
rer zu beraten und dabei unparteiisch nach bestem 
Wissen und Gewissen zu handeln. Wer den Anfor 
derungen nicht genügt, wird rücksichtslos entlassen. 
Aus den Rechten erwachsen auch Pflichten. Kein 
Staat kann existieren, wenn nicht jeder seinen 
Steuerverpflichtungen nachkommt. 
Der Lanbrat kam bann kurz auf das neue Ge- 
meindeverfaffungsgefetz zu sprechen. Es ist dafür zu 
sorgen, daß in allen Gemeinden die richtigen Män 
ner als die allein Verantwortlichen an der Spitze 
stehen. Nach Möglichkeit sind auch die Ortsbauern 
führer in den ländlichen Gemeinden mit heran 
zuziehen. Der Landrat schloß seine Ausführungen, 
indem er den Ortsbauernführern für ihre kom 
menden Aufgaben ein kräftiges Heil Hitler zurief. 
Kreisbanernführer Sieh 
sprach dann über den 
Aufbau des Reichsnährstandes und 
die Aufgabe der Ortsbauernführer. 
Zunächst teilte er mit, daß feit dem 1. Januar d. I. 
die Kreisbauernschast Bordeshvlm aufgelöst und 
zur Kreisbauernschast Rendsburg gekommen ist. Er 
gab dann in großen Zügen einen ttebcrblick über 
die agrarpolitische Gesetzgebung der Rcichsregie- 
rung. Am 18. September 1983 ist das Reichsnähr 
standgesetz entstanden, durch das die gesamte Land 
wirtschaft als straffe Säule im ganzen Reich auf 
gebaut ist. Es ist zu hoffen, daß auch die Land 
arbeiter in den Reichsnährstand eingegliedert wer 
den. Wir fühlen uns auf Gedeih und Verderb mit 
unseren Landarbeitern verbunden. Dem Kreis 
bauernführer zur Seite steht der Kreisobmaun 
Votz-Ostermnhlen. Es bestehen in der Kreisbauern 
schaft vier Hauptabteilungen. Die Hauptabteilung 1 
führt der Kreisbauernführer selbst. Der Leiter der 
Hauptabteilung 2 wird noch ernannt, nachdem zu 
den landwirtschaftlichen Schulen in Rendsburg und 
Hohenwestedt die Wirtschaftsgebiete der landwirt 
schaftlichen Schulen von Kiel und Neumünster hin 
zugekommen sind. Leiter der Hauptabteilung 3 ist 
Sievers-Elsdorf, der Hauptabteilung 4 Burmeister- 
Wakendorf. Weiter erwähnte der Kreisbauernfüh 
rer die Maßnahmen über den Absatz der landwirt- 
schastlichen Erzengnisse. Wir haben Festpreise für 
Korn und Butter bekommen. Das Fettproblem ist 
bereits teilweise gelöst. Es besteht die Zwangsbei 
mischung von Butter bei Margarine. Der Absatz 
von Butter, Eiern und Geflügel wird organisiert 
werden. 
Angekündigt sind auch bereits ausreichende 
Fleischprcise. 
Kurz streifte er dann das Reichserbhosgesetz. Zu 
erwarten ist in Kürze ein Entschuldungsgcsetz für 
Erbhöfe und voraussichtlich auch ein Siedlungsgesetz. 
Für alle eingesetzten Bauernführer ergeben sich aus 
allen diesen Maßnahmen ungeheuer wichtige Auf 
gaben. In allen Gemeinden ist nach dem Willen 
des Führers die Volksgemeinschaft zu pflegen. 
Nach diesen Ausführungen nahm der Kreis- 
bauernführer die 
Verpflichtung der einzelnen Ortsbauernführer 
vor. Sie wurden durch Handschlag verpflichtet auf 
den festen Willen zu selbstloser und uneigennütziger 
Mitarbeit am Wiederaufban unseres Vaterlandes, 
auf das Bekenntnis zum Nationalsozialismus und 
zur Treue gegenüber dem Neichsbauernführer 
Darre und unserem Führer Adolf Hitler. Es folgte 
ein dreifaches Siegheil auf Hitler, Darre und das 
deutsche Vaterland. 
Anschließend hielt Kreisschulnngsleiter der N. Ş. 
