Full text: Newspaper volume (1848)

deutsche» Bevölkerung nicht durch Verbindungen mit 
dem Feinde des Vaterlandes ihres sicheren Erfolges und 
ihrer Ehre verlustig gehe. 
Deutsche Männer und treue Bürger! Treten 
wir zusammen und ergreifen tote Waffen. Die Regie 
rung wird unS kein Hinderniß in de» Weg legen. Sie 
muß uns vertrauen, unserm Muthe und unserer deut 
schen Gesinnung. Jeder treue Bürger läßt sich ein. 
schreiben zu den Schaaren unserer Bürgcrgarde, zur 
Vertheidigung der köstlichen Güter des Vaterlandes 
und unseres eigenen Heerdes. Deutschland lebe hoch. 
Wiesbaden, den 2. März 1848. Der Stadtrath und 
Stadtvorstand. Franz Bertram. Oeffner. Hergenhahn. 
Krieger. Käsebier. Leisler seile Fischer. Krempel. 
— Durch den Inhalt der nachstehenden Proclama, 
tion ist den Wünschen des Nassauer Volkes, das sich 
einig und entschlossen wie ein Mann erhoben und in 
hiesiger Stadt versammelt hatte, Geivähr geleistet worden: 
„Treue Nassauer! Bürger von Wiesbaden! 
Der Herzog ist bis jetzt hier nicht eingetroffen. — Ich 
will daher länger nicht zurückhalten. Euch zu erklären: 
Ich meinerseits bewillige Euch die mir vorgebrachten 
Forderungen unbedingt, und spreche auch die teste Ueber 
zeugung aus, daß der Herzog sie Euch bewilligen wird. 
Ihre k. Hoheit die Frau Herzogin be giebt sich mit ihrem 
Sobne Prinz Nicolaus, dem allein anwesenden Bruder 
des Herzogs, mitten unter Euch und leistet mit ihrer 
Person dafür Sicherheit und Bürgschaft. Wenn der 
Herzog Eure Forderungen nicht genehmigen sollte, so 
lege ich, der Minister, trie ich bereits erklärt, bereit 
willig meine Stelle ohne Pension nieder. Nassauer, 
bleibt treu! Bürger schützet unsere Stadt! Seid deutsch! 
Seid einig! v. Düngern. Daß ich mit Obigem ganz 
einverstanden bin, bezeuge ich durch meine Unterschrift. 
Pauline, Herzogin von Nassau. Nicolaus von 
Nassau." — Die unterzeichneten Bürger von Nassau bc. 
gläubigen hierdurch, daß die Herzogin Pauline von 
Nassau, der Prinz Nicolaus von Nassau und der herz. 
nassauische Skaaisminister v. Düngern die vorstehenden 
Namensunterschriften in unserer Gegenwart eigenhändig 
vollzogen haben. Wiesbaden, den 4. März 1848. 
Morgens 16 Uhr. Hergenhahn. Krieger. Käsebier. 
Dr. Leisler. Müller. Matthes. May. Kindlinger. 
Bertram. C. Bücher. Bücher jun. Reinhard Weil. 
Breidbach - Bürdesheini. 
Um 4J Uhr Nachmittags erfolgte endlich die lange 
erharrte Ankunft deS Herzogs. Der Landesherr erschien 
bald nachher auf dem Altan des herzoglichen Residenz, 
schlosses und bestätigte de» aus dem großen Platze ver 
sammelten Tausenden unserer Nassauer, daß er die vor 
läufig in seinem Namen von seinem Minister geleisteten 
und von der verwiltwelen Herzogin, seiner Mutter, wie 
von dem Prinzen Nicolaus, seinem Bruder, garanlirten 
Zusagen in alle» Puncten persönlich bestätige. Diese 
öffentliche Erklärung veranlaßte einen unbeschreiblichen 
Jubel, der bis tief in die Nacht durch alle Straße» 
der Stadt erschallte, wie er morgen durch daS ganze 
Nassauerland erschallen wird. Abends war Wiesbaden 
glänzend erleuchtet. 
