Full text: Newspaper volume (1931, Bd. 1)

N§ Mssļ'àdîschekşlagê 
in LsļoÄeLîûjlHêru 
Prozesse tu Rybntk und Kattowitz. 
In dem gleichen Rybniker Gerichtsge- 
läude, in welchem gegen die Galossowitzer 
Slngcklagten verhandelt wurde, hat eine Ge 
richtsverhandlung stattgefunden, die sich mit 
Terrorakten in Öber-Wilcza befaßte. Ange 
klagt waren die polnischen Aufständischen 
Tzierzawa, Las, Winch und Kosteczko. Sie 
hatten am 13. November auf Veranlassung 
des Gemeilldevorstehers Wiosna von Ober- 
Wilcza den Vertrauensmann der Teutsche» 
Wahlgemeinschaft, Landwirt Josef Greitzke, 
einen 60 jährigen Mann, in abscheulicher 
Weise mißhandelt. Nachdem sie ihn zunächst 
mit einem Automobil entführt und öfters mit 
Erschießen bedroht hatten, mußte Gr. die 
Füße entblößen, während dessen ihn Dzier- 
zawa mit einem Lederriemen auf die nack 
ten Fußsohlen schlug! Tie Beweisaufnahme 
ergab einwandfrei diesen Tatbestand. Tas 
Gericht verurteilte, Tzierzawa zu sechs Mo 
naten Gefängnis, Las und Winch zu je drei 
Monaten, Kosteczko zu zwei Monaten Ge 
fängnis. 
Bor dem polnischen Bezirksgericht in 
Kattowitz fand ein Prozeß statt, der in man 
cher Hinsicht an den Galowitzer Fall erin 
nert. Am 10. November vorigen Jahres,-also 
in der Wahlzeit, wurden in Zalenze in einer 
Gastwirtschaft die Gebrüder Gregrozik und 
fünf ihrer Arbeitskollegen von Aufständischen 
derart mißhandelt, daß sie mit schweren Ver 
letzungen ins Krankenhaus übergeführt wer 
den mußten. Die hinzugekommene Mutter der 
beiden Brüder wurde gleichfalls mißhandelt. 
Eigenartigerweise wurde gegen die Brüder 
sowie gegen ihre fünf Begleiter, die sich le 
diglich in Notwehr befanden, ein Strafver 
fahren wegen Hansfriedensbruchs und schwe 
rer Körperverletzung eingeleitet. Die Beweis 
aufnahme ergab aber die völlige Haltlosigkeit 
der Beschuldigungen. Der Vorsitzende äußerte 
sein Befremden darüber, daß sich die Ange 
klagten in Untersuchungshaft befänden. Nach 
ausfallend kurzer Beratung wurden sämtliche 
Angeklagte freigesprochen. 
!îà su lODO Mark GŞşş verurteil! 
Sevmngs Wzetz gegen IWerberg. 
300 RM. Geldstrafe für den Stahlhelmführer. 
Vor dem erweiterten Schöffengericht in 
Landsberg au der Warthe hatte sich Diens 
tag der stellvertretende Bundesführer des. 
Stahlhelms, Oberstleutnant a. D. Düsterberg, 
wegen öffentlicher Beleidigung des früheren 
Neichsinnenministers Severing zu verant 
worte». Tüsterberg hatte am 19. März v. I. 
in einer Stahlhelmversammlung in Lands- 
berg die Worte gebraucht: „Es sei bedauer 
lich, daß der Reichspräsident mit dem kleinen 
Reichsminister auf der Volkstrauerfeicr habe 
zusammensitzen müssen, und der kleine mar 
xistische Hanswurst habe noch am selben 
Abend das Volk in einer Versammlung ver 
hetzt." Ter Angeklagte verteidigte sich damit, 
daß Severing am Vormittag des Volkstrau- 
crtages in einer Versammlung im Hinblick 
auf die Trauerfeier im Reichstag gesagt habe, 
er müsse Ueberstunden machen. In einer 
schriftlichen eidlichen Aussage erklärte Seve 
ring dagegen, daß sich diese Bemerkung nicht 
auf die Trauerfeier im Reichstag, sondern auf 
eine Parallelversammlung jener Veranstal 
tung bezogen habe, in der er auch sprechen 
mußte. Ter Oberstaatsanwalt beantragte 
gegen Tüsterberg eine Geldstrafe von 1000 
NM., da Wahrung berechtigter Interessen 
nicht in Frage komme. Tas Gericht verur 
teilte Tüsterberg wegen öffentlicher Beleidi 
gung zu 500 Mark Geldstrafe, weil die Be 
merkung des Angeklagten eine Verächtlich 
machung des Reichsministers Severing dar 
stellte. 