D. A. P. und Kampfbundsührer für Deutsche Kul 
tur, Pg. von Effen-Rendsbnrg, einen eindrucks 
vollen Vortrag über „Die nationalsozialistische 
Weltanschauung". 
Zum Schluß brachte der Kreisbauernführer Sieh 
verschiedene Berufsfragen zur Kenntnis. U. a. gab 
er bekannt, daß 
lm Kreise Rendsburg eine einheitliche 
bäuerliche Krankenkaffe 
errichtet sei. Anmeldungen sind an die Kreis 
geschäftsstelle in Rendsburg zu richten. — Land- 
kulturgenossenschasten lWasscrgcnossenschaste», Me 
liorationsgenossenschaften usw.), die in Schwierig 
keiten geraten sind und dem Verband angehören, 
müssen bis zum 18. Januar ihre Entschuldung be 
antragen. — Die Ortsbauernführer haben für die 
Unterkunft für das Landjahr zu sorgen, ferner für 
die Winterhilfsspende der Meiereien. c. 
ĢêilŞŞşien mis Handel 
arbeiten Mimen. 
Versammlung der Kreis-Eier-Sammelstelle 
Rendsburg. 
Die Kreis-Eier-Sammelstelle Rendsburg hielt 
am Freitagnachmittag in Rendsburg im Anschluß 
an die Versammlung der Ortsbauernführer eine 
zahlreich besuchte Versammlung ab. Hieran nah 
men u. a. die Ortsbauernführer und die Sammler 
der Kreis-Eier-Sammelstelle Rendsburg teil. 
Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden, Lohse- 
Stasstedt, hielt der Geschäftsführer der Haupteier 
verwertung Schleswig-Holstein und Wirtschaftsbe 
vollmächtigte, Dudda-Rcndsburg, einen bedeutsa 
men Vortrag über das neue Eiergesetz. Er erläu 
terte die ivichtigsten Bestimmungen des neuen Ge 
setzes über den Verkehr mit Eiern vom 29. De 
zember 1933 und der Verordnung zur Durchfüh 
rung dieses Gesetzes. Die gesamte Erfassung der 
Eier gehört den Eierverwertungsgenossenschaften, 
der gesamte Vertrieb dem Handel. Sämtliche Eier 
sind in Zukunft an die Genossenschaften abzulie 
fern, ausgenommen die Eier für den eigenen 
Haushalt, Brutzwecke und den ersten Verbraucher. 
Die Abnahme der Eier von der Genossenschaft er 
folgt nach Gewicht in Kilogramm. Die Bezahlung 
abzgl. der Unkosten erfolgt nach der Verwertung 
in etwa 19—14 Tagen. Es wird erwartet, daß 
möglichst alle Hühnerhalter Mitglieder der Eier- 
verwertungs-Genossenschaften werden. Der Ver 
kauf auf dem Wochenmarkt bleibt bestehen, soweit 
er nur direkt an die Haushaltungen geschieht. In 
Zukunft kann kein Ei mehr vom Ausland einge 
führt werden ohne Zustimmung der Reichs-Eier- 
verwertung. — An den Bortrag schloß sich eine 
rege Anssprache an. 
Sodann hielt der stellvertr. Geschäftsführer der 
Kreis-Eier-Sammelstelle Rendsburg, Dipl.-Land- 
wirt Rieken, einen ergänzenden Vortrag über die 
Aufgaben des bäuerlichen Geflügelhalters und 
Sammlers, lc.) 
zur Gruppe 2 (Be- und Verarbeitungsbe 
triebe) gehörigen Genossenschafts- und Privat- 
nrolkereien zu Molkerei-Verbänden zusam 
menzuschließen sind. Im Bezirk des Milch 
wirtschaftsverbandes Nordmark erfolgt dieser 
Zusammenschluß im 
Molkereiverband Nordmark. 
Der Molkereiverband hat seine Tätigkeit mit 
dem 1. Hartung 1934 aufgenommen. Sein Sitz 
ist Hamburg 1, Chilehaus C 3 (Fernsprecher 
32 73 ZI—52). Mit der Geschäftsführung wur 
de Instruktor Kneuttinger beauftragt. 
Ģesetzttche Anerkennung des 
Neichsbanernführers. 
