Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 1)

IrMettbc Neberkegenhert besitzt Amerika mķt seinen 
231 Torpedobootzerstörern gegen 110 japanischen. 
Im Seekriege gibt das den Amerikanern jedoch kein« 
ausschlaggebende Macht. Die Zerstörerzahl spricht 
nur für einen gut ausgebildeten Küstenschutz, der 
bei der weilen Ausdehnung der amerikanischen 
Küsten <nich eine unabweisliche Notwendigkeit ist. 
Die U-Bootszahl der Vereinigten Staaten 
erscheint mit 81 gegen 67 japanischen Einheiten 
nicht als erdrückend, zumal die Japaner über eine 
bedeutende Anzahl U-Boote von ganz besonderer 
Reichweite verfügen. Außerdem verringert Japan 
den zahlenmäßigen Abstand bei dieser Schiffsart in 
den nächsten Jahren bis dicht an den völligen Aus 
gleich. Im Bau hat Japan 5, Amerika nur 3 U- 
Boote. Geplant sind in Japan bis 1936 noch wei 
tere 8, in Amerika keins. Nach Vollendung des 
jüngsten japanischen Bauplans zählt Amerika also 
84, Japan 81 U-Boote, und dieses verringert bis 
dahin auch seine Zerstörerunterlegenheit beträchtlich. 
Während die japanische Flotte dennoch in ihren 
Heimatgewäffern als unangreifbar angesehen wer» 
den muß, besteht für die Vereinigten Staaten keine 
unbedingte Sicherheit gegenüber einem japanischen 
Flotten, und Flugzeugüberfall. Kritisch würde für 
Japan nur gemeinsames Handeln Amerikas und 
Englands bis zur letzten Folgerung. Beide 
Seemächte müssen sich aber darüber klar sein, daß 
nach einer Seeschlacht im Fernen Osten eine andere 
Seemacht selbsttätig an die Spitze der Weltflotten 
träte, die Frankreichs. Und diese Möglichkeit 
wird bei den englisch-französischen Berechnungen, 
aber auch für die politischen Entschlüsse Japans 
einen allerersten Rang einnehmen. 
Da« Geständnis des Moskauer Attentäters. 
Sabmelļsberaļung in Tokio. 
Weiterer Vormarsch auf Nanking zu angekündigt. 
TU. Tokio, 9. März. (Eig. Funkmeldung.) 
Am heutigen Mittwoch hat das japanische Ka 
binett unter dem Vorsitz von Jnukai über die 
politische Lage beraten. Außenminister Jo- 
schisawa berichtete über die Verhandlungen in 
Genf und erklärte, daß Japan alles^getan 
habe, um eine weitere Verschärfung des Streit 
falles zu vermeide«. Da aber die chinesische 
Regierung sich weigere, die japanischen Vor 
schläge anzunehmen, so. werde die japanische 
Regierung das Oberkommando in Schanghai 
anweisen, gegen die chinesischen Truppen vor 
zugehen und die Eisenbahnlinie Schanghai- 
Nanking von chinesischen Trrrppen zu säubern. 
Uebernahme der Macht in der 
Mandschurei. 
Einzug Pujis in der mandschurischen 
Hauptstadt. 
TU. Mukden, 9. März. (Eig. Funkmeld.) 
Der neue Präsident des mandschurischen Staa 
tes, Puji, traf am Dienstagabend in der 
neuen Hauptstadt Tschangtschun ein, wo am 
heutigen Mittwoch die Gründungsfeier des 
neuen Staates gefeiert wird. Puji, der in 
einem Sonderzug gereist war, wurde am 
Bahnhof vom japanischen Konsul, mandschuri 
schen Generalen, darunter General Ma, so 
wie mongolischen Prinzen und Ministern des 
neuen Staates empfangen. Unter den gekreuz 
ten Flaggen Japans und der Mandschurei be 
stieg er seinen Wagen und fuhr durch ein lan 
ges Spalier von japanischen und mandschuri 
schen Truppen, hinter denen sich die Menge 
verbeugte. Die Schulkinder winkten mit den 
fünffarbigen mandschurischen Flaggen. Puji 
begab sich zur Stadthalle, die er zu seiner vor 
läufigen Residenz bestimmt hat und die voll 
kommen von mandschurischen Truppen um 
geben ist. 
Tschiangkaischek zum Oberbefehlshaber 
der chinesischen Streitkräfte ernannt. 