Mssen in der Nshnung. 
In einer Wohnung in der Georgenkirch- 
str. im Nordosten Berlins wurde ein Waffen 
lager entdeckt. Für die Wahrscheinlichkeit, daß 
cs sich um ein kommunistisches Waffenlager 
handelt, spricht besonders der Umstand, daß bet 
dem verhafteten Wohnungsinhaber Worpel 
neben 5600 Schuß Munition, Jnfanteriege- 
wehren und Maschinengewehrschlössern eine 
Anzahl Zersetzungsschriften der Kommunisti 
schen Partei gefunden wurden Bei seiner 
Vernehmung erklärte Worpel, daß ihm die 
Waffen und das Druckmaterial vor mehreren 
Monaten von „Unbekannten" zur Aufbewah 
rung übergeben worden seien. 
Dietrichs Haushaltsrede. 
T.ll. Berlin, 13. Jan. (Eig. Funkmeld.) Im 
Haushaltausschutz des Reichstages wurde heute 
vormittag die Vorberatung des Reichshaushalts 
für 1931 im Rahmen der Aussprache über die 
finanz- und wirtschaftspolitische Lage des Reiches 
mit einer Rede des Neichsfriranzministers Dietrich 
eingeleitet Der Minister beschäftigte sich zunächst 
mit der Frage des Einnahmeausfalles. Er betonte, 
daß er Anfang Dezember vorigen Jahres den vor 
aussichtlichen Fehlbetrag für 1930 auf rund 900 
Millionen geschätzt habe, und zwar auf 300 Milli- 
one »Mehrausgaben für die Erwerbslosenfürsorge 
und auf 600 Millionen Mark Einnahmeausfälle. 
Die 300 Millionen Mehrausgaben für die Er- 
werbslosenfllrsorgs stellten nach der neuesten Ent 
wicklung eine Höchstfume dar, über die nicht hin 
ausgegangen zu werden brauche. Er habe auf 
grund der Steuereingänge der letzten Monate die 
Einnahmeschätzung nochmals überprüft. Wenn 
sich dabei auch seilte früheren Schätzungen als rich 
tig erwiesen hätten, so müsse immerhin mit der 
Möglichkeit gerechnet werden, daß der mit 600 
Millionen angenommene Anteil des Reiches in den 
Einnahmeausfällen bis zu 100 Millionen Mark 
überschritten werden könne. Insgesamt wurde der 
Fehlbetrag des ordentlichen Haushalts 1930 die 
Höchstsumme von rund 1 Milliarde nicht über 
steigen. Der Fehlbetrag des außerordentlichen 
Haushalts, der zu Beginn des Jahres 1930 rund 
770 Millionen betragen habe, werde Anfang die 
ses Jahres auf 330 Millionen zurückgegangen sein, 
und zwar durch den Erlös der Kreuger-Anleihe. 
Zur Kassenlage bemerkte der Minister, 
daß Ende März vor. I. der Kassenbedarf des 
Reiches 1670 Millionen betragen habe, wäh 
rend er Ende Marz ö. Js. sich auf rund 1780 
Millionen belaufen werde. Er könne durch 
Begebung von Schatzanweisungeu und durch 
den Ueberbrückungskredit von 630 Millionen 
Mark abgedeckt werden. 
(Die Rede dauert bei Redaktionsschluß an) 
Reichskanzler Zriining leichk erkrankt. 
