Full text: Newspaper volume (1817)

an, daß sie sie berauschen und ihnen hiernZchsi al 
lerlei schädliche Nahrungsmittel beibringen, welche 
ihnen schnell ein abgezehrtes krankes Ansehen geben: 
sehr oft verstümmeln oder lahmen sie dieselben auf 
L,e grausamste Werse, so daß sie ihren Aeltern und 
Angehörige« oft ganz unkenntlich werde». In die 
sem Zustande steilen sie sie den Blicken der Vor 
übergehenden aus, suchen das öffentliche Mitleiden 
durch den Anblick ihrer Schlachtopftr rege zu ma 
chen, und gewinnen bedeutende Summen damit. 
Nur selten gelingt es, den heimathlosen Thätern 
solcher Schändlichkeiten auf die Spur zu kommen; 
doch war dieß neuerlich der Polizei in einem Falle 
gegluckt, und der Verbrecherin wartet die verdiente 
Strafe. 
Hier sind noch einige Züge aus dem der Kam 
mer der Gemeinen auf deren Befehl abgestaueten 
Berichte, woraus eine seltene Erfindsamkeit der 
Londoner Bettler auch in andere Zweigen ihres 
Gewerbes hervorgeht. 
» Şo .ward z. B. ein gewisser Carter, der sich als 
-^redler und-als eine Art von Procurator für die 
niedern Classen ein hinreichendes Auskommen er 
warb, überwiesen, schon seit geraumer Zeit seine 
vollkommen gesunde Frau gleich einer Kränken verr 
/ stellt, ins Bene gelegt und wohlthätige Damen 
vermocht zu haben, ihr Geldunlerstützuligei, zukom 
men zu lassen. 
Man verhaftete neulich einen der berüchtigsten 
Londoner Bettler, einen gewissen Harding, und 
fand, daß er ein pensionirrer, teinesweges dürfti 
ger Seemann war. V. 
Ein gewisser Collins, der unter dem Namen- 
der Seisenesser, bekannt ist, genießt beständig 
diese Substanz, um sich Eckel zu erregen und ein 
krankhastks Aussehen zu gewinnen, 
r Ein anderer berüchtigter Bettler ward ,'m Ver 
last genommen, weil man mit Zuverlässigkeit her-
	        
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