TU. Moskau (über Koirmo), 8. März. Die Te- 
(egraphen-Agentur der Sowjetunion meldet aus 
Schanghai, daß Marschall Tschiangkaischek zum 
Vorsitzenden des obersten Kriegs- und Verteidi 
gungsrates und gleichzeitig zum Chef sämtlicher 
chinesischer Armee-, Marine- und Luftstreitkräfte 
ernannt worden ist. 
* * m 
Ne Nationalsozialisten und Groener. 
Die NSDAP, veröffentlicht einen vom Reichs 
propagandaleiter Dr. Goebbels unterzeichneten 
Offenen Brief an den Reichsinnenminister Eroe- 
ner. in dem gegen die in letzter Zeit erfolgten 
Verbote und Beschlagnahmen von nationalsoziali 
stischen Organen und Wahlmaterial Einspruch er 
hoben wird. Rach einer Auszählung der einzelnen 
Fälle, so u. a. der Beschlagnahme des „Völkischen 
Beobachters", der Verbote der „Preußischen Zei 
tung" und des „Angriff", wird Groener darauf 
aufmerksam gemacht, daß „die anderen Parteien 
unbeschränkt agitieren dürften". Weiter wird au 
den Offenen Brief Eroeners an Hitler Bezug 
genommen, in dem der Minister bekanntlich er 
klärt hat, daß er es als feine Ehrenpflicht be 
trachte, über die Ehre und das Ansehen Hinden- 
burgs zu wachen. Der Minister wird in diesem 
Zusammenhang gefragt, warum er gegen die Ver 
unglimpfungen Hindenburgs durch die kommuni 
stische Presse nicht einschreite. 
Zum Schluß heißt es in dem Offenen Brief: 
„Herr Minister Groener! Durch Ihre Duldung 
einer so gearteten Handhabung der Rotverord- 
.nuagsparagraphen werden Sie bei Ihrem Be 
mühen, über Ehre und Ansehen des Generalfeld 
marschalls zu wachen, ihm letzten Endes einen 
schlechten Dienst erweisen. Das deutsche Volk wird 
am 13. März darauf die richtige Antwort er 
teilen." 
Wer sind seine Auftraggeber? 
Angeblich zwei ausländische Gruppen. — West-Fernöstliches. 
Wie aus Moskau gemeldet wird, fetzt die Be 
hörde die Untersuchung gegen den Attentäter Stern 
mit allem Nachdruck fort. Nach dem Teilgeständ 
nis Sterns sollen sich seine Auftraggeber teilweise 
im Ausland und teilweise in Moskau befinden. 
Stern machte Andeutungen über Beziehungen zu 
zwei ausländischen Gruppen, deren Vertrauens 
männer in Moskau säßen, die aber bisher noch 
nicht ermittelt werden konnten. Bei einer Haus- 
üchung in der Wohnung Sterns wurde ein gehei 
mes Versteck mit Geld gesunden. 
Die russischen Stellen erklären, daß der An 
schlag nicht nur den Zweck gehabt habe, die rus- 
ische Stellung im Westen zu schwächen, sondern 
auch die Aufmerksamkeit Rußlands vom Fernen 
Osten abzulenken. 
Ein Vorspiel zur Laudtagswayl. 
Lohse contra Gerns imä umgekehrl. 
Vor einigen Tagen veröffentlichte der national 
sozialistische Landtagsabgeordnete und Gauleiter 
Lohse in der „Schleswig-Holsteinischen Tages 
zeitung" einen Offenen Brief an Hosbesttzer 
Gerns, Löhndorf bei Wankendorf, den Spitzen 
kandidat der Deutschnationalen Schleswig-Hol 
steins für die preußische Landtagswahl. Darnach 
soll Gerns nach vorausgegangenem Briefwechsel, 
wobei er als Unterredungsgegenstände „Angele 
genheiten politischer und wirtschaftlicher Art" be 
zeichnete, im Oktober 1931 mit Lohse in Neumün- 
ster°in erster Linie über seinen (Gerns') Ueber- 
tritt zur N. S. D. A. P. gesprochen haben. Weiter 
soll Gerns, wie Lohse behauptet, in der Bespre 
chung erklärt haben, daß er die Politik der Deutsch- 
nationalen Volkspartei nicht mehr mitmachen 
könne. Eine Unterhaltung im Dezember sollte, 
nach Lohse, der Verwirklichung der Uebertritts- 
absicht gelten. 
