Full text: (4. Band = 1833, No 1-No 8)

H. Pathologie, Therapie und medicinische Klinik, 79 
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fell bis zum Durchmesser eines Zolles verdickt, Der Brustsack 
dieser Seite enthielt 3 ® Serum. Die Lunge war so geschwnn- 
den, dass sie nicht grösser als eine Männerhand war. Der 
rechte Brustsack enthielt 20 Unzen Serum. Das Herz enthielt 
wenig Bluty war schlaff und stellenweis dünn und in Fett ver- 
wandelt. An den halbmondförmigen Klappen und in der Aorta 
einige Spuren von beginnender Verknöcherung oder Ablagerung 
steatomatöser Substanz. Die Leber war gross und schwarzblau 
und enthielt schwarzflüssiges Blut. Die Gallenblase voll. Die 
Milz sehr dunkel, ganz aufgelöst und zerflossen. Beide Nieren 
waren schlaf, welk, missfarben; die Rindensubstanz zum Theil 
geschwunden. Die innere Haut der Harnblase etwas verdickt; 
die Prostata dunkel; in der Bauchhöhle seröse Flüssigkeit. Vrf. 
hält die Färbung der Leber, das Zerfliessen der Milz, die Rö- 
thung der inneren Fläche des Herzens und der Aorta und die 
seröse Ergiessung in alle Höhlen des Körpers für Folge einer 
Blut- und Säftekrankheit. — Ein Mädchen von 37 Jahren, wel- 
ches Anfälle von Migräne und hysterischen Affectionen ausgehal- 
ten und einmal geboren hatte, bekam später wieder hartnäckige 
Hysterie mit aussetzendem Kopfschmerz, Leibschmerz, Schlaf- 
losigkeit und Amenorrhoe. Dieser Zustand ging in heftige epi- 
leptische Krämpfe über, die bis zum Tode fortwütheten. Lei- 
chenbefund: Verschiebung der Schädelknochen mit Beleidigung 
der Hemisphären des Hirnes. Wucherungen an der harten Hirn- 
haut, wie Hirsekörner. Der optische Nerv verdünnt und er- 
weicht. In der linken Seitenhöhle eine Vereiterung. Noch wei- 
ter griff die Zerstörung in der rechten Hirnhälfte um sich. In 
der Substanz des Uterus fand sich eine erbsengrosse Hydatide. — 
Eine 40jährige Frau, welche nach Berlin gekommen war, um 
sich ein Steatoma wteri.exstirpiren zu lassen, zog sich eine 
Lungenentzündung zu, welche tödtlich ablief, Der mittlere Flü- 
gel der rechten Lunge war grössentheils hepatisirt und im Zu- 
stande anfangender Eiterung. Die Gebärmutter war von weiss- 
licher Farbe und harter Consistenz, in derselben eine Geschwulst 
wie ein 2jähriger Kindeskopf , von eirunder Gestalt, faserigem Bau 
und röthlich- weisser Farbe. Die Geschwulst sass in der hinte- 
ren Wand der Gebärmutter, aber mehr nach der inneren, als 
nach der äusseren Flächg, und hatte sich in den Hals der Ge- 
bärmutter hineingeschoben, so dass ihre untere Fläche das Os 
utert ausfüllte. Es ergab sich, dassa eine Lostrennung dieser 
Geschwulst von der Gebärmutter nicht ohne beträchtliche Ver- 
letzung der Schleimhaut sowohl, als des Parenchyms dieses Or- 
ganes in einer breiten Fläche hätte geschehen können. Die Eier- 
stöcke waren etwas hart, [Horn’s Archiv, 13832, Jult. August.) 
(V—t.) 
WW. Bericht über das Soolenbad zu Ischl vom 
Jahre 1830; vom Dr. Görz, k. k. Kammerguts - Physikus und 
Badearzte daselbst. Bloss Badende zählte man 479 Personen.
	        
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