Full text: Newspaper volume (1931, Bd. 1)

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124. 3ahrgang, 
124. Jahrgang. 
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„Ich habe die Nationalitätenverhältnisse in 
Nordschleswig immer anders beurteilt als den 
Kampf um die Ostmark . .. Im Osten handelte 
es sich um den Schutz der Wurzeln des preußi- 
schen Staates, um die Erhaltung lebenswichti- 
der Bestandteile des Deutschen Reiches. Fort 
schritte der polnischen Propaganda bedeuteten 
die stärkste Gefahr für unsere Sicherheit und 
für unsere Zukunft. Ein Paktieren mit den 
Polen konnten nur weltfremde deutsche Phan 
tasten empfehlen Dagegen waren die kaum 
135 000 Dänen in Nordschleswig keine ernst 
liche Gefahr für unsern Staat und unser 
Volkstum." — Wenn Bülow wirklich dieser 
Ansicht war, dann versteht man eigentlich nicht 
den gleich darauf von ihm entwickelten Plan. 
mit Staatsmitteln in Nordschleswig allmählich 
die dänischen Bauerngüter aufzukaufen, um 
aus ihnen Südschleswiger und Holsteiner an 
zusiedeln. Dr. H. K. 
Neben um die Abrüstung. 
Ģnler Antskaglmg. 
Den heutigen Entscheidungen ging am gestri 
gen Tage ein Redestrom voraus. Die Erklärungen 
erhoben sich aber nicht über das Niveau von schö 
nen Redensarten. 
Neichsairßenmmistcr Curtins 
kritisierte den heutigen Stand der Abrüstungs 
frage, sie ginge höchstens auf die Stabilisierung des 
heutigen Riistnn.qsstandes hinaus und suchte dar 
über hinaus Deutschland aus den jetzigen Entwaff- 
nungsstand festzulegen, ohne selbst seine Verpflich 
tungen aus Versailles in der Abrüstung zu erfül 
len. Curtins forderte Gleichberechtigung alle, 
Staaten. Würde der Völkerbund den Erundsat 
der Gleichberechtigung und der wirklichen Ab 
rüstung nicht erfüllen, so würde er seine Friedens 
aufgabe verfehlen und seine Existenzberechtiguiu 
verlieren. 
Der italienische Außenminister Gandi 
stellte eindeutig fest, daß unter keinen Umstände! 
die Forderung auf Sicherheit die Voraussetzum 
einer allgemeinen Abrüstung bilden und somit di> 
Durchführung der Abrüstung hindern dürfe. Ein/ 
Verschiebung der Einberufung der Abrüstungskon 
ferenz würden die Völker Europas nicht verstehen 
Die Reparationen bezeichnete Erandi zum Schlus 
als wesentliche Ursache der schweren Weltwirt 
schastskrise, in welcher sich Europa zur Zeit be 
fände. Erandis Ausführungen zeichnen somit ei 
nen agressiven Charakter gegen Frankreich. 
Der französische Außenminister Vriand 
begann mit einem moralischen Augenaufschlag. Ei 
könne sich einen Mißerfolg der Abrüstung nich 
vorstellen. Die Regierungen, die sich der Ver 
sailler Verpflichtung auf Abrüstung entziehen wür- 
Nordische Streiflichter 
in Bülows „DenlMÄrAglreiLsn 
Kaiserbesuch seinen Außenminister Gras Nabe» 
nach London schickte, um gegenüber den von 
seiner Tochter, der Königin Alexandra, in die 
Welt gesetzten Marmgerüchten zu betonen, daß 
die dänische Neutralität in keiner Werse er 
schüttert sei. Die englische Presse leistete sich 
damals noch dazu ein „Glanzstück", indem sie 
die Nachricht verbreitete, daß der Kaiser den 
neuen norwegischen Thron mit einem Prinzen 
seines Hauses besetzen wolle, obgleich der Kai 
ser sich in Kopenhagen im Gegenteil für dre 
Kandidatur eines dänischen Prinzen ausge-' 
sprachen hatte. 
Als die Union zwischen Schweden und 
Norwegen, die Bülow mit einer „trostlosen 
Ehe" Strinöbergscher Färbung vergleicht, im 
Juni 1905 gekündigt wurde, gelang es König 
Eduard VII., den Gemahl seiner Tochter Maud, 
den dänischen Prinzen Carl, als Kandidaten 
zu lancieren, der als König den Namen 
„Haakon VII." annahm, während aus dem 
2jährigen Alexander ein „Olav" wurde. Bülow 
schildert bei diesem Anlaß ausführlich des 
Kaisers Liebeswerben um Norwegen? er 
nennt den „Sang an Aegir", der eigentlich ein 
Erzeugnis Philipp Eulenburgs gewesen sei 
und die Frithjof-Statue. Als König Haakon 
im November die Fahrt nach seiner neuen 
Hauptstadt antrat, wurde er nicht nur von 
englischen, sondern auch von deutschen Kriegs 
schiffen begleitet. 
