Full text: Newspaper volume (1931, Bd. 1)

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Dienslag. den 24. Februar 
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Zur Kulturkrise unserer Zeit. 
Der Blick nach innen 
Nahraun für S!ah!helm-Vàbegehren. 
Empfiehlt Hindenburg-Begehren. 
Bei einer Iungdeutschen Tagung in Holz 
minden erklärte der Hochmeister des Iungdeutschen 
Ordens, Mahraun, der Orden werde seinen Mit 
gliedern empfehlen, für das Stahlhelm-Volksbe 
gehren auf Auflösung des preußischen Landtages 
zu stimmen. Ferner schlug Mahraun ein Volksbe 
gehren auf Verlängerung der Amtszeit des Reichs 
präsidenten von Hindcnburg auf Lebenszeit vor. 
Zum beabsichtigten Hindenbnrg-Bolksbe- 
gchren sagte Mahraun noch, dieses Begehren, 
das nicht von Iungdeutschen allein, sondern 
von allen wahrhaft nationalen politischen 
Gruppen ausgehen solle, könne allein die 
große nationale Einheit erweisen, die notwen 
dig sei, damit das deutsche Bolk wieder den 
Glauben an sich selbst komme, und damit 
das Ausland erkenne, daß cs noch eine Autori 
tät in Deutschland gebe, die eine stetige Ent 
wicklung sichere. 
Wirtschaftliche Vorbereitung 
für die Boungrevision. 
Ş Dor leiblichen Notdurft des Menschen ihr 
Recht! Van einem Menschen, der hungert, kein 
Dach über dem Kopfe hat, oder in einem zivili 
sationsunwürdigen Loch haust, kann man keine 
ästhetische Schwärmerei erwarten, keine tiefgrün 
dige Vorlesung über Geist und Seele. Denn 
Dingliches und Außerdingliches, körperlich Greif 
bares und geistig-seelisch Ungreifbares, Wägbares 
und UnwägbaDes gehören zusammen, um mensch- 
liche Kultur in Erscheinung treten zu lassen. 
Diese Feststellung kennnzeichnet gleichzeitig auch 
die Pflicht von Gesellschaft und Staat nach der 
materiellen Seite hin, eine Pflicht, deren Betäti 
gung, im großen betrachtet, sich im Rahmen des 
Wohles des Ganzen halten soll. 
Aber abgesehen von der selbstverständlichen 
Berechtigung auch materieller Ansprüche, die 
sich in politischen und wirtschaftlichen Bewegungen 
auswirken, wird man doch festhalten müssen, daß 
Wer all dem erregten Gegenwartskampf der Aus 
gangspunkt seden irdischen Glücks, jeder mensch- 
sicher Kultur, nämlich das menschliche Herz, die 
menschliche Seele, zu sehr in den Hintergrund 
gerät. Gewiß stnd seelische Erneuerungsquellen 
angeschlagen. Ihre Wasser versinken aber noch in 
dem unermeßlichen dürstenden Gelände der Mensch 
heit, und es gilt weiterzuarbeiten. 
Die Notwendigkeit des Blicks auch nach in 
nen, in Hinsicht des menschlichen Herzens mit 
dem ihm innewohnenden Begriff des Seelischen 
Nnd Geistigen, behandelt folgender besinnliche Er 
guß in einer Berliner Zeitung. 
Leider sind wir alle nur zu sehr geneigt, die 
gegenwärtige Krise vom ' politischen oder wirt- 
schastspolitischen Gesichtspunkt aus zu betrachten, 
zu werten und aus so gewonnener Erkenntnis 
heraus auf eine Behebung dieser Krise zu sinnen. 
Minister, Parteipolitiker, Wirtschaftsführer, Theo 
retiker und gebildete Laien nennen uns als Ur 
sachen der Not: Ueberproduktion, gesunkene Kauf 
kraft der Massen, Schutzzölle, Tributlasten u. a. 
mehr. Wer wollte bestreiten, daß alles dies zu 
trifft? Aber haben wir damit wirklich den Grund 
— Grund in tiefster Bedeutung des Wortes —, 
haben wir damit wirklich die Wurzeln des Uebels 
erkannt? Sind die genannten Ursachen nicht zu 
letzt nur Erscheinungen, Ausdruck einer viel wesen- 
hafteren Krise? Entspringen sie nicht vielmehr 
dem Chaos und der Wirrnis des menschlichen 
Herzens und Geistes? 