Die Presseabteilung des Reichsnährstandes 
teilt mit: Nachdem die Erste Verordnung über 
den Aufbau des Reichsnährstandes vom 8. De 
zember 1933 dem Reichsnährstand die Form 
einer Selbstverwaltungskörperschaft des öf 
fentlichen Rechts verliehen und den Reichs 
kanzler ermächtigt hat, den Reichsbauernfüh 
rer als Führer und gesetzlichen Vertreter des 
Reichsnährstandes zu ernennen, hat der 
Reichskanzler Adolf Hitler dieser gesetzlichen 
Vorschrift entsprochen und den Reichsleiter 
der NSDAP, und Reichsminifter für Ernäh 
rung und Landwirtschaft, R. Walter Darre, 
soeben zum Neichsbauernführer ernannt und 
ihn damit ausdrücklich in dem schon bisher 
verwalteten Amte bestätigt. 
Frage und Anirvott. 
Anfrage I. K. in W. Ich bitte, mir Auskunft über 
den Paragraph 18 tm Deutschen Kraftfahrer-Gesetz 
geben und den Wortlaut des 8 18 abdrucken zu wol 
len. So viel ich weiß, soll dieser Paragraph Bestim 
mungen über das Fahren auf vereister Straße ent 
halten. 
Antwort: Der § 18 des Gesetzes über den Verkehr 
mit Kraftfahrzeugen regelt die Fahrgeschwindigkeit 
und lautet: „Die Fahrgeschwindigkeit ist so einzu 
richten, daß der Führer in der Lage bleibt, seinen 
Verpflichtungen Genüge zu leisten. Ist der Ueber- 
blick über die Fahrbahn behindert, die Sicherheit 
des Fahrens durch die Beschaffenheit des Weges 
beeinträchtigt oder herrscht lebhafter Verkehr, so 
muß so langsam gefahren werden, daß das Fahr 
zeug auf kürzeste Entfernung zum Stehen gebracht 
werden kann. 
Dis HsKgftköLung in Husum. 
Dr« M-MeräZrLKnö 
Morömark steht; 
T<r Reichskommissar für die Milchwirtschaft 
hat unter dem 1. Nebelung (November) 1933 
angeordnet, daß die im Rahmen der Milch- 
wirtschafts- und Milchversorgirugsverbände 
Vom 22.-24. Januar 1934 findet die Hengstkörnng 
sür das Znchtgebiet des Schleswigcr Pferdes in 
Hnsnm lauf dem Viehmarkt) statt. Es sind 298 
Hengste angemeldet. Davon sind 63 no nicht gekört, 
145 gehören den älteren Jahrgängen an, die in 
diesem Jahre sämtlich erscheinen müssen. Das 
junge Hengstmaterial verteilt sich fast ausschließlich 
auf bekannte, sehr erbsichere Linien. Der „alte" 
Hövding stellt nicht weniger als 38. 
Die Husumer Körung erhält in diesem Jahre 
ihre besondere Note durch die Anwesenheit des 
jetzigen Obrrlandftallmcistcrs G. Ran und dessen 
Mitarbeiters Oberreg.-Rat Dr. Pulte. Dieser wird 
ans der Jahresversammlung des Schleswiger 
Hengsthaltervereins über „Grundfragen der Lan- 
despferdczucht" sprechen. Ein Teil der Körhand 
lung wird durch eine Uebertragnng des Nord- 
dentscheu Rundfunks der breitesten Oeffentlichkeit 
veranschaulicht werden. 
Die zeitliche Einteilung der Körungstage ist fol 
gende: 
Sonntag, den 21. Januar 1834, 18 Uhr: Mitglieder 
versammlung des Hengstversicherungsvereins in 
„Schumanns Gasthof". 
Montag, de» 22. Januar 1334, 9 Uhr: Erste Muste 
rung der jungen Hengste, verbunden mit Huf- 
beschlagprämiierung: 14 Uhr: Fortsetzung, evtl. 
Ankörung von etwa 29 alten Hengsten: 18 Uhr: 
Mitgliederversammlung des HengsthalterveremS 
im „Schützenhof". Vortragender: Oberreg.-Rat 
Dr. Pulte, Berlin. 
Dienstag, den 23. Januar 1934, 9 Uhr: Falls er 
forderlich, Fortsetzung in der Ankörung von 
alten Hengsten, anschließend zweite Musterung 
und endgültige Ankörung der jungen Hengste. 