AuS Berlin, den 26. Febr. Seit einige» Tagen 
hält der Ministerrath permanente Sitzung, in welcher 
natürlich in Folge des Umsturzes der Dinge in Frank 
reich über Krieg und Frieden berathen wird. Nach 
langer und heftiger Debatte entschied man sich endlich 
dahin, sich vorläufig ganz neutral, rein zuschauend und 
in den Gang der französischen Umwälzung nicht im 
mindesten eingreifend zu verhalten; dagegen, wenn der 
Handschuh — dieses Wort wurde gebraucht — ge 
worfen werde, ihn mit aller Energie aufzunehmen; vor 
läufig solle aber nicht einmal die Landwehr aufgeboten 
werden. Doch hielt man es für gut, die begonnenen 
Rüstungen in der Linie fortzusetzen, und daS 2te Pom- 
mersche Armeecorps erhielt nun den entschiedenen Befehl, 
sich per Eisenbahn nach dem Rhein zu begeben. 
Zugleich wird auS Berlin gemeldet, daß, dort ein. 
getroffenen Nachrichten zufolge, in dem lombardisch, 
veuetianischeu Königreiche der offene Kampf gegen 
d i e O esterre i ch e r bereits begonnen hat und na 
mentlich in Mailand ernste Ereignisse vorgekommen sind. 
Chur Hessen. Hanau, den 28. Februar. Heute 
ist hier folgende Adresse au den Churfürsten erlassen 
worden: 
„In einer Zeit und unter.Umständen, wie sie sich 
während einer Reihe von Jahren allmählig gebildet 
und wie dieselben gebieterisch nun vor uns stehen, em. 
porgehoben zu einer unwiderstehliche» Macht durch den 
Umschwung der Verhältnisse in Frankreich, thut es 
noth, zur Sicherstellung des Vaterlandes und zur 
Kräftigung der deutschen Macht dem Auslande gegen 
über Maaßregeln zu ergreifen, aber Maaßregel», di» 
eine wirkliche Sicherstellung und Kräftigung in der 
That verbürgen. Daß aber diese Maaßregeln bei unS 
die rechten werden, dazu ist nöthig, daß unser Fürst 
über unsere Verhältnisse die Wahrheit höre, wie sie im 
Volke lebt, und daß diese nicht, durch unlautere Canäle 
getrübt, sein Ohr erreichen. Das gegenwärtige Mini 
sterium besitzt nicht das Vertrauen deS Volks und hat 
es nie besessen. DaS System, welches von ihm befolgt 
wird, ist ein verhaßtes, und nur mit verhaltenem Un. 
willen sah das Volk bisher seine höchsten Güter und 
seine beste» wohlverstandenen Interessen dadurch vernach 
lässigt, ja glaubt sie einer politisch-religiösen Genossen 
schaft geopfert. 
Die dermaligen augenblicklich vertagten Ländstände 
in ihrer jetzigen Zusammensetzung, besitzen nicht das 
Vertrauen des Volkes. Zum Theil zusammengebracht 
durch Machinationen einzelner Beamten, unvollständig 
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durch willkührlichen Ausschluß würdiger Männer, boten 
sie bei ihren bisherigen Verhandlungen nichts weniger 
als das Bild eines Volksorgans, vielmehr einer volks- 
thümlichen Minorität gegenüber in ihrer Majorität ein 
Schauspiel dar, von dem der Freund des Vaterlandes 
in kummervoller Erbitterung sich hinwegwandte. Die 
Presse ist bei uns in einem Zustande der Unterdrückung, 
wie er noch nie da gewesen. Selbstsucht, regellose 
Willkür lind Hang zur Unterdrückung haben auf diescni 
Felde dein Ministerium Lorbeeren erworben, um die eS 
Niemand auf der weilen Welt beneidet. Wie ist es 
unter allen diesen Umständen nun möglich, daß Wahr 
heit zu dem Ohr des Fürsten dringe? Wahrheit muß 
aber sein zwischen Volk und Fürst, darum bitten wir: 
1) um Verabschiedung des gegenwärtigen Ministe 
riums und Einsetzung anderer Minister, deren Persön 
lichkeit Garantie bietet für durchgreifende Aenderung 
des bisherige» Eystenls; 
2) um Auflösung der gegenwärtig vertagten Land- 
stände, sofortiges Berufe» einer neuen Ständeversamm- 
lung. Ausschreiben netter Wahlen unto Verbot jeder 
Beschränkung freier Wahlbeivegung; 
3) um sofortige Freigabe der Presse. 