Der Krieg zertrümmerte nicht nur sichtbare 
Werte und Welten. Was dann folgte, haben wir 
alle erlebt: in der Organisation und im Aufbau 
des Vergcinalichen wurde Unvergleichliches gelei 
stet. Alle Mühen, aller Schweiß, alle Entbehrun 
gen, von Deutschland nicht minder heroisch getra 
gen als die Leiden der Jahre 1914—18, galten 
nur dieser einen Arbeit, die gewiß notwendig, aber 
nicht allein notwendig war. Denn über rastlosem 
Schaffen und Tätigsein vergaßen wir Größeres: 
das unerläßliche Geheimnis alles menschlichen Le 
bens. das weder nach Wunderwerken der Technik, 
Relativitätstheorien und Atomzertrümmerung, 
noch nach Sechstagerennen, Boxkämpfen und Jack 
Hylton. das nach mehr als Geld, Brot und Dach, 
das nach Ewigkeitswerten verlangt. 
Der Schöpfungsfunke — er eben ist das 
„Seele" genannte große Geheimnis unseres Le 
bens — wurde in den Jahren, die hinter uns lie 
gen. brutal niedergetreten. Bei vielen, viel zu 
vielen ist er schon oder beinahe erloschen. Fröstelnd 
und ratlos irren sie wie im Dunkel durch ihr Da 
sein. Nur um das Wohl ihres Bauches besorgt, 
nur darauf bedacht, die Kälte und grenzenlose 
Leere in sich zu betäuben, taumeln andere, jedem 
Wind und allen Stürmen hilflos preisgegeben, 
weg- und ziellos durch Tag und Jahre. Wieder 
andere errichteten sich Götter- und Götzenbilder, 
beteten sie an und stürzten sic bald darauf resig 
niert oder fluchend, da sie die Sinnlosigkeit ihres 
Tuns erkannten. Mächtiger denn je herrscht nur 
Mammon, so alt fast wie das Menschengeschlecht, 
üher die Millionen seiner Hörigen. Der mahnen 
de, warnende Ruf der Stillen tut Lande wurde 
weder von den Führern der Völker, noch von den 
Völkern selbst gehört. Er verhallte im brausenden 
Sang der Maschinen, wurde übertönt von auf 
reizenden Klängen der Jazzmusik, verblaßte vor 
grellen Plakaten. 
Wer dürfte es wagen, den Stein auf seinen 
Nächsten zu werfen? Tragen wir nicht alle Schuld 
an der E n t s o e l u n g des Menschen? An der 
Ueberschätzung der Technik und Zivilisation? An 
der Uebersteigerung des Intellekts und des Ani 
malischen, die, entfesselt, erst die schrankenlose 
Herrschaft des Materialismus begünstigten? 
Drohend erhobt sich für die Völker des 
Abendlandes die Schicksalsfrage: vermögen wir, 
dis geistig und seelisch immer mehr zerrissen wer 
den — (Was können wir denn noch innerlich ver 
arbeiten? Ein Gedanke, eine Sensation, ein Bild 
jagt das andere) —, die wir das Chaos in uns 
tragen, das Chaos außer uns meistern? 
Ist es noch Zeit, das Versäumnis nachzuholen: 
Einkehr zu halten, uns selbst um- und aufzubauen 
zu edlerem Menschentum und der Seele zu geben, 
was der Seele ist? 
Dis Antwort auf diese Frage entscheidet über 
Leben und Sterben der Völker, denn alles andere 
wird im günstigsten Falle die'äußeren Zerfaller 
scheinungen für kürzere oder längere Zeit aufhal 
ten, die Wirrnis in der Welt nicht so spürbar auf 
uns lasten lassen, wie gegenwärtig. Aber nicht 
mehr. 
Wenn etwas not tut, so ist cs dies: den Blick 
endlich einmal wenigstens im selben Maße nach 
innen wie nach außen zu richten und zu erken 
nen, daß nur die unveräußerlichen Werte ein Volk 
reich machen und seinen Aufstieg herbeiführen. 
TU. Berlin, 24. Febr, (Eig. Funkmeldg.) 
Wie das „Berliner Tageblatt" erfährt, hat 
zwischen der Regierung und führenden Sozial 
demokraten über den Wehretat eine erste 
Fühlungnahme stattgefunden. 
TU. Berlin, 23. Febr. Wie die Telegram 
phen-Union von unterrichteter Seite in Er 
gänzung zu der amtlichen Mitteilung dazu 
erfährt, hat es sich bei der Abendsitzung um 
eine grundsätzliche Frage der künftigen Zoll- 
und Handelspolitik gehandelt. Nachdem von 
der Reichsrcgierung die Einzelfragen der lük- 
kenloscn Sanierung der Landwirtschaft geklärt 
worden waren, hat man sich mit der Mög 
lichkeit des wirkungsvollen Ausgleiches mit 
den Verbrancherinteressen beschäftigt. Hierbei 
hat die Selbsthilfe der Landwirtschaft unter 
dem Schutz der vorwiegend erzieherischen 
agrarpolitischen Maßnahmen eine ebenso 
große Rolle gespielt, wie die Lastensenkung 
mit Einschluß der Zinssenkung und die Ver 
ringerung der Spanne zwischen Erzeuger und 
Verbraucherpreisen. 