14 Uhr: Prämiierung von jungen und alten 
Hengsten. 
Die Prämiierungsmittel werden von folgendes 
Körperschaften zur Verfügung gestellt: 
Preußisches Innenministerium: Geld- und Staats 
ehrenpreise: 
Reichsverband der Kaltblntzüchter: HufbeschlagS- 
prämien: - 
Landesbauernschaft Schleswig-Holst., Hanptabt. II; 
Geldpreise und Preismünzen. 
Magistrat der Stadt Husnm: 1. Ehrenpreis, 8 Aus 
zeichnungen an Hengstwärter für gutes Vor 
führen. 
Verschiedene Düngemittelindnstrien: Ehrenpreise. 
Die Reichsbahn gibt anläßlich der Körung Sonn 
tagskarten heraus. Diese Karten gelten non Sonn 
abend, d. 29., bis Mittwoch, d. 24. Jan. einschl. und 
werden von sämtlichen Stationen, die innerhalb 
eines Umkreises von 199 Km. um Husum herum 
liegen, verabfolgt. 
Handel «ad Wandel. 
Amtliche Währungskurse. l2. l. 
1 Pfund Sterling........ 13.655 
1 Dollar 2.682 
199 dän. Kr 60.94 
199 frans. Frank , .16.41 
Peseta 34 52 
Lira 21.98 
lOhne Gewähr!) Geldkurs 
Metall Elektrolytkupfer per 199 Kg. 13. 1. 
prompt cif Hbg. od. Brem.. Rotterd. 48.25 
11 l. 
13.665 
2.677 
69.94 
16.41 
34.52 
21.98 
12. 1. 
48.50 
MrttberWe. 
S. Hademarschen, 12. Jan. Die Zufuhr zum 
heutigen Ferkelmarkt betrug 86 Ferkel. Bezahlt 
wurden 9,35—9,49 MM für das Pfund. Für die 
beste Ware wurde auch über und sür abfallende 
unter Notiz bezahlt. Der Handel war langsam. 
Der Markt wurde nicht geräumt. — Schweinever 
sand. In dieser Woche kamen 189 Schweine zum 
Versand, bestimmt für süddeutsche Märkte. Bezahlt 
wurden 43—45 MM für 199 Pfund Lebendgewicht. 
Das durchschnittliche Gewicht der Tiere betrug 239 
bis 259 Pfund. An Rindern kamen 3 Waggons für 
Hamburg zum Versand. 
Heider Wochcnmarkt. 
zt. Schweinemarkt. Fette Schweine in der Um 
gegend 44—48 (43—48), Läuserschweinc (Heider Han 
delshof) 36—49 (36—38), fette Schweine (Landwirt 
schaftskammer) 48—52 (48—52). — Rindvichmarkt. 
Milchkühe 225-259. Fehrkühe 150—299, Kalbkühe 
200—300, Kalbquien 200—250, einjährige Ochsen 80 
bis 120, 11-jährige Ochsen 120—150, zweijährige 
Ochsen 150—180, Kälber 10—15. — Produktenmarkt. 
Weizen- und Roggenstroh 0,99, Wiesenheu 2,75, 
Kleeheu 3,—, Kartoffeln 2—, Kartosfelslockcn 8,50, 
Häcksel 2,—, Weißkohl 2,80, Rotkohl 3,50, Wirsing 
kohl 3,50, Steckrüben 1,—, Runkelrüben 0,50, Möh 
ren 2,50. 
Neumünster, 12. Jan. Der heutige Ferkelmarkt 
war mit 188 Tieren beschickt. Bei mittlerem Handel 
wurden zwischen 38 und 42 Pfg. gezahlt. Der Markt 
wurde nicht ganz geräumt. 
Bredstedt, 12. Jan. Auf dem Wochenmarkt wur 
den Hühnereier mit 10 Pfg. das Stück nnd But 
ter mit 1,49 MM das Pfund bezahlt. — Dem 
Ferkelmarkt waren 64 Ferkel zugeführt. Es koste 
ten Ferkel in der 1. Güte 12—13, 2. Güte 10—12 
und 3. Güte 8—9 MM das Stück. Der Handel war 
mittelmäßig, der Markt konnte nicht geräumt 
werden. 
Heide, 13. Jan. Ferkelmarkt. Auftrieb: 661 Stück. 