Am 18. Februar 1906 weilte Wilhelm II. 
anläßlich der Beisetzung Christians IX. in 
Kopenhagen. Am 20. November desselben Jah 
res stattete der neue König Friedrich VIII. 
dem deutschen Kaiserhof einen Besuch ab. Wil 
helm II. erwiderte diesen Besuch in Begleitung 
der Kaiserin. Bülow kommt aus diesem An 
laß auf die günstigen Wirkungen des eben ab 
geschlossenen Optantenvertrages zu sprechen 
und urteilt über die nordschleswigsche Frage: 
Die „Denkwürdigkeiten" des Fürsten Bü 
low bilden eines der meistbesprvchenen Werke 
in der hochangeschivollenen Flut der Mcmoi- 
renliteratur unserer Tage. Die Probleme der 
große» Politik, die Deutschlands Verhältnis 
zu den Weltmächten beeinflußten, stehen na 
türlich im Mittelpunkt der Betrachtungen, die 
der deutsche Staatsmann am Schluß seines 
langen ereignisreichen Lebens rückschauend 
hinterlassen hat. Der skandinavische Norden 
steht mehr im Hintergrund. Zu keiner einheit 
lichen politischen Größe gewachsen, konnte er 
nur schwache Begleitmusik liefern in dem Kon 
zert der großen Hauptmächte. Bülow selbst 
verbanden manche persönliche Beziehungen 
mit dem Norden. Zudem sah er als „Sohn der 
Niederelbe" in dem Grenzlanö seine Heimat, 
das von jeher der vorgeschobene deutsche Po 
sten dem Norden gegenüber gewesen war. 
Bekanntlich begann etwa mit dem Jahre 
1902 sich eine Wandlung in dem deutsch-däni 
schen Verhältnis bemerkbar zu machen. In 
Dänemark suchten einflußreiche Kreise Anleh 
nung an Deutschland, während Kaiser Wil 
helm ll. im Frühjahr 1903 den Vorschlag einer 
Bereinigung der nordischen gleiche, Däne 
marks, Schwedens, Norwegens, Rußlands und 
Deutschlands zum Schutze der Ostsee erwog. 
Diesen Gedankengängen gegenüber machte 
Bülow auf die Gefahr einer englischen Gegen 
aktion aufmerksam. Bülow bemerkt, daß der 
Lieblingsgeöanke des Kaisers, ein engeres 
Verhältnis zu Dänemark herzustellen, auch in 
der Marine weitverbreitet war. Um ein 
Bündnis mit Dänemark zu erreichen, sei 
Tirpitz bereit gewesen, Nordschleswig an 
Dänemark abzutreten. Im Februar 1905 tele 
graphierte der Kaiser zweimal kurz hintereln- 
ander in der für ihn bezeichnenden Weise kurz 
hingeworfener Sätze: „Wir müssen ein engere^ 
Verhältnis zu Dänemark herstellen. Bulow 
entgegnete darauf, wie er in seinen „Denkwür 
digkeiten" bemerkt, daß ein Bündnis zwischen 
dem großen Deutschen Reich und dem kleinen 
Dänemark als ein Verzicht des letzteren ans 
seine Unabhängigkeit aufgefaßt werden wurde. 
Bei aller „väterlichen Zuneigung" des greisen 
Königs Christian IX. zum deutschen Kaiser 
könne dieser niemals ein solches Bündnis ab 
schließen, weil er auf die Volksvertretung und 
ans die Volksstimmnng Rücklicht nehmen 
müsse Das dänische Volk sei nun einmal 
deutschseindlich, und eine Mißachtung dieser 
Tatsache könne die Dynastie ummttelbai ge 
fährden. Bei den ersten deutschen Schritten zur 
Annäherung an Dänemark tonne e^ leicht °u 
einer sranzösisch-engiifch ru.n.lie 3 
zum Zwecke der Verteidigung der dänischen 
Unabhängigkeit kommen. Besonders En^an 
liebe es. seinen eigenen Planen 
des „Beschützers der verfolgten Unschuld nach- 
zugehen. 