Wie die Telegraphen-Union erfährt, mußte 
Reichskanzler Brüning infolge einer leichten Grippe- 
erkrankung am Dienstag das Bett hüten. Er hat 
deshalb an der Kabinettssitzung nicht teilnehmen 
können. Diese wurde vom Vizekanzler, dem Reichs 
finanzminister Dietrich, geleitet. 
Dingeldey operiert. 
Der Führer der Deutschen Dolkspartei, Reichs- 
tagsabgeordneter Dr. Dingeldey, hat sich einer Kie 
feroperation unterziehen müssen. 
Ser Mersprästdenl Les Reichstages 
gestsà. 
Der Reichstags- und Landtagsabgeordnete, 
Landesökonomierat Dr. h. c. Karl Herold, der Al 
terspräsident des Reichstages, ist in der Rafaels 
klinik in Münster i. W. nach kurzem Leiden im 
Alter von 82 Jahren gestorben. Herold war Mit 
glied des Reichstages seit 1898, Mitglied des Land 
tages seit 1889, Vorsitzender der Westfälischen Zen 
trumspartei seit 1906 und Ehrenvorsitzender der 
Deutschen Zentrumspartei, des Reichsparteivor 
standes und der Zentrumsfraktion des Reichs 
und des Landtages. 
Offfjier Md Aeichswehrsoldal. 
Zwischenfall in Münster i. W. 
Wegen Beleidigung des Berliner Polizeiprä 
sidenten Erzesinski hatte sich vor dem Schöffenge 
richt Schöneberg der nationalsozialistische Land- 
tagsabgeordnete Kube zu verantworten, der in 
einer öffentlichen Versammlung gewisse Aeußerun 
gen über Erzesinski gemacht hatte. Der Landtag > 
gab unter Aufhebung der Immunität die Eeneh- ' 
migung zur Strafverfolgung. Vor Gericht — 
Erzesinski hatte sich als Nebenkläger dem Verfah 
ren angeschlossen — erklärte Kube, das Opfer einer 
falschen Information geworden zu sein. Wegen 
öffentlicher Beleidigung wurde er zu 1000 Mark 
Geldstrafe verurteilt. 
Im Hotel Fürstenhof in Münster i. W 
kam es in Anwesenheit zahlreicher Zivilper 
sonen zwischen einem Reichswehrsoldatcn und 
einem Offizier zu einem Zwischenfall. Der 
Offizier hatte, um kein Aufsehen zu erregen, 
darüber hinweggesehen, daß ihn der Soldat 
nicht grüßte. Nunmehr trat der Soldat au den 
Offizier heran und versuchte unter dem Rufe 
„Heil Moskau!" tätlich zu werden. Mehrere 
Personen sprangen hinzu und versuchten, den 
Soldaten zu überwältigen. Es gelang ihm je 
doch, aus dem Hotel ins Freie zu kommen, ivo 
er erst nach längerer Verfolgung durch meh 
rere Straßen festgenommen werden konnte. 
Das Reichswehrkommando hat eine Unter 
suchung eingeleitet. 
LreuMe Situation in Zremerhaven. 
Aus Bremerhaven wird berichtet: Für Montag 
abend hatten die Nationalsozialisten eine Versamm 
lung in die Stadthalle einberufen, in der der Land 
tagsabgeordnete Kerrl-Peine zum Thema „Die 
Bonzen im Speck, das Volk im Dreck" sprechen sollte. 
Nachmittags hotte die SPD. im Gewerkschastshaus 
eine Protestversammlnng abgehalten, von wo aus 
sich die Teilnehmer in großer Zahl in die Stadthalle 
begaben und den Saal besetzten, so daß die Ein- 
berufer ein von Gegnern voll besetztes Lokal vor- 
fanden. Die Zkationalsozialisten alarmierten Sturm 
abteilungen aus der Umgegend, doch konnten dank 
der besonnenen Haltung der Polizei Zusammenstöße 
vermieden werden. Den Nationalsozialisten blieb 
nichts anderes übrig, als ihre Siadthallenversamm- 
lung auszugeben und an anderer Stelle zusammenzu 
kommen; diese zweite Versammlung ist ruhig ver 
lausen. 