Handel mittel. Markt fast geräumt. Preise: 4—6 
Wochen alte 9—19. 6—8 Wochen alte 19—11, 8—10 
Wochen alte 11—14 MM, Läuferschweine 87—40, 
Fettschweine 45—48 Pfg. je Pfund Lebendgewicht. 
kk. Schleswig, 18. Jan. Ferkelmarkt. Dem heuti 
gen Markt waren 315 Ferkel zugeführt. Es kosteten 
4—6wöchige 8—19, 6—«wöchige 19—14, 8—IOwöchige 
14—15 MM.. Nacht Gewicht 34—89 Pfg. Der Handel 
war gut. Der Markt wurde zeitig geräumt. — 
Wochcnmarkt. Meiereibuttcr 1,59, Bauernbutter 
1,40 MM, Eier 10 Pfg. 
Biehmärktc vom 12. Januar 1834. 
Berlin: Ochsen 33. —. 29-32, 16—28, 20—24, Bul 
len 30, 27—28, 25—26, 22—24, Kühe 25—26, 21—23, 
16—19, 19—14, Färsen 31, 27—29, 24—26, 20—23, 
Fresser 17—22, Lämmer und Hammel 88—39, —, 
85—37, —, 82—34, 28—31, Schafe 28—29, 26—27, 
29—25, Schweine 49—59, 46-49, 44—46, 42—44, 37 
bis 40, Sauen 41—44. Auftrieb: 3207 Rinder, 1802 
Kälber, 6111 Schafe, 11217 Schweine. Tendenz: 
Rinder ruhig, Kälber mittel, Schafe und Schweine 
ruhig. 
Leipzig: Bullen —, 26—28, 24—25, —, Kühe 26 
bis 29, 23—25, 18—22, 14—17, Kälber —, 49-43. 
35—39, 30—35, 25—29, Schweine 47-48, 45—40, 43 
bis 44, 49—42, Sauen 88—43. Auftrieb: 266 Rin 
der, 567 Kälber. 118 Schafe, 1519 Schweine. Ten 
denz: Rinder schlecht, Kälber langsam, Schweine 
schlecht. 
Dresden: Kälber —, 89—42, 34—38, 39—33, 
Schweine 47—48, 48-47, 44—45, 42—43. Auftrieb: 
39 Rinder, 136 Kälber, 103 Schafe, 443 Schweine. 
Tendenz: Rinder belanglos, Kälber mittel, Schwei 
ne schlecht. 
Hamburg: Schweine 59—52, 47—48,5, 44,5—46, 
42—44, 36-49, 28—35, Sauen 38—45. Austrieb: 3366 
Schweine. Tendenz: mittel. 
Eiermarkļ. 
Preisnotierungen sür Eier. Festgestellt von der 
Kiernotierunaskommission in Hamburg am 12.1.84. 
A. Deutsche Eier. 1. frische Eier, aestempelte, Son 
derklasse über 65 Gr. 18, Größe A 69—65 Gr. 12, 
Größe B 65—59,9 Gr. 11,75, Größe C 50—64,9 Gr. 
19, Größe D 45—49,9 Gr. 8,76: 2. frische Eier. un 
gestempelte. a) unsortierte 11, b) sortierte: große 
12,25, mittlere 11. kleine 8,75: 8. Eier, 2. Sorte: 
alle Klassen Pfa- uiedriaer. — B. Nuslandseier. 
Dänische, schwedische 56—57 Gr. 11, 62—63 Gr. 11,75, 
Gr. 12,59. Spitzenpreise nach oben und un 
ten bleiben unberücksichtigt. Die Preise verstehen 
sich in Pfg. je Stück frei Laden des Einzelhändlers. 
Tendenz: fester 
Berliner ĢeLreîdefrûhMKrkL 
vom 13. Januar 1934 Ohne Gewähr 
Tendenz ruhig. 
Geschäft nicht gebessert. Exportscheine in Roggen stetig. 
Weizen ruhig. 
Weizen, märkisch, frei Berlin .......... —. Brf. 
Roggen, märkisch. neuer —-— » 
Braugerste, feinste, ab mäck. Station .... 