Dieselben Gründe führte Bulowan, aU 
bet Kaiser im Anichlun an den Bertrag von 
Björkö I21. Juli 1905s bestrebt war eine An 
näherung zwischen Deutschland und Nutz and 
einerseits und Dänemark anderers^» ^ 
bahnen. Ter Vertrag, der übrigen. Tanernar 
mit keinem Wort Erwähnung W J» J 
vornherein durch das fehlen öer , 6 ^ 
nunq durch die verantwortlichen M-mstcr b^ 
lastet war. wurde bald nachher voi ^läne 
renoviert. Die impulsiven persönlichen I 
des Kaisers mußten nach Bülows Ansicht da. 
Mißtrauen der Engländer, dre am U.r ei 
einen Ausschluß ihrer Flotte aus der neutra 
lisierte« Ostsee geduldet hätten, wachru en. 
Bülow notiert »aller Ņelrioèlşi dal 
einmal «ihn. Ho' "»* toller die 
m „Handbuch Bd. - -ei >ìhrte. Bülow 
Neutralitätsfrage l»ar mĢ verķ . ^ 
berichtet weiter, daß ChrlsUan 
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Au Frankreich mmlm. 
WTB. Leipzig, 20. Jan. Der vierte Straf 
senat des Reichsgerichts verurteilte heute den 26 
Jahre alten früheren Obergefreiten der Reichs 
wehr Friedrich Serpe aus Paderborn wegen fort 
gesetzten Verrates militärischer Geheimnisse in 
Tateinheit mit fortgesetztem militärischen Dieb 
stahl zu fünfzehn Jahren Zr ^'fyxus und zehn 
Jahren Ehrenrechtverlust. Ferner wurde die Ent 
fernung aus dem Heere angeordnet und die Zu 
lässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht. Das 
Gericht hielt den Angeklagten für voll überführt, 
Gegenstände und Nachrichten, die im Interesse der 
Landesverteidigung geheimzuhalten waren, an 
Frankreich verraten zu haben. 
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In Haiinover wurde die Biersteuervorlage 
von einer großen Mehrheit der Stadtverordneten 
abermals abgelehnt und vom Magistrat mit 10 
gegen 7 Stimmen angenommen. Nun hat der Be 
zirksausschuß zu entscheiden. 
Die Leiche des Feldwebels Fahlbusch wurde 
im Krematorium zu Bremen eingeäschert. An der 
Trauerfeier nahmen Stahlhelmer und National 
sozialisten teil. 
Curkius' Aullagerede gegen Wen. 
heute im Völkerbundsrat zu Genf gehalten, 
ist im Radiobericht auf der 2. Seite veröffentlicht. 
den, entehrten sich selbst. Das ist wunderschön ge: 
sagt von Frankreich ans, das ständig aufrüstet und 
jede praktische Durchführung des Artikels 8 des 
Völkerbundsvertrages und der Präambel zum Teil 
5 van Versailles sabotiert. Briand meinte dann 
weiter, daß die Abrüstungsfrage natürlich nur in, 
Bereich des Relativen behandelt werden dürfe. In 
der Polemik gegen Erandi betonte er aber, daß dic 
Abrüstung nur so weit durchgeführt werden könne, 
als es die Bedingungen der Sicherheit erlaubten. 
Die Sicherheit sei in der letzten Zeit verwässert 
Im übrigen komme es bei der Abrüstung mehr aii 
den guten Willen, von den Rüstungen keinen Ge 
brauch zu machen, an als auf die Rüstungen selber 
Bei der heutigen Wirtschaftskrise könne sich keir 
Volk dem Verständigungswillen entziehen. Ei 
hoffe demnächst auf ein Zusammenarbeiten in völ 
liger Gleichberechtigung. Mit dieser moralischer 
Großmutterrede verließ Briand das Podium dei 
Völkerratstribüne. 
Der englische Außenminister Henderson 
verlangte die Lösung der Abrüstungsfrage, da sour 
das Weltgebäude nicht auf einer dauerhafter 
Grundlage des Friedens gebaut werden könne. Ei 
appellierte an die schon von Briand hervorgeho 
benen Artikel und Paragraphen der Verträge nist 
zitierte Kellogg- und Locarno-Abmachungen. Er 
fülle der Völkerbund seine Verpflichtungen nicht 
dann entständen große Zweifel an der Autoritä: 
des Völkerbundes. Durch einen Zusammenbrnck 
der Abrüstnngspolitik könne eine ähnliche Lagt 
herbeigeführt werden, wie sie 1814 vor Ausbruck 
des Krieges bestanden habe. Der Völkerbuni 
müsse jetzt der Welt zeigen, daß sein Werk nicht mu 
auf dem Papier stünde und daß seine Mitgliedei 
nunmehr das Werk der Abrüstung durchführen uni 
auch auf den Kriegsgeist verzichten. 
Einladung 
Ssmjelrußlands mb km Türkei. 
Der Europäische Ausschuß hat ohne Aus 
sprache den Vorschlag des Sechs-Mächte-Ausschus- 
ses zur Einladung Sowjetrußlands, der Türkei und 
Islands zu den Verhandlungen des Europäischen 
Ausschusses angenommen. Belgien, Spanien, Hol 
land, Dänemark, Schweden, Norwegen und Süd- 
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cover 10; 
Bayrische Beschwerde über verfehlte Reichspolitrk 
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ut. Das 
weniger 
r Boßel- 
me statt, 
utf) un- 
ster (WP.) führte aus, eine Senkung der Ge- 
stehungspreise sei nur möglich, wenn der 
Lohnabbau vorangehe. Gerade die mittleren 
und kleineren Unternehmer seien derartig mit 
Steuern und Abgaben belastet, datz sie nur 
mit dem allergeringsten Nutzen arbeiteten. 
Abg. Hergt (Dn. Vs erklärte, man stehe vvr 
der eigentümlichen Tatsache, daß einerseits im 
Etat die Mittel für einen Minister ohne Por 
tefeuille, den Minister Treviranus, ange 
fordert würden, anderseits aber zwei Mini 
sterien-, das Reichswirtschafts- und das 
Neichssinanzministerium, nicht von Ministern 
geleitet würden. Tie Deutschnationalen 
glaubten, unter diesen Umständen grundle 
gende politische Auseinandersetzungen nicht 
bei der Beratung eines ministerlosen Ressorts 
vornehmen zu sollen, sondern sie behielten 
sich vor, den Kampf um die deutsche Handels 
politik an anderer Stelle der gesamten Regie 
rung gegenüber fortzusetzen. 
Der Ausschuß strich auf sozialdemokrati 
schen Antrag 80 000 RM. an dem Beitrag 
„Zur Hebung der Wiitschaftlichkeit" u. erhöhte 
dafür den Beitrag zum Institut für Kon 
junkturforschung von 20 000 RM. ans 100 000 
RM. 
Ter bayrische Ministerrat beschloß ein 
stimmig, die Klage wegen des Steuerver- 
einheitlichungs - Gesetzes beim 
Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich zu 
erheben. Die Klage wird samt der Begrün 
dung in kürzester Frist abgehen. 
Zu der Klage Bayerns beim Staatsge- 
richtshof bemerkt die Bayerische Volkspartei- 
Korrespondenz u. a., datz die Reichsregiernng 
in der Klage unmöglich einen überraschenden 
Vorstoß erblicken könne. Nachdem sie sich nicht 
in der Lage gesehen habe, den Anlaß der Klage 
zu beseitigen, habe sie Bayern zu dieser 
Klage geradezu gedrängt und damit auch die 
entsprechende Verantwortung übernommen. 
Tie Herbeiführung der Klage vor dem Staats 
gerichtshof sei das Wenigste, was die Baye 
rische Bolkspartei im Augenblick tun könne. 
Tie Bayerische Bolkspartei wende sich nicht 
gegen das Reich, sondern sie wende sich gegen 
die ihrer Auffassung nach verfehlte Reichspoli 
tik, die, wenn ihr nicht Einhalt getan werde, 
nicht nur zu einer wirklich nicht zeitgemäßen 
Verstimmung zwischen Bayer» und dem Reich 
führen, sondern das Gelingen des Werkes 
Brünings überhaupt in Frage stellen müsse. 
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I soll i» 
n. Sei 
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it Bate, 
Somniis. 
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Î2Ï H-mĢļ 
eines mimfļerlssen Aesfsrļs. 
Der Haushaltsansschuß des Reichstages 
entschied sich am Dienstag dahin, die Frage 
der Subventionierung des Mansfelder Kup- 
ferberabanes in einer besonderen Aussprache 
•nt behandeln. Der Ausschuß setzte dann die 
allgemeine Aussprache über den Haushalt des 
Amerikanische Einwanderung dezimiert. 
Der mit der Prüfung der Einwanderungs- 
srage beauftragte tlnteransschilß des amerikani 
schen Repräsentantenhauses hat den Antrag der 
Negierung angenommen, wonach zwei Jahre lang 
die Geiamtzahl der in den Vereinigten Staaten 
zuzulallenden Einwanderer auf 10 Proz. der ge 
genwärtig geltenden Einwanderungskontingente 
herabgesetzt werden soll.
	        
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