Lohse wirft die Frage auf, ob Gerns etwa des 
halb nicht den zugesagten Uebertritt vollzogen 
habe, weil er (Lohse) ihm nicht gleichzeitig ein 
Mandat versprochen habe, und spricht Gerns die 
Berechtigung ab, den zu den Nationalsozialisten 
übergetretenen Kreisgeschäftsführer des Bauern 
bundes von Süötondern, Dr. Fröbe, zu tadeln. 
Schließlich erhebt Lohse gegen Gerns den Vorwurf 
„politischer Gesinnungslosigkeit" und kündigt ihm 
schärfste Landtagswahlfehde an. 
In einer jetzt vorliegenden Gegenerklärung 
widerspricht Gerns den Lohseschen Behauptun 
gen. Er sagt: 
1. Ich habe im Rahmen der nationalen Opposi 
tion und nach Herstellung der Harzburger 
Front im Herbst 1831 lediglich zur Klärung 
wirtschaftspvlitischer Fragen mit Lohse Fühlung 
gesucht. Ich habe jedoch nie, weder mit Lohse, 
noch mit anderen Angehörigen der NSDAP., 
über meinen Uebertritt zur NSDAP, verhan 
delt. Ich habe daher auch nie meinen Ueber 
tritt fest zugesagt. 
2. Ich habe niemals Lohse gegenüber die Politik 
der Deutschnationalen Volkspartei als verfehlt 
bezeichnet. 
3. Ein abfälliges Urteil über die frühere Tätig 
keit Dr. Fröbes-Leck ist von mir nicht abgege 
ben worden. 
4. Jede vorstechender Erklärung widersprechende 
Behauptung erkläre ich für eine gemeine Lüge 
und Verleumdung. 
Aus dem Wahlkampf. 
In einer für Brünings an und für sich kühle 
Natur ziemlich leidenschaftlich klingenden Wahl 
rede in Düsseldorf rief dor Reichskanzler zum 
Schluß aus, weil Hinöenburg siegen müsse, werde 
er siegen. Hindenburg kandidiere, so sagte Brüning, 
nicht, um Reichspräsident zu bleiben, sondern weil 
er sich noch einmal in schwerster Stunde dem deut 
schen Volk opfern und als Soldat und Staats 
mann nicht im kritischsten Augenblick von seinem 
Platz weichen wolle, ohne die Ordnung für die 
Zukunft des deutschen Volkes gewahrt zu sehen. 
Der Redner schlußfolgerte aus den Verhandlun 
gen mit der Rechtsopposition, daß es keine geeinte 
Opposition der Rechten gebe, und warf der Rech 
ten eine Schwächung der außenpolitischen Initia 
tive der Regierung durch Inanspruchnahme mit 
der Reichsprästdentenwahl zu einem schwierigen 
außenpolitischen Zeitpunkt (Tribut und Abrüstung) 
vor. Was die Bemängelung des hohen Alters 
Hindenburgs betrifft, so gab Brüning zu beden 
ken, daß es ganz außergewöhnliche Persönlichkei 
ten in der Geschichte gegeben habe, die bis ins 
hohe Alter nicht nur ihre geistigen Fähigkeiten, 
sondern völlige Ungebrochenheit des Willens be 
wahrt hätten. 
In einem Aufruf des Bundesvorstandes des 
Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold heißt es, man 
müsse marschieren und die Trommeln nicht scho 
nen. Die Parole laute, Hinöenburg zu wählen 
und Hitler zu schlagen. 
Die Soziale Arbeitsgemeinschaft deutscher Be 
amtenverbände im Deutschen Beamtenbund be 
zeichnet in einer hindenburgfreundlichen Erklä 
rung Hindenburg als überparteilich und wendet 
sich allgemein gegen die Tendenz eines Parteibuch 
beamtentums im parteipolitischen Leben. 
Auch der Vorstand des Reichsverbanbes deutscher 
Post- »nd Telegraphenbeamtcn fordert, nach einer 
Mitteilung des Hindenburg-Ausschusses, seine 
Mitglieder zur Wiederwahl Hindenburgs auf. 
Die Reichsleitung der Nationalsozialisten ver 
öffentlicht einen Appell an ihre Anhänger mit der 
Aufforderung, in den letzten Tagen des Wahl 
kampfes ihre ganze Kraft zur Werbung für Hitler 
einzusetzen. Jede Minute bis zur Abrechnung am 
Sonntag gehöre dem Gedanken an Deutschlands 
Zukunst im Zeichen Hitlers. 