Der Zusammenhang mit der gesamten 
Politik der Reichsregierung ergibt sich nicht 
allein aus den wiederholt vom Reichskanzler 
abgegebenen Erklärungen, sondern auch durch 
die planmäßige Einschaltung der Agrar- und 
Wirtschaftspolitik in die Tributrevisiou. Nach 
der gegenwärtigen allgemeinen Auffassung 
maßgebender Stellen mutz in verhältnismäßig 
kurzer Zeit mit der Unmöglichkeit der weite 
ren glatten Abwicklung der Rcparationsvcr- 
pflichtungen nach dem Jouugplan gerechnet 
werden. Man dürfte daher auch in der Reichs- 
regierung der Auffassung sein, daß bis dahin 
auch von der Seite der Ernährungswirtschafi 
jede mögliche Unabhängigkeit vom Auslande 
erzielt ist, wenn die unvermeidbar erscheinen 
den künftigen Reparationsverhandlnngen! 
ohne Druck auch auf die gesicherte BolkSer- 
nährung durchgeführt werden sollen. 
(Ueber die Agrarvorlagcn siche Nähere? 
im Wirtschaftsteil.) 
Die AussMoemeiMMig. 
Der Untersuchungsausschuß des Landtages, 
der nachprüfen soll, ob die preußische Regierung 
mit verfassungswidrigen Mitteln das Volksbegeh 
ren gegen den Poungplan bekämpft hat, beschäs- 
tigto sich am Montagabend mit der Aussagevcr- 
weigerung des preußischen Staatsministeriums für 
dis preußischen Minister und Beamten, die vom 
Ausschuß noch vernommen werden sollten. Der 
Berichterstatter, der Deutschnationale Borck, resü 
mierte, es sei für ihn der Beweis gegeben, daß die 
Staatsregierung eine Klarstellung ihres Verhal 
tens und der Nachgeordneten Dienststellen vor dem 
Untersuchungsausschuß nicht wünsche. Der Aus 
schuß beschloß daraufhin, die Beweisaufnahme als 
geschlossen zu betrachten, und beauftragte die zwei 
Berichterstatter, in der auf den 2. März anbe 
raumten nächsten Sitzung die Feststellung des Un- 
tsrsuchungsergebinsses vorzutragen. r 
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Soll Deutschland gegen Rußland ausgespielt werden? 
Oberpräsident Noske gegen ein 
Niederdeutschland. 
In der Eröffnungsrede für den 66. hannover 
schen Provinziallandtag hielt der Oberpräsident 
Roste eins Rede, in der er kurz, aber sehr schroff 
alle Bestrebungen auf eine staatliche Zusammen 
fassung Niederdeutschlands abwies. Er sagte dies 
bezüglich: „Ich halte eine völlige Umkrempelung 
aller Provinzgrenzen für gänzlich abwegig. Auch 
die Bildung von Riesenprovinzen halte ich schon 
vom Standpunkt der Verwaltungspraxis aus für 
undiskutabel." 
Zu dieser Aeußerung des Oberpräsidenten von 
Hannover ist zunächst zu sagen, daß ja keine Ric- 
senprovinzen gebildet werden sollen, sondern neue 
Reichsländer mit Befugnissen, die weit über den 
Rahmen der Provinzzuständigkeit gehen. Wenn 
vom Standpunkt der Verwaltungspraxis aus 
Roste schon ein Riedcrdeutschland für undiskutabel 
hält, wievielmehr müßte er dann voiu Verwal 
tungsstandpunkt aus gegen ein Groß-Preußen 
Einspruch erheben, das doch um ein Vielfaches 
größer ist als ein Land Riederdeutschland. Die 
Fehleinstellung Rostes scheint uns daran zu lic» 
gen, daß er Provinz und Land verwechselt. 