Wirth au Frick. 
Zu der Rückfrage des thüringischen Ministers 
Dr. Frick beim Reichstnnenminister, worin der Un 
terschied bestehe zwischen der als nicht verfassungs 
widrig erachteten Eeraer Rsichsbannerübung und 
der seinerzeit verbotenen Stahlhelmüüung im 
Rheinland, wird aus dem Ministerium Dr. Mirths 
erklärt, daß dis deutschen Länder schon wiederholt 
die Richtlinien und Ausführungsbestimmungen des 
Gesetzes über das Verbot der Uebungen militäri 
schen Charakters erhalten hätten. Auch Thüringen 
seien diese Richtlinien zugestellt. Dem thüringi 
schen Innenminister könne infolgedessen der In 
halt nicht unbekannt sein. Die letzte Entscheidung 
über alle derartigen Fälle liege im übrigen bei der 
Reichsregierung. Die Reichsregierung könne ein 
Verbot auch dann aussprechen, wenn die Länder 
regierungen anderer Ansicht seien. Zum Schluß 
wird erklärt, daß der Reichsinnenminister die An 
gelegenheit als abgeschlossen betrachte. 
Politik der schroffen Ablehnung jeglicher Revision 
aufgebe. 
Der 6dûij)û4iîgeî. 
Der Berliner Polizeipräsident hat in einem 
Erlaß angeregt, daß für jede Pülizeibereitschaft 
eine geeignete Frau im Alter von 43—55 Jahren 
engagiert wird, die in den Polizei räumen wohnen 
und „dafür Sorge tragen soll, daß Kleinigkeiten, 
um die sich das männliche Wesen meist nicht 
kümmert und nicht kümmern kann, weil dies nicht 
zu seinen Obliegenheiten gehört, erledigt werden." 
Sie soll auch die Lieblosigkeit der Beamtenräume 
in Gemütlichkeit umwandeln. Die Sache veranlasst 
K a t e r M u r r in der „Berliner Dörsen-Zeitung" 
zu folgenden Reimen: 
Daß der Schupo stets solide, 
Will der Polizeipräside, 
Doch es ist sein Traum der Träume: 
Aufenthalts- und Wohnungsräume 
Sollen recht behaglich fein — 
Her mit dem Hausmütterlein! 
Für des Schupos Wohlergehen 
Soll sie nach dem Rechten sehen, 
Flicken seine Hosentaschen, 
Die gebrauchte Wäsche waschen. 
Auch soll diese Schuponympfe 
Stopfen die zerriss'nen Strümpfe, 
Reinigen die Uniform, 
Ist sie fleckig auch enorm; 
Wohnlich machen, lebensfroh. 
Jedes Polizeibüro. 
Für sein Wohl sei sie bereit. 
Daß der Schupo auch gedeiht; 
Ihn bemuttern und betreuen, 
Rosen auf den Weg ihm streuen, 
Rosen holder Häuslichkeit, 
Daß im Amt Behagen wohne — 
Soll die würdige Matrone. 
Em gerechter Franzose. 
TU. Paris, 14. Jan. (Eig. Funkmeldung.) 
Der Redakteur der in Paris erscheinenden radikal- 
sozialistischen Zeitung „Republigue", Jacques 
.Kayses, der kürzlich durch einen mutigen Artikel 
über die Unhaltbarkeit der deutsch-polnischen 
Grenze Aufsehen erregte, hielt am Dienstag in 
überfülltem Saal einen Vortrag über dis Ein 
drücke einer mehrwöchigen Studienreise durch 
Nord- und Ostdeutschland, der den ernsthaften 
Willen zur Objektivität und Gerechtigkeit erken 
nen ließ. Er erklärte, daß die deutsche Ostgrenze 
eine Behinderung der Entwicklung Deutschlands 
sei, fand warme Worte für die deutsche Not und 
ihre Ursachen und forderte, daß Frankreich seine 
Daß den Dienst mit Freudigkeit schafft 
Dann die Polizeibereitschaft — 
Dieses Schupo-Frohgefühl 
Schwebt Erzesinski vor als Ziel. 
