Full text: Newspaper volume (1817)

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, .. Räthst ļ. 
Wenn die Woge schäumend bricht 
An des Felsenufers Höhen, 
Naht ein Enge! im Gesicht, 
Wird dein Schifflein ruhig gehen. 
Mag es wehn und stürmen. 
Mag die Fluch sich rhürmen. 
Scheuchst du nur den Enge! nicht. 
Wird er dich beschirmen. 
Wenn in tiefer Mitternacht 
Durch die Straßen lärmt Geläute 
Und du siehst, vom Traum erwacht. 
Deine Hab' des Feuers Beure: 
Mag die Flamm' sich rothen. 
Alles um dich tüdren. 
Wenn dir-nur der Engel lacht. 
Kannst du ruhig beten. 
Wenn im bunten Schlachtendrang 
Um dich rollen die Kanonen, 
Angst und Tod die Reihn entlang 
’ ; i. Wenig Kricgcslcut' verschonen: 
Mag das Pulver blitzen, 
Todeswunden ritzen. 
Wenn des Engels Stimm' erklang. 
Wird er dich beschützen. 
Sprich, wer kann der Engel sein? 
Nur den Kühnen führt er sicher 
Mitten in Gefahren ein. 
Kühn, wie unser Vater Blücher; . 
Und die tapfern Schaaren, ' 
Die zur Seit' ihm waren, 
trieben mit dem Engelein 
Franken all zu Paaren.
	        
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