Full text: Newspaper volume (1817)

an 
ffSn batte, daß weder die Buchse noch ihr Inhalt 
je in seinem Besitz gewesen sei, sogleich zu einem 
Freunde innerhalb des Forts zu schicken, und von 
demselben den Werth des verlornen Goldes auf 
der Stelle bezahlen zu lassen. Allein die Volks- 
Häupter weigerten sich in ihrer augenblicklichen 
Wuth, diesem Anerbieten Gehör zn geben, sondern 
bestanden ans die Herausgabe des verlornen Ge 
genstandes selbst, und da dieser nicht herbeigeschafft 
werden konnte, so schleppten sie den Gouverneur 
ins Innere des Landes und ließen ihn die graue 
samsten Martern erleiden. 
Zuerst steckten sie das trockne Gras in Brand, 
und zwangen ihn, mit bloßen Füßen darauf um 
herzugehen, bis er, erschöpft von der Pein an sei 
nen verbrannten Füßen, und von der brennenden 
Hitze der Sonnenstrahlen, ohnmächtig niedersank. 
Nachdem sie ihn hierauf eine Zeitlang auf der Erde 
harten ruhen lassen, nöthigten sie ihn, wieder ans- 
zustehen, und befestigten einen langen Pfahl derge 
stalt über seiner Brust, daß seine beiden Arme 
horizontal auf demselben ausgedehnt und festge« 
bunden wurden, während der mittlere Theil des 
Pfahls gegen Brust und Gurgel preßte und ihm 
augenblickliche Erstickung drohte. In dieser Stel 
lung und mit solcher Last zwangen sie ihn, meh 
rere Meilen weit zu gehen. 
Inzwischen begannen seine Peiniger, die Gewalt 
thätigkeit wozu sie sich hatten hinreißen lassen, z» 
bereuen und bloß an die Rache zn denken, der sie 
sich ausgesetzt hatten. Sie führten daher ihr Schlacht- 
vvfer zur Stadt zurück, behielten es aber als 
Ģeişşel bei sich, damit die Kanonen des Forts nicht 
Segen sie abgefeuert werden möchten. Allein der 
unglückliche Mann siarb noch am nämlichen Abend 
unter ihren Händen. Schon war der Gouverneur 
eines benachbarten Brittischen Forts, Herr S m i t h,
	        
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