Die Gewährung dieser Bitten wird drei Canäle 
öffnen, die den Strom der Wahrheit zum Ohre unsers 
Fürsten leiten, und nur wenn dieser in höchster Lau 
terkeit zu fließen angefangen, wird es möglich sein, 
Maaßregeln für das Vaterland zu ergreifen, die als 
ivirklicher Ausfluß eines vernünftigen Gefammtwillens 
in unserer ernsten Zeit allein de» Stamen wahrhaft va 
terländischer verdienen: Maaßregeln, allein geeignet, die 
Sicherung und die Zukunft unfers Vaterlandes zu ver 
bürgen. Vertrauensvoll erwarten wir gewährende Ver 
fügungen Ew. köiiigl. Höh., Verfügungen, um einem 
braven, treuen Volke verdienlermaaßen gerecht zu wer 
den, dessen Name durch das bisherige System fast zu 
einem Spott geworden ist unter den Völkern. Wollte 
dazu sich Ew. königl. Höh. allergnädigst entschließen: 
für alle Fälle politischer Natur vom Jahr 1836 an 
bis heute eine vollständige Amnestie und politische Re- 
Habilitation eintreten und die Ministerialbeschlüsse gegen 
die Deutschkatholiken sofort aufheben zu lassen, so würde 
dieses zur Beruhigung der in dicfen Zeiten und unter 
den oblvaltenden Umständen nothwendigerweise aufge 
regten Geniülher sicherlich nicht wenig beitragen. Wir 
verharren re. Die Bürger der Stadt Hanau.' 
Kassel, vonl 4. März. Gestern war der Stadt 
rath versammelt, welcher beschloß, dem Fürsten die 
Stimmung des Landes zur Kunde zu bringen und die 
langgehegten Wünsche unverholeu auszusprechen. Heute 
ist eine Volksversammlung im Stadlbau, um über die 
Form und die 'Art der Ucberreichunff der Adresse zu 
berathen. Wahrscheinlich wird dieselbe voni Magistrat 
überreicht werdet,, und um derselben Nachdruck zu geben, 
werden die Bürger sich zugleich vor dem Palais ver 
sammeln, um zugleich die k. Entschließung entgegenzu» 
uchmeii. Dieser Schritt wird entscheireud werden. 
— Zn dieser Nacht langte ein Kurier aus Hana» 
an, rer, dem Vernehmen nach, die Nachricht von dem 
Ausbruch ernstlicher Unruhen überbrachk haben soll. 
Die ganze Bevölkerung soll in Bewegung sein. 
Darmstadl, vom 4. März. Beim jBegiiiiie der 
heutigen Sitzung der zweiten Kammer verlas der Prä 
sident verschiedene, von einet» Schreiben des dirigirenden 
Slaatsmiiiisters begleitete Schreiben der großh. Regie, 
rungscommissaire an die betreffende» Ausschußreferenten 
über bei der zweiten Kammer eingereichte Motionen, 
wonach der Großherzog Preßfreiheit, auf die Grund, 
läge deS badischen Gesetzes, Bürgergarden in den 
Städten, Einführung der Oeffe» llich keit und Münd- 
lichkeit des Gerichtsverfahrens, Geschwornenge- 
r ichtc rc. zu bewilligen geruht hat und die desfallsigen 
nöthigen Vorlagen unverzüglich an die Stände kommen 
werden. 