„ gute 169.UU—1/O.OU 
Wintergerste 
2zei'ler 
Hafer, märkisch, neuer 14C.C0—146.00 
„ “ Dezember 
' März 
Weizenkleie 122.00—125.00 
Roggenkleie - 105,00— K8.C0 
Preis für 1000 kg 
Letzte rrotmmMA y. Zonnabend-Martt 
Hamburg, den 13. Januar 1934. 
Eetreid« (Preise in RM. per 50 Kg ) 
Weizen franko Hamburg . « . , . 9.50— 9.55 
Weizen ab inland. Station , , , , 9.20— 9.25 
Roggen franko Hamburg ..... 8.15— 8.20 
Roggen ab inland. Station ..... 7.85— 7.90 
Wintergerste ab Mecki./Holst./Hann. . 8.20— 8.25 
Sommergerste ab Meckl4Holst./Hann. 8.30— 8.60 
Donaugerste kwgfr. Hbg. unverz. loko 2.55— 2.60 
Hafer franko Hamburg 7.60 7.65 
Hafer ab inland Station ..... 7.20— 7.35 
Alles neue Ernte. 
Futtermittel (Preise in RM. per 50 Kg. prpt.) 
Weizenkleie inland. 6.15 
Weizen kl. ink mgr. 6.25 
Roggenkleie inland. 5.55 
Palm! Harb./Wilhb. 7.90 
Kokoskuchen „ 8.70 
Rapskuchen „ 7.85 
Erdnuß! Harb./W. 8.00 
Erdnußk -Mehl. hell 8.00 
Lein! Harb./Wtthd. 8.70 
Leintuch m. 37% „ 9.30 
Loya-Schrot „ 7.25 
Reisf.-Mehl 24/28 % - 
Baumw.-S.-M 60% — 
abgabefrei au- alten Konträr 
Mehl (Preise in RM. per 100 Kg.) 
Auszugmehl hiesiger Mühlen . . , , 35.25 
Rundstückmehl hiesiger Mühlen . , , 29.75 
Roggenseinmehl hiesiger Mühlen . , 23.50—24.75 
Roggengrobmehl hiesiger Mühlen . , 19.25—20.25 
Tendenz: Getreide ruhig. Futtermittel ruhig. 
Mehl ruhig. 
NsndsLurgee Wochenmarkt 
«tu Sonnabsnd, dem 13. Januar 1934 
(Preise zwischen 9 und 19 Uhr. Ohne Gewähr!) 
Rindfleisch Pfd.60-100 
Schweinefleisch Pfd. 50-90 
Flomen Pfd. 80-90 
Ger. hies. Speck Pfd. 80-90 
Kalbfleisch Pfd. 60-100 
Lamm-, Hammels!. Pfd. 70-90 
Wurst Pfd. 40-110 
Enten geschlachtet Pfd. 60-70 
Schlachthiihner Stck. 1.21-2.50 
Legehühner Stck. — 
Tauben Stck. 60-70 
Gänse geschlachtet Pfd.60-65 
Weißkohl 
Grünkohl 
Rosenkohl 
Steckrüben 
Kaninchen 
Hasen 
Butter 
Käse 
Eier 
Kartoffeln 
Stck.50-300 
Stck. 2-250 
Pfd. 140-45 
Pfd. 40-90 
Stck. 11 
Pfd. 2-3 
Spitz.. Wirsingkohl St. 15-30 
Blumenkohl Stck. 40-60 
Suppenkraut Bund 10 
Zwiebeln Pfd. 10 
Schalotten Pfd. 15 
Rotkohl Stck. 15-30 
Petersilienwurz. Bund 
Wurzeln rot« 
Schwarzwurzeln 
Sellerie 
Rote Beete 
Aepfel 
Birnen 
Tomaten 
Zitronen 
Apfelsinen 
Fisch«: 
Aal 
Dorsch 
Heringe 
Butt 
Schleie 
Karpfen 
Feuerung: 
Torf, Fud., ca. 8 gtr. 
Holz gtr. 
Pst. 10-20 
Pfd. 5-3 
Pst. 15-30 
Stck. 5-10 
10 
Pfd. 10 
Pfd 25 
Stck.10-15 
Pst. 8 
Pst.15-20 
Pfd. 25 
Pst. 40-50 
Stck. 5-10 
Stck. 5-10 
Pfd. 70-100 
Pst. 20-25 
Pst. 15-20 
Pst. 25-50 
Pfd. 100 
Pfd. 75-85 
700 
10Ü 
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