Full text: Newspaper volume (1811)

Gem hätt' ich die Nacht hindurch mit dm fluten 
Menftben verplaudert. doch wollte ick nicht unbeschet, 
den seyn, und ihnen für ih,e freundliche Ausnahme 
den Schlaf rauben Darum ließ ich mir bald mein 
Schlafkàmmechen anweisen, aber aus meinem Her, 
zen war die Nahe qemichen, ich vernahm die ganze 
Nacht hindurch da' Rauschen des Stroms, und meine 
rege Phantasie spielte mir in lieblichen Bildern meine 
Zukunft vor. 
Die Morgenwinde flüsterten in den Nebenblättern 
vor meinem Fensterchen, und die Schwaiben, die am 
Gesimse der f iedlichen Hütte wohnten, sanoen ihren 
Morgengruß, da stand ich auf und ging blnab an Len 
Fluß, und vrriank im ewigen Spiele seiner Wellen. 
Mw fiel das Lied des Mädchens e«»-. 
.Er kehrt nimmer in das Land seiner Heimaih zu, 
rück, und findet in der Fremde "nr ein Grab. 
(Die Fortsetzung folgt.) 
Şķ>Şļ»»M«ļ«»'Ş«»ņşş-„ «-«*»-• - , , ||||B 
Intelligenz ? Anzeigen. 
Dekane m a ch u n g. 
Mit specieller Erlaubniß Sr. Königlichen Majestät 
wird am Sonnabend den 2ten März meinem Hause 
«in .''all e;i-iviiis^ue slrrat'fttiT werden. 
Diejenigen, welche daian Theil zu nehmen Ver, 
gnügen finden, werden unter folgenden Bedingungen 
dazu eingeladen: 
1) Das Ganze steht, zufolge der Königlichen Er 
laubniß unter der Aufsicht der hiesigen Policey. 
2) Niemand wird ohne Mast» eingelassen. 
3) Spornen, Seitengewehre und Hunde können gm 
rec Ordnung halber, nicht mt-gedrachr werden. 
4) Zuschauer werden, wegen Mangel an Raum, 
»ichc eingelassen. 
z) Ueberröcke und andere Bedeckungen können gegen 
Erlegung von 2 ß, u Stück in Verwahruug gegrr
	        
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