Eine Wahlpropagandanummer des in München 
erscheinenden nationalsozialistischen „Illustrierten 
Beobachters" wurde von der Polizei beschlag 
nahmt. 
Bemerkenswert ist, daß 
gestern î» der französischen Kammer 
der Abgeordnete Marmegaray unter ziemlich deut 
licher Anspielung auf den Reichspräsidentenwahl 
kampf in Deutschland — er sprach von dem Even 
tualfall eines Bedrohlichweröens des „Deutsch 
lands Hitlers oder Hindenburgs" — für eine Be 
reinigung der französisch-italienischen Streitfragen 
(Adria, Nordasrika, Stärke der Flotten, Mandats 
frage) und eine Verständigung zwischen Frankreich 
und Italien eintrat. Pharisäisch fügte er hinzu, 
wenn man nur einen geringen Teil der Deutsch 
land bewilligten „Opfer" Italien gebracht hätte, 
würde man heute anders dastehen. 
Der Redner appellierte übrigens hinsichtlich der 
französisch-italienischen Beziehungen an Tardieu, 
dessen Antwort unter Zuspitzung auf die Bestre 
bungen im Donauraum an der Spitze öeL Blat 
tes nachzulesen ist, 
Oldenbnrg-Januschau im Wahlkampf. 
TU. Königsberg, 9. März, (Eig. Funkmeld.) 
Im überfüllten großen Saal der Königsber 
ger Stadthalle sprach am Dienstag außer dem 
Führer der Deutschnationalen, Hugenberg, 
auch der Reichstagabgeordnete von Oldenburg 
Januschau, der als einer der intimsten Freun 
de des Reichspräsidenten gilt. Von Oldenburg 
betonte besonders, welch einen schweren Kampf 
im Herzen manch einer zu bestehen habe, da 
es um die Person des alten Marschalls von 
Hindenburg gehe. Er für seine Person wäre 
vielleicht als einer der Ersten verleitet gewe 
sen, sein Mandat niederzulegen und sich so 
aus der Affäre zu ziehen. Aber es handele sich 
hier nicht um die Person, sondern um die Be 
seitigung des * heutigen Regierungssystems 
Weil er es für seine Pflicht halte, zu seinen 
Wählern zu stehen, die ihn in den Reichstag 
berufen hätten, so^könne er heute nichts an 
deres als seine Pflicht und Schuldigkeit tun 
und sich gegen die Präsidentschaft Hindenburgs 
aussprechen. 
Scldte spricht in Nürnberg. 
TU. Nürnberg, 9. März. In einer gu 
besuchten Versammlung des Kampsblockes 
Schwarz-Weitz-Rot sprachen am Dienstag im 
Herkules-Velodrom der dentschnationale 
Reichstagsabgeordnete Hergt und der Erste 
Vundesfithrer des Stahlhelms Franz Seldte. 
Stürmisch begrüßt, ergriff Seldte das Wort. 
Seine Rede erhielt folgende Gedankengäuge: 
Duesterbergs Kandidatur sei keine Z L h l - 
kandidatnr, sondern eine Wahlkan 
didat u Er werde vom Stahlhelm einge 
setzt für den schwarz-weitz-roten Kampf 
block als ein voller Kraftmesser für 
feine Karen «Monaken pMkkschen «mk 
wirtschaftlichen Auffassungen insonderheit 
aber vom Stahlhelm als Vertreter 
des Frontsoldatcnprinzips und der Froutsol- 
datengencration, die vom Jahre 1914 an alle 
Lasten habe tragen dürfen und etzt erst zum 
Einsatz für Deutschland schreiten könne. Ans 
der Kameradschaft des Fronterlebnisses her 
aus habe der Stahlhelm die Idee der 
ameradschaft dem Volke ent- 
wickelt. Diese Kameradschaft werde znr 
Volksgemeinschaft durch den feste» 
Willen, den Staat neu aufzubauen und in ihm 
ohne Ansehen der Person und der Partei f ü r 
jeden Deutschen Arbeit zu schaf 
fen und Arbeit zu schützen. Der 
Stahlhelm sei in diesen Kampf gegangen als 
treue Ekkehard des deutsche» Volkes. Um diese 
Basis zu schaffe», sehe er keinen anderen Weg, 
als am 13. März Dnesterberg, den deutschn 
Mau«, zu wählen. 
