Full text: (7. Band = 1834, No 1-No 8)

ML Chirurgie und Ophihalmologie; = 205 
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zum 6, Tage hatte Pat. viel phantasirt, ' and‘ sich ’der Zustand, 
bis auf den Puls, welcher ; obschon matt, doch gross und weicht 
Bew. den war, verschlimmert. ‘Am 8, Tage besuchte der Verf. 
den Kranken wieder und fand ihn in einem sehr hoffnungslosen 
Zustande. Der ganze Unterschenkel, war abgestorben; Sopor mit 
Phantasieen; kleberichte Schweisse; Entkräftung. Die Medicamente, 
Welche schon theilweise von den Angehörigen ‘als nutzlos aüsge- 
Beizt worden wären, wurden von dem Verf. von, Neuem drin- 
Send anbefohlen.“ Am folgenden Tage war die Besserung auclhi 
schon, in jeder Beziehung, merklich. Den 12, Tag’ ward der Er: 
krankte nach dem Wohnorte des Verfs. gebracht. ‘Tags darauf 
war das Seitsorium wieder getrübt, beim Uriniren war Schmerz- 
gefühl. Der innere Gebrauch ‘der Medicamente” wurde ‘fortge- 
Setzt, äusserlich aber noch auf die Blasengegend ein Chamillen- 
absud, mittelst Flanelllappen, ühergeschlagen. Die Harnschmer- 
zen wurden ‚von nun an’ gemindert, allein das Fieber hahm’ ge- 
gen Abend zu, - Im‘ Kniegelenke‘ vermehrte sich die ‘Eiterung 
Immer ‚mehr. | Das‘ Sensorium blieh fortwährend. getrübt, die 
Abendexacerbation des Fiebers wiederholte sich. ‘Ant 17.. Tage 
war das Fieber gelind, die Haut mit einem warmen Schweisse 
bedeckt. Der vom Brande "ergriffene Fuss verbreitete aber einen 
80 unerträglichen Geruch, dass der Kranke die Amputation ver- 
langte.‘ ‘ Der Verf. nahm nun, um’ wegen grosser Körperschwä- 
che jedweden‘ Blutverlust wo möglich zu vermeiden, den Fuss 
im Kniegelenke ab und ‘hatte die Freude, den Kranken nach 
+ Jahre, als geheilt, aus der Behandlung entlassen zu können. 
Die schnelle Entstehung des Brandes war dadurch bedingt, dass 
durch den Schuss sämmtliche Gefässe und Nerven zerstört wor- 
den waren. ‚[Rust’s Magazin, Bd. 4V, Hft. 1], (B—=r.) 
202. Merkwürdiger Brüch des Astragalus; mitge: 
Cheilt aus amtlichen Berichten von Dr. LoHneyER. Petit stellte 
es als Regel auf, dass bei jeder’ vollkommenen Verrenkung des 
Fusses , während der ersten 24 Stunden , der Unterschenkel am- 
Putirt werden müsse.‘ Erfahrung hat jedoch gelehrt, dass bei 
der hier gewöhnlich Statt habenden grossen Zerreissung der Ge- 
lenkbänder der mehr oder weniger bloss liegende Astragalus her- 
Susgeschnitten werden könne, worauf Spannung und Entzündung 
Sich, mindere , der‘ Calcaneus‘ mit‘ der Tibiä ‚verwächst' und der 
Kranke mit anchylosirtem Füsse geheilt, wird... Boyer und A, L. 
RıchteR haben mehrere ältere Erfahrungen der Art gesammelt 
und neuerlich hat vi Froguer einer ‚LuXation des Astragalus und 
der späterü Ausschälung‘ desselbeis' unter. Krhaltüng ‚des. Fusses 
Erwähnung 'gethan: * Diesem Falle dürfte nachstehender anzurei- 
hen Seyn, der am 15. Junt 1829 einen Ülanen betraf und wobei 
+ des Knochens "verloren “ngen” und ‚ausgeschält wurden. ‚Ge- 
Üachter Ufan hatte”! um sich zu Pferde "Zu getzen,, den Knken 
Füss bereits Im Steigehügel' und wöllig sich eben mit dem rech- 
len Fusse' über den Sattel schwingen, als sich das Pferd bäumte
	        
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