Full text: (7. Band = 1834, No 1-No 8)

IV. Gynäkologie und Pädiatrik, 309 
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Wieder aus einer mehr fleischartigen, weissen, in grössern Par- 
tieen angehäuften und mehreren unregelmässigen, grossen, mit 
Einer hellen gelblichen Flüssigkeit angefüllten; mit hier 4 bis 
1 Zoll starken, dort wieder dünnern, aber festen membranösen 
Wänden umgebenen Höhlungen. . Sämmtliche Massen waren durch 
bald lockeres, bald dichteres und dickhäutiges Zellgewebe zu- 
Sammengehalten. Das Steissbein war sehr nach hinten und auf- 
Wärts gedrängt und bildete aussen eine concave Krümmung, der 
After aber war mehr nach vorn ‘geschoben. Auch die hintern 
tern Seitentheile des Beckens waren deutlich anseinander ge- 
trieben. Adhäsion der Geschwulst am Steissbeine war nicht zu 
bemerken. Im Unterleibe fanden sich gegen ? Nössel helles gel- 
bes Wasser. .— Die Mutter wusste sich keiner Ursache zu ent- 
Sinnen, wodurch man diese interessante. pathologische Erschei- 
Yung hätte erklären können. [Allgemeine med, Xeitung , 1834, 
Nr. 8.) (K— e.) 
208. Bemerkungen über die Froschgeschwulst 
der Neugeborenen; von J. A, StoLTz in Strassburg. Frau von 
B, war drei Mal wegen träger und mangelnder Wehen durch 
die Extraction entbunden worden; die beiden ersten Kinder waren 
todt, das 3. aber starb nach 24 Stunden an Conrvulsionen. Im.J. 1825 
Ward sie wieder schwanger; dieselbe Ursache bedingte auch dies 
Mal die Wendung; das Kind aber, ein starker Knabe, Blieb le- 
ben und wurde einer Amme übergeben. - Gleich nach der Geburt 
War kein Bildungsfehler oder sonstige Abnormität bemerkbar, nur 
Schien der Knabe mit einiger Schwierigkeit die Brust zu nehmen. 
Dies nahm immer mehr zu, und während das Kind schrie, ent- 
deckte man eine Geschwulst unter der. Zunge, welche die Be- 
Wegungen derselben erschwerten. Am vierten Tage nach der 
Geburt fand Sr. das Uebel folgender Maassen: die Spitze der 
Zunge war etwas gehoben und nach rechts gewendet durch 
Eine meist lose, fast durchsichtige Geschwulst, die unter ihrem 
Vordern und linken Theile, zur Seite und. vor dem Zungenbänd- 
Chen sass » so dass letzteres selbst spurlos verstrichen war. Diese 
blasenförmige Gerschwulst glänzte und zeigte einen dunkele Flu- 
“luation; reichte bis an -den freien Rand und die Spitze der 
Zunge; lag unten. auf dem Grunde der Mundhöhle, und hinderte 
fast ganz die Bewegungen der Zunge. Wollte der Kleine anzie- 
hen, SO schrie er, nicht etwa weil er die Brust verweigerte, son- 
dern weil er die Warze wirklich nicht fassen konnte; und hatte 
°F dieselbe auch einmal fest gefasst, so musste er sie doch bald 
Wieder loslassen. Die Stimme war‘ gedämpft und. selbst das Ath- 
Men etwas beschränkt. — . St. erkannte das Uebel sogleich für 
Et Anhäufung von Speichel im WartHoNn’schen. ‚Canale, also 
Ur eine gewöhnliche Ranulaz beschloss, den Säugling durch die 
Operation davon zu befreien, und bediente sich zu diesem Zwe- 
“ke der Instrumente, welche Maunsom, zur künstlichen Pupillen- 
bildung braucht. St. wollte die Geschwulst mit der Häkchen-
	        
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