Stuttgart, vom 2. März. Auf die an den König 
eingereichte Adresse ist heute nachstehende k. Verordnung 
erschienen: Wir habe» in Betreff der Verhältnisse der 
Presse nach Vernehmung Unseres geheimen Raths be 
schlossen, und verordnen hiermit: § 1. Die durch die 
Verordnung vom 1. Octbr. 1819 eingeführte Censur 
ist aufgehoben. — § 2. In Folge hiervon trete», 
bis ein die Verhältnisse der Presse regelnder Beschluß 
der deutschen Vundesversammlung erfolgt, sämmtliche 
Bestimmungen des Gesetzes über die Preßfreiheit vom 
30. Jan. 1817 wieder in Wirksamkeit. — § 3. Ueber 
einstweilige Einführung eines abgekürzten, öffentlichen 
und mündlichen Verfahrens in Preßsache» soll den 
Ständen demnächst eine Vorlage gemacht werden. Un 
sere Ministerien der Justiz, der auswärtigen Angelegen 
heiten lind des Innern sind mit der Vollziehung der 
gegenwärtigen Verordnung beauftragt. Stuttgart, de» 
1. März 1847. Wilhelm. 
— Vom 2. März. Nachmittags. So eben wird 
eine Proclamation an alle Straßenecken angeheftet und 
in die Häuser getragen, folgenden Inhalts: «Würtein» 
berger! Die großen Weltbegebenheiten, deren Wirkungen 
für unser Land, so wie für unser großes gemeinschaft 
liches Vaterland noch nicht zu übersehen sind, haben 
die größte Aufregung hervorgebracht. In diesem ent 
scheidenden, großen Augenblicke spricht euer König zu 
Seinem treuen Volke. Bewährt auch jetzt wieder euren 
echt deutschen Character, fest in dem Vertrauen in di» 
göttliche Vorsehung, deren Allmacht und Weisheit daS 
Schicksal der Völker lenkt, treu gegen eure Regierung 
und Verfassung, die eure Rechte und Eigenthum be 
schützt. Ruhe, Ordnung und Gehorsam vor dem Ge 
setze ist die heiligste und nothwendigste Pflicht. Reichen 
wir unsern deutschen Brüdern die Hand; wo unserm 
Vaterlande Gefahr droht, werdet ihr Mich an eurer 
Spitze sehen. Segen unserm Vaterlande, Heil und Ruhm 
für ganz Deutschland!' 
München, vom 3. März. Eine Adresse der Stu- 
direnden der Ludwig.Maximilians - Universität, betrifft 
die Constituirung eines Freicorps aus Studenten. Es 
heißt darin: „Das Vaterland ist tu Gefahr, die Sour» 
tonnt haben aufgehört zu regieren; Frankreich ist eine 
Republik! Ihre, Streiter, voller Begeisterung, kriegsge 
übt, unter erfahrenen Führern, bedrohen unsere Gauen. 
Die Weltgeschichte verkündet cs mit lauter Stimme: 
Volksideen lassen sich nur mit Volksideen bekämpfen. 
In allen deutschen Landen werde getagt; aus den Land 
tagen erhebe sich ein deutsches Parlament. Allgemeine 
Volksbewaffnung, freie Volksversammlungen, unbedingtes 
Associativnsrccht, Freiheit der Gedanken durch die ent. 
fesselte Presse, ^Oeffcntlichkeit und Mündlichkeit im Ge. 
richtSverfahreii mit Anklageform und Geschwornengericht 
seien die mächtigen Hebel eines einigen, freien Deutsch 
lands zum Schirm und Schutz gegen West und Ost. 
Kein Kampf gegen die Republik Frankreich, so lange 
sie unsere Gränzmarkcn achtet; wenn nicht, ein deutscher 
Kampf ohne Hülfe der Russen; im Falle unvermeid 
licher Wahl zwischen Frankreich und Rußland, für 
Frankreich gegen Rußland. Dies die Wünsche, welche 
eine dcnttche, fürs Vaterland begeisterte Jugend an den 
Stufen des Thrones eines deutschen Fürsten niederlegt 
und an deren Erfüllung sie die allcrehrfurchtsvollste 
Bitte knüpft: «.Ew, k. Maj. loolle allerhnldvollst ge 
ruhen, den Studirenden der hiesigen Hochschule die 
Bilduug eines Freicorps zu gestatten." In allertiesster 
Ehrfurcht ersterbend rc.' (Ist bereits bewilligt worden.) 
