Full text: (5. Band = 1833, No 9-No 16)

jalten, 
pexten 
geben 
ing in 
„Puls 
ssend, 
ranken 
;n und 
‚enden 
„st ein 
weiter 
‚eisch: 
88 die 
kurz 
ticken 
Hınner, 
Seite 
klopfte 
ıt ein 
ok und 
Hände 
Ite de 
;el Be 
ht be 
8, di 
derun' 
‚eg Lei 
in de 
ı beidt 
er be 
Dr 
1al et 
‚ei de 
in de 
, um 
‚reche 
5 war 
nn Mit 
ven de 
„d ode 
fehlte 
en um 
;g alle 
rchfäll 
um | 
als 4 
ı eper 
VIL‘ Mediciü 1ni Allgemeinen. 
fs 
würde, um jeden Preis Durchfälle zu erzeırgen. Darüber, ob 
die Herzkrankheit fieberhaft wäre, oder nicht, waren die Ansich- 
ten verschieden. Der Leibarzt des Antiochus I., APoLLoPHA- 
nes, glaubte, dass sie beständig fieberhaft sey, und man hielt 
dies Jange für richtig, auch möchte er wohl recht haben, di 
das Uebel im 3. Jahrhunderte v. Chr. heftiger, als später war, 
Sein Zeitgenosse, DrmeTRivs von Apamea, nahm nur im An- 
fange Fieber an und meinte, dass cs später verschwinde, wor- 
auf die Meisten die Herzkrankheit für nicht feberhaft hielten. 
ASKLEPIADES unterschied eine fieberhafte und eine fieberfreie 
Form, AsETAEUsS beschrieb nur die fieberhafte, SorAnvs trat im 
wesentlichen dem AsKıePIADES bei, und später mo:hte man wohl 
allgemein innere Hitze, heissen Athem und brennenden Durst, 
wenn auch zuweilen diese Zufälle im mindern Grade sich vor- 
fanden, für Beweise des Fiebers ansehen. Vom 3. Jahrhunderte 
an mag das Uebel selten, oder gar nicht mehr beobachtet wor- 
den seyn. Schon was GALEN darüber anführt, ist nichts sagend, 
und alles Nachgalenische ist ganz ausser Betracht zu lassen. — 
Das Uebel kam übrigens meist im Sommer und mehr bei Män- 
nern vor und folgte häufig auf Magenverderbniss, Trunkenheit, 
Baden und Erbrechen nach dem Essen, Betrübniss und Furcht, 
am Ööftersten aber nach starkem Säfteverluste , nach Aderlässen, 
Durchfällen, ja selbst nach heftigen Schweissen in andern Krank- 
heiten, oder auch ohne diese in heftigen Fiebern, wo dann 
gleich anfangs der ungleiche, kleine, schwache Puls, fliegende 
Hitze und unauslöschlicher Durst auf diesen Uebergang deute- 
ten. Der Verf. verspricht diesen interessanten Gegenstand in 
seiner Abhandlung über den englischen Schweiss weiter zu er- 
örtern. [Med, Zeit. vom Vereine f. Heilkunde in Preussen, 
1833, Nr. 2.) (K—e.) 
29. Zustand der Medicin in Argypten. Cuıior-Ber, 
Generalstabsarzt des Vicekönige von Aegypten, welcher von dort 
12 Zöglinge der Medicin nach Frankreich geführt hatte, damit 
sie hierselbst ihre Studien vollenden sollen, hielt am 13. Novbr. 
1832, in der Akademie der Medicin zu Paris, einen Vortrag, 
worin er. über den Zustand der Medicin in Aegypten berichtete, 
Auf Anrathen des Berichterstatters ist nach dem Muster des 
französischen ein Gesundheitsrath gebildet; er umfasst 1) den 
med. chirurgischen und 2) den pharmaceütischen Dienst. Die 
Hospitäler' sind einer einfachen Organisation unterworfen worden. 
Sodann beschäftigte den Verf. die Gründung einer med. Schule, 
Trotz ‚der grossen und vielen Schwierigkeiten, welche sich der 
Realisirung entgegenstellten, so ist sie doch in’s Leben getreten, 
und ungeachtet der herrschenden Religionsvorurtheile darf nun 
sogar die Anatomie offen betrieben werden. Der Verf. liess 
mehre med. Werke von französischen Gelehrten ins Arabische 
überseizen, und es ward ein Wörterbuch zu Stande gebracht,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.