Full text: (4. Band = 1833, No 1-No 8)

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IE Pathologie, Therapie‘ und medicinische Klinik. 333 
Der rechte Harnleiter‘ “erweitert. Das ‘Nierenbecken : derselben 
Seite zeigte mehrere, mit ‚einander communicirende, mit Harn 
angefüllte Säcke, so‘ gross wie Hühnereier, so dass die ganze 
Niere: vergrössert war. ‘Die Leber vergrössert mit taubeneigros* 
sen, weissen und festen Geschwülsten und mit Markschwamm 
versehen; [LHorn’s Archiv, 1832, Septbr. Octbr.] (Y— tt) 
; 945. Uebergangsformen und Complicationen der 
Cholera mit Scharlach- und Wechselfieber; von Dr. 
Zimmer uann in Hamburg.‘ Wenn auch von‘ mehreren Seiten’ dar- 
auf aufmerksam gemacht worden ist,‘ dass sich deutlich Ueber- 
gangsstufen von den vor der Cholera 'herrschenden Krankheiten 
zu derselben und Uebergangsformen von jenen zu dieser während 
des Herrschens derselben nachweisen liessen, so hat man doch 
versäumt,‘ dies durch‘ Beispiele zu bekräftigen, wahrscheinlich 
weil man Beweisführung in einer allgemein bekannten Sache für 
überflüssig ‘hielt. Man liess es bei allgemeinen Darstellungen 
bewenden, - und‘ so dürfte es künftigen Aerzten, die hoffentlich 
nicht mehr die Cholera beobachten werden, immer zweifelhaft 
bleiben,‘ ob wirklich Uebergangsformeir und Complicatiunen der 
Cholera mit andern Krankheiten Statt gefunden haben. Es schien 
dem‘ Verf. nicht unwichtig; Beispiele der Art, welche hierüber 
keinen Zweifel lassen, mitzutheilen. Als solche sind hachste- 
hende 5 Fälle zu‘ betrachten. Vorzugsweise complicirte sich, 
wie man aus denselben ersehen wird, die Cholera gern, mit‘ dem 
Wechselfieber, und Fälle dieser, Art. hätte Z. noch mehrere’ mit- 
theilen können: Doch kamen auch Complicationen mit ahdern 
Krankheiten, z; B. mit dem herrschenden Scharlach vor, und’ ei- 
nen Fall dieser‘ Art- liefert sogleich der erste der von‘ Verf. 
hier erzählten Fälle: Die Kranke war eine 24jährige‘, vor 'eidi- 
gen Wochen ‘von "einem Mädchen entbundene Frau, die am 4 
Octbr. 1831 Kopf und Halsschmerzen bekam.‘ Zunge und Fau- 
ces‘ waren roth, die "Tonsillen stark angeschwollen, ‘der - Körper 
heiss ung der Puls schnell; härtlich. Man’ verordnete; da Schar- 
lach vermuthet wurde, das nöthige Regim und liess an’ den Hals 
12 Blutegel‘ setzen. “Am nächsten Morgen waren Gesicht, Hals, 
Brust und Arme roth; das Halsübel schlimmer, der Kopf teich- 
ter, das Fieber stärker, der Urin’ dunkelroth.  Stuihlausteerang 
war nicht zugegen gewesen.“