Nürnberg, vom 3. März. Eine gestern bereits 
in einer Veriammlung angenommene und mit 370 bis 
380 Unterschriften an den König übersandte Adresse 
fordert: 1) durchgreifende und zeitgemäße Reform der 
bestehende» Wahlgesetze in allen ihren Richtungen; 
2) unbedingte Preßfreiheit; 3) öffentliche Gerichtsbar. 
keit mit Geschwornen nach dem Vorbilde Englands; 
4) Beeidigung des Militairs auf die Verfassung; 
5) gleiche Berechtigung aller Religionen; 6) ei» Poli. 
zeigesetzbuch; 7) Volksvertretung bei dem deutschen Bunde. 
— In Augsburg und Regens bürg werden 
Adressen ähnlich der aus Nürnberg unterzeichnet. 
Frankreick. Paris, vom I. März. Die 
neue Ordnung der Dinge nimmt einen immer festeren 
Bestand an und das Vertrauen zu der republikanischen 
Regierung wächst nicht nur in Paris, sondern in ganz 
Frankreich. Die provisorische Regierung zeigt eine un. 
geheure Thätigkeit. In der letzten Zeit ist eine «Com. 
mission für Arbeiter' niedergesetzt worden, an deren 
Spitze sich ei»' Mitglied der Regierung, Hr. Albert, 
befindet. Die Arbeitszeit in Paris ist bereits um 1 
Stunde täglich vermindert worden. Die Verhältnisse 
der arbeitende» Klasse» werden ui» Vieles verbessert. 
Das englische Cabinet hat die französische Republik 
anerkannt. Aus Brüssel ivird unterm 29. v. M. be. 
richtet: Die belgische Regierung har die französische Re- 
publik anerkannt. 
Scktvoiz. Ncuenbnrg, den 1. März. Gestern 
ist in La Chanr de Fonds eine Revolution ausgebrochen. 
Gleichzeitig (11 Uhr Vorm.) erhoben sich die Patrioten 
in Locle. Um 12 Uhr war die königliche Partei 
an beiden Orlen besiegt, die eidgenössische Fahne auf. 
gesteckt, der Canton Neuenburg als unabhängig von 
Preußen erklärt und die Republikaner im Anzuge 
gegen die Hauptstadt. Heute Morgen hat die Regie, 
rung abgedankt, jedoch vorbehältlich der Genehmigung 
des Königs von Preußen. — Am Abend rückten I860 
Montagnards in die Stadt ein, besetzten das Schloß 
und die übrigen öffentlichen Gebäude. Die Sicherhcits. 
garde war bereits von der Regierung abgedankt. Heute, 
den 2., erscheinen auch die Bewohner des Val Travers; 
es wird eine provisorische Regierung errichtet werden. 
Dänemark und die Hcr^ogthümer. 
Kopenhagen, vom 3. März. Unterm 28. v. M. ist 
Se. Durchlaucht der Generallieuienant Landgraf Wilhelm 
zu Hoffen, Gouverneur der Festung Kopenhagen und der 
Citadelle Frederiksbavn, gnädigst zum General ernannt.— 
Unter demselben Dato ist dem cutlaffenen Obersten, Herzog 
Carl zu Scbleswighvlstetn-Sondcrburg-Glücksburg, gnädigst 
Generalmajors Character beigelegt worden. (41. M.) 
— In einer Versammlung von 17 Deputirtcn der 
Provinzialstände der Jnselstifte, die hier am 24. Februar 
statt,'and, ist kinstlmnitg bescblvffeu worden, bei der bevor 
stehenden Wahlhandlung in Rveskilde zu erklären, 
daß sie zu derselben in der Voraussetzung schritten, daß 
die in das angekündigte Versaffungsgesetz aufzuneh 
menden Bestimmungen nicht eher Getetzeekra,r erhal 
ten würden, als biß sie in Erwägung gezogen und bis 
sie von einer Vvlksrevrälenralion angenommen worden 
wären, gewählt nach einem den Ständen zur Erwä 
gung vorzulegenden Wahlmodus, to wie 
daß keine der in dem Rescript vom 28. Januar enihal- 
tenen Bestimmungen des Verfaffungsgesetzes der Er 
wägung der erfahrnen Manner entzogen werden dürfet
	        
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