In Paris haben in letzter Zeit, wenn auch 
nur nichtamtlich von Wirtschaftsgruppe zu 
Wirtschaftsgrnppc, Unterredungen über hoch 
politische Angelegenheiten stattgefunden. Es 
dreht sich um den nicht mehr unbekannten 
Plan, Deutschland militärisch an Frankreich 
zu binden als Verbündeter im etwaigen Krieg 
gegen Sowjetrntzland! Die Aktion sucht also 
den deutsch-russischen Vertrag von Rapallo zu 
erschüttern. Tie berufenen Stellen in Deutsch 
land werden mit klarem und nüchternem 
Blick darauf zu achten haben, daß die maßgeb 
liche Außenpolitik keinen Schaden leidet. 
Sie ergreifen in folgender Darstellung 
das Wort: 
Zu Behauptungen der radikalsozialisti- 
schen Pariser Zeitung „La Republique" über 
angebliche Verhandlungen zwischen französi 
schen und deutschen Rechtskreisen in Paris 
mit dein Ziele der Herstellung einer deutsch 
französischen Einheitsfront gegen Sowjetrutz- 
land, über die die französische Zeitung „Ami 
du Peuple" bereits vor einigen Tagen Andeu 
tungen gebracht hatte, und an denen auch an 
geblich amtliche deutsche Persönlichkeiten teil 
genommen haben sollen, wird 
von zuständiger Stelle in Berlin 
mitgeteilt, daß es sich bei diesen Verhandlun 
gen, wie schon häufig vorher, lediglich um eine 
Fühlungnahme deutscher Industrieller mit 
französischen Industriellen gehandelt habe. 
Amtliche Persönlichkeiten hätten an diesen 
Besprechungen nicht teilgenommen. Im übri 
gen hätten sich nach den von amtlicher Seite 
eingezogenen Erkundigungen unter den deut 
schen Persönlichkeiten, die in Paris geweilt 
hätten, nicht nur Leute befunden, die politisch 
rechts ständen, sondern auch Persönlichkeiten 
der Mitte. 
Die „Republique" wollte wissen, daß das 
Ziel der Verhandlungen die Schaffung eines 
Heeres sei, das französischerseits 606 000 und 
deutscherseits 300 000 Mann betragen solle. 
Der Oberbefehl solle im Kriegsfälle in den 
Händen eines französischen Generals liegen, 
der von einem deutschen Lşsizi'r unterstützt 
werde. Die Anerkennung der französischen 
Truppenüberlegenheit durch Deutschland solle 
französischerseits durch Zugeständnisse ausge 
glichen werden, die sich auf die Korridorfrage 
bezögen. 
Die Kanzlei Hillers 
teilt in Angelegenheit der Pariser Verhand 
lungen mit: „Die Meldung aus Paris, die 
von einer Reihe deutscher Blätter gebracht 
wurde, ein nationalsozialistischer Abgeordne 
ter und ein mir nahestehender Großindustriel 
ler hätten in Paris im Sinne eines deutsch- 
französischen Militärübereinkommens verhan 
delt, ist frei erfunden. Weder ein national 
sozialistischer Abgeordneter, noch ein sonstiger 
Beauftragter der NSDAP., noch meine Per 
son haben je in Paris in irgendeinem Sinne 
verhandelt. Desgleichen ist mir von derarti 
gen Verhandlungen eines mir angeblich nahe 
stehenden Großindustriellen nichts bekannt." 
hat ei! 
irrtüm 
nrde, 
Lawine« 
der st--« 
r llinr 
Die Schüsse in Mnlgenlal. 
TU. Berlin, 24. Febr. (Eig. Funkmeldg.) 
Die Bluttat in Röntgental, bei der in der ver 
gangenen Woche durch ein Fenster öcS Lokals 
„Edelweiß" Schüsse abgegeben und eine Per 
son getötet und zwei schwer verletzt wurden, 
scheint vor der Klärung zu stehen. Im Laufe 
des Montags wurde ein Mann festgenommen, 
der im dringenden Verdacht steht, an der Tat 
beteiligt zu sein. Der Festgenommene gehört 
dem „Kampfbund" an, der der Kommunisti 
schen Partei nahesteht. Bei ihm wurde auch 
eine Schußwaffe gefunden. Nach drei weiteren 
Männern, die an dem Ueberfall mitgewirkt 
haben, wird noch gefahndet 
Das Bundesamt des Stahlhelms teilt mit, 
ein Teil der französischen Presse und der deut 
schen Presse berichte, daß in Pa us Abordnun 
gen deutscher Rechtsparteien, darunter des 
Stahlhelms, weilten, um mit französischen 
Nechtskreiscn über die näheren Bedingungen 
einer Zusamnrenarbeit zwischen Deutschland 
und Frankreich nach der Rcgierungsüber- 
nahme dnrch die Rechte in Deutschland zu ver 
handeln. Für den Stahlhelm erklärt dessen 
Bundeslertung diele Meldung als unrichtig.
	        
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