Las »kleil im prozetz Hilters gegen das 
tzkiNbiikgek „Echo der Woche". 
TU. Hamburg, 8. März. (Eig. Funkmelö.) 
In dem Prozeß gegen das Hamburger „Echo 
der Woche" wegen des von diesem angekün 
digten Artikels „Kamerad Hitler" wurde am 
heutigen Mittwochvormittag von der 6. Zivil 
kammer des Landgerichts Hamburg das Ur 
teil verkündet. Danach wird die einstweilige 
Verfügung dahin abgeändert, daß dem Be 
klagten verboten wird, zu verbreiten, 
daß Hitler sich in böswilliger Absicht dem 
Militärdienst entzogen habe nud seiner 
Dienstpflicht in Oesterreich nicht nachgekom 
men sei. Ferner wird dem Beklagten 
untersagt, zu verbreiten, daß Hitler sich 
während des Krieges im Hintergrund gehal 
ten habe. Die Kosten des Verfahrens werden 
zu drei Teilen dem „Eäio der Woche" und zu 
einem Teil Hitler auferlegt. 
Hamburger ZrMerKmrtt. 
Hamburg, 9. März. Vorläufiger Bericht. Markt 
bericht bis auf eine Stunde vor Schluß der Auktion 
der Meiereivcrbände für Schleswig-Holstern. Es 
wurden gezahlt für Nichtmarkenbutter 118-423,- 
JIM für je 50 Klg., für Markenbutter 124,50-128 
JUI je 50 Klg. Hinzu kommen für Käufer auf der 
Auktion 5 Prozent Kavelingsgeld und die Kosten 
der Verpackung. 
* * * 
Lchle NMMŞ YM MittWH-UiM 
Hamburg, den 9. Marz 1932 
Getreide (Preise in NM. per 60 Kg.) 
Weizen franko Hamburg 
Weizen ab inland. Station 
Roggen tranko Hamburg 
Roggen ab inlänb. Station--- 
Wintergerste ab Meckl. Holit.Gann.--- 
Sommergerste ab Meckl.Holit./Hann.-- 
Donauaerste kwgsr. Hbg. unverz. loko 
Haier franko Hamburg 
Hafer ad inlänb. Station 
Futtermittel sPreiie in RM per 50 r>rr-N 
MeEenkleie inlänb- 
Weizen«, ini mar. 
Roggenkleie inland. 
Maiskl. (tfrtf. verz. 
Palmk. Hard iWilhb 
şşokosîuchen „ 
Rapskuchen 
5.10 
5.50 
4.90 
5.90 
6.30 
4.20 
Erdnubk. Hgrb.Ş- 
ErdniEk.-W-bl. 
Leink. Hard.IWslhb. 
9einkuchenm.37°i> 
^ona-Schrot 
Reîsl.-Mebl ‘>4'?8' v ° 
Baumw.-S.-M 50% 
Mehl (Preise in RM. ver 100 Kg.) 
Auszugmebl hiesiger Mühlen ■ 
Bäckermebl „ - 
Roggenşeinmebl» „ 
Roggengrobm. „ .. „„ 
Senbenj: Getreide fest. Futtermittel stramm, Mehl ruhig 
* * * 
Berliner Ģeteeļdefrîļhmarkt 
«om 9. März 1832. 
Tendenz: Stetig. 
Weizen... .244 00—246.00 
Roggen.... l93.00— 193.00 
Wintergerste 180.00-l85.v0 
Vreis lür 1000 kn 
Ein Stand, der früher wählen darf. 
Blick in ein Hamburger Wahllokal für Seeleute. 
dis bereits seit dem 7. März ihre Stimmen zur Reichspräsidentenwahl ubgeLen können, 
falls sie nachweisen, daß ihr Schiff sich am 13. März nicht in einem deutschen Hafen be 
enden wird 
12.65—12.75 
1.2.35—12.45 
10.45—10.50 
10.25—10 30 
8.35- 8.40 
8.50— 8.60 
5,25— 5.30 
8.50— 8.80 
8.10— 8.40 
6.75 
6.60 
6.25 
6 75 
6 10 
4 50 
6.00 
44 25 
38.75 
29.00-31.00 
22.75—24.25 
Hafer 157.00-164.C0 
Meizenàlei». 102.50—106 00 
Rogaenitleiļ 100.00—103.00
	        
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