Full text: (7. Band = 1834, No 1-No 8)

1]. Pathologie, Therapie und medicinische Klinik. 353 
76“ 
DS 
jeB 
‚hr 
‚er 
at“ 
ale 
‚0” 
he 
ich 
gb 
ın6 
de 
‚er 
m 
18 
er 
‚ur 
ex 
be 
16 
en 
fe 
he 
eß 
Ts 
oh 
ct 
1° 
ar 
a" 
:6 
17 
u 
6 
18 
ie 
IF 
lie 
a 
r 
Augenfell, Weder Pterygium, noch‘ Paxnus oculi sind in’ det 
Mehrzahl der Fälle als örtliche Krankheitsformen: zu behandeln. 
Ist letzteres nicht etwa. bloss Folge örtlicher Reizung, so ist es 
Me der Fall und eben so wenig kann das. eigentliche Flügelfell 
immer durch Operation beseitigt werden. : Gewöhnlich. erscheint 
8, wiederholt abgetragen, immer..von Neuem, bis. die Quelle 
des Uebels verstopft ist... Noch weit weniger. aber,‘ als beim 
Pterygium kann man "sich beim Panmus* von ‘örtlichen. ‚Mitteln 
Nutzen versprechen. Weder die gerühmtesten Mittel, noch ;ein 
°peratives Verfahren führen zum Ziele. . Die ‘Cornea-wird: dage- 
Een täglich dunkler und die Gefahr unheilbarer Krbiindung grös- 
Ser, während durch einfache Salzmixtur;: Karjsbader oder Mas 
Fienbader Brunnen oder andere den: Unterleib: eröffnende Mittel 
binnen wenigen: Wochen; ohne dase gleichzeitig.eim Lo4 
Calmittel angewendet wird, das Uebel völlig gehoben wirds 
Dass dieser. Krankheit‘ impetiginöse; “syphilitische,. ‚vorzugsweise 
aber scrophulöse Dyskrasie zum Grunde liegt; haben: verständige 
Augenärzte längst behauptet; | Diese Ansicht theilt nicht nur: RR. 
sondern: fügt. noch ‘hinzu, . dass. das "Augenfelf, bei allgemeines 
scrophulöser Diathesis, hauptsächlich” in“ Folge einer im-Unter- 
leibe vorherrschenden anomalen‘ Gefässthätigkeit,‘ besonders : des 
Pfortadersystems, sich auszubilden | pflegt.‘ 2) Die Balgge) 
Schwülste.: Schon an 'einem andern: Orte‘ ( Magaz,, XXI, 
878) hat der Verf; ausgesprochen; dass: denselben wenn nicht 
immer, doch: gewiss sehr oft, wo nicht meist, eine: allgemeine; 
Im Gesammtorganismus’ begründete Ursache zum Grunde. liegt; 
d sie. daher.nicht wie blosse Schmarotzer-Pflanzen weggeschafft 
Werden können und dürfen. Doch hat «diese: Behauptung ‚nicht 
die verdiente Berücksichtigung gefunden... Schon dass ‚diese: Af- 
lergewächse nicht immer einzeln, sondern ‘vielmals an: mehreren 
Stellen gleichzeitig erscheinen, spricht dafür, dass ihnen kein bloss 
Örtlicher. Fehler der Vegetation zum Grunde liegen könne. ‘Noch 
häufiger, als die gewöhnlichen Lupien, sind die Lipome, auch 
ı'ehn sie sich einzeln finden; Producte veränderter thierischer Oes 
könomie bei anccheinend übrigens ‘ganz gesundem Organismus, 
denn. der Verf. sah'nach Exestirpation- derselben fast. jedes Mak 
Krankheitszustände, die nur Folge gestörter. oder unterdrückter 
ANomaler Ausscheidung seyn konnten. * Früher oder später, meist 
Schon 8— 12 Tage nach‘ der Operation und während die. Wunde 
Noch in voller‘ Kiterung . steht, entwickeln‘ ich‘ rothlaufartige, 
Streng begränzte Exantheme, oder manchmal auch der Phlegma- 
& Glba dolens ähnliche: Geschwülste‘ zn verschiedenen, von: der 
mt rationastelle. meist. ‚entfernten, oft" ganz .entgegengesetzteit 
heilen vv die den noch: vor wenig Tagen "anscheinend gefahrlo- 
Sen Kranken .unter unerklärbarer .Hinfälligkeit, Lebensschwäche 
rn Erschöpfung, manchmal. auch unter leichtem Sopar;' dem 
8 Ode überliefern.‘ . Man. vermeide daher möglichst: die Exstirpa- 
N solcher Aftergewächse und sehe ‘sie als. zum individuellen 
Summarium d. Medicin. 1834. VIL »3
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.