Full text: Newspaper volume (1811)

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şiîmrmmz feicftt Nonne», die Aranken zu besorgen, 
und es gehört die Hobe Aufopferung eines von religiö 
sen Geft'chien ergriffenen weiblichen GcmükhS dazu, 
ein blühendes Leben freiwillig in die Wohnungen des 
Todes zu verbergen. Ich forderte zu trinken. Die 
knteende Gestalt erhob sich und reichte mir den Trank 
dar. Zch sie! sdjncU in einen ergmckenden Schlum 
mer Einige Taac nachher haue ich mich schon 
ziemlich erholt. Ich erwachte früh — der Morgen 
schimmerte durch die grünen Fenstergardinen — ich 
vernahm mir Entzücken die Laute des Lebens im Ge 
zwitscher der Vögel vom nahen Garren, und das hei 
tre Gefühl der Genesung durchströmte mich mit hei 
ligem Schauer. Neben meinem Bette saß eine graue 
Schwester, und sah mich an, und wendete sich schnell 
ob, als mein Auge dem ihrigen begegnete. 
Es ist Zeit, daß wir nach Hause gehen, sagte ihre 
Gefährtin, die in einiger Entfernung stand. Es ist 
schon alles wach im Hause, und ich will «ine Magd 
rufen, die uu>ern Kranken einsweilen besorge. 
(Die Fortsetzung folgt.) ,;v 
m Intelligenz - Anzeigen^ ' 
Die Creditors», Debitoren und Pfandinhaber der' vor 
kurzem hieselbst verstorbenen Wittwe Mehrpobl müssen 
P» resp bey Strafe der Ausschließung und des ewigen 
Stillschweigens, doppelter Zahlung und des Verlustes 
ihres.Pfandrechts als Einheimische innerhalb sechs, als 
Auswärtige unter Bestellung gehöriger znocuratmae ad 
acta binnen i2 Wochen im hiesige» Stadtsecrecariat an 
geben. 
Urkundlich unter dem Znsiegel dieser Stadt. 
Signatum Rendsburg, den zo. März isu. 
Bürgermeister nnd Rath hieselbst. 
«m nächstbevorstchenden Mittewschen als den zte» 
April d. I. Vormittags um io Uhr soll das dem wey- 
land hiesige» Würger «nd Grvbschmiedemeister Echma«els
	        
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