Jnspeziert Erzesinski dann, 
Tritt der Schupo „Mutter" an, 
Die zur Stelle melden kann:. 
Eine Frau und zwanzig Mann! 
160 000-Mark-Los der Preußisch-Süddeutschen 
Klaflenlotierie. 
TU. Berlin, 13. Januar. Wie das „Tempo" 
màt, fiel der Hauptgewinn von 100 000 Mark in 
der 4. Klasse der Preußisch-Süddeutschen Lotterie 
in der Ziehung am Dienstagnachmittag ans die 
Nnmmer 370 421. 
„Im Westen nichts Heues“ 
in Mslawien verholen. 
Eine für heute in Belgrad angesetzte Erstauf 
führung des Filmes „Im Westen nichts Neues" im 
ersten Lichtspielhaus der Stadt wurde von der Zen 
sur erster Instanz verboten. Das Verbot gilt für 
Aufführungen im ganzen Land. Eine Begründung 
liegt nicht vor. Der Filmverleiher hat gegen die 
Entscheidung bei der Oberfilmzensurstelle Berufung 
eingelegt. Diese oberste Instanz wird sofort ihre 
Entscheidung treffen. 
Weitere Unruhen in Indien. 
Bei Unruhen in Puna wurden 60 Personen 
verletzt. In der Nähe einer Polizeistation im 
Norden vom Bombay explodierte eine Bombe. Per 
sonen kamen nicht zu Schaden. In Ktlankpur b» 
freite die Menge zwei Gefangene aus den Hän 
den der Polizei. Die Polizisten gaben Feuer. Bei 
dem Zusammenstoß wurden 8 Polizeibeamte ver 
letzt. Die Zahl der Opfer unter den Eingeborenen 
ist unbekannt. 
Lktztk PM'.nziiMWe». 
Husum, 13. Jan. Neuer nationalsozialistischer 
Kreistagsabgcvrdneter. An Stelle des kürzlich 
verstorbenen nationalsozialistischen Kreistagsabge- 
ovdneten Peperkorn tritt der Landmann Bock-Sü 
derhöft in die nationalsozialistische Kreistagsfrak 
tion ein. Peperkorn. der >m 71. Lebensjahr stand, 
war kürzlich auf einem Spaziergang im freien Felde 
vom Schlage ereilt worden. 
Eewlnnauszug 
4. Klasse 36. Preussisch-Süddeutsch« 
(262. Preutz.) Staats-Lotterie 
Ohne Gewähr Nachdruck verboten 
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich 
hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer 
aus die Lose gleicher Nummer in den beiden 
Abieilungen I und II 
1. Ziehungstag 12. Januar 1931 
Ln der heutigen Bormiitagszîehung wurden Gewinne 
über 300 M. gezogen 
4 Gewinnezu 
10 Gewinne zu 
377037 337033 
4 Gewinne zu 
20 Gewinne zu 
200969 249083 
44 Gewinne zu 
109589 126373 
202658 214781 
300701 308339 
38 Gewinne zu 
67641 102554 
279122 312088 
379895 381717 
5000 M. 
3000 M. 
200975 210028 
99260 116219 
304080 
2000 M. 
1000 M. 
251831 
800 M. 
172242 
234091 
310511 
500 an. 
142665 
356809 
387414 
4609 396360 
55448 70793 92321 
320899 342135 
34965 82730 84418 
178307 200417 
262162 283828 
360532 379790 
5827 45261 47104 
157010 269211 
365923 372440 
138790 
363238 
102075 
201766 
296045 
385381 
4940B 
276537 
377743 
Ln der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne 
über 300 M. gezogen 
2 Gewinne zn 
2 Gewinn« zu 
2 Gewinn» zu 
12 Gewinne zu 
379519 395309 
24 Gewinne zn 
61807 62555 
340450 331361 
30 Gewinne zu 
105246 129255 
206484 211514 
42 Gewinns zu 
86825 103625 
180133 182019 
299456 332290 
50000 M. 379380 
10000 M. 327827 
5000 M. 137373 
2009 M. 31030 74736 S7170 3021 »1 
1009 M. 9735 15097 21408 34879 
223353 259280 279581 318052 
800 an. 30742 66740 67606 
134437 138414 153997 173113 
228832 322237 355857 391284 
500 M. 8552 8716 29148 75350 
122558 127320 166994 173910 
190043 215945 225232 271211 
334463 358080 362276 
Hamburger BulîetmatH. 
Auktion 5 Prozent Kavelingsgelö und die Kosten 
der Verpackung. 
Lkgle TBîieriîîifp von MtiM-Nattt 
Hamburg, den 14. Januar 1931 
Getreide (Preise in R^l per 100Q 
Weiten franko Sambura 75,76 ies-neue 
Weizen ab inland. Station- 
loggen franko Hamburg 70*71 ks neue 
Noaaen ab inland. Station neue Ernte 
Winter-eriie ab inland. Station -neue 
Sommergerste ab inland. Station 
Tionai'oerbe.wgir Hamburg.toko unoers 
°baier franko Hamburg 
>äaier ad inland. Station 
Futtermittel sPreiie in N M per 50 Ka. prpt 
Ņieizenkieie.inld. 
-weîņ"., int. mar 
^onaenşieie. int. 
Msf,i.-oR"W"*aN 
^aNl.Poll * 
^bNe-gUeie * 
'Wîle-PoU-'rds 
4.40 
5 40 
4.00 
5.65 
^almk. Hard.-Wilhi 
Kokoskucb. „ 
^aoskuşi. „ 
^rbnnbkuch^ 
L-inkuckien „ 
Neisiu.-MeblZ4M<k 
^ona-Sşirot 
Meh! (Preise in %U oer 100 Kg) 
Auszugmebt die!. Mûblen 
Bäckermebl die!. Mühlen ....«> 
0o% Roimenmebl biel. Mühten 
Nogaengrobmebl dies. Mühlen 
T-nd-""' i 1 ?pt r rh'- ruhia. stetig, Mehl stetig. 
*) verzollt. **) transito. 
47.25 
41.75 
31.75 
22.75 
Berliner GetreidefrühmarLt 
turnt 14. Januar 1931 
Tendenz: Allgemein schwächer. 
Wehen... .253.00—255.06 
Roggen....152.00-155 00 
Gerste 189.00—1S5.00 
TU 
Der N 
b^-Hts 
şifen 
hinaus 
im Lar 
jeden 
24 Stu 
burger 
trägt s 
Schiffe 
ben an 
ten im 
havene 
fahrt c 
schisse 
Bon § 
kannt. 
Für Deutschland: im größten Teil des Rei 
ches leichter Frost, im Osten noch etwas Schnee, 
im Süden Bewölkungszunahme mit etwas 
Milderung. 
Hamburg, 14. Januar. Vorläufiger Bericht. 
Marktverlauf bis aus eine Stunde vor Schluss der 
Auktion der Meiereiverbände für Schleswig- 
Holstein. Es wurden gezahlt für Nichtmarkenbut 
ter 134—136 M, für Markenbutter 187—139 M 
für je 50 Kg. Hinzu kommen für Käufer aus der 
268.00—268.00 
256.00—258.00 
166.00-170.00 
>56.00-160.00 
>90.00-184.00 
200.00—228.00 
76 00— 78.00 
156.00—160.00 
146.00—150.00 
4.25 
620 
4.70 
5.95 
7.70 
3.75 
6.25 
Ha er 135.CC-142.00 
Wei-enkleie.t02.50—1C5 00 
Roggenklcîe . .90.00—95.00 
Heut 
lang 
Krai 
gern 
W 
im k 
In t 
Sah 
Die 
dem 
Alle 
Tra 
S 
im 5 
zur 
Die- 
Teil 
Kro 
Die 
mit 
Alb 
Tro 
Ovi 
wie 
im 
ent 
Die 
Fri 
Dii 
nac 
Na 
Ko 
Ai 
D< 
li< 
sitz 
bu 
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W 
du 
Hi 
lei 
H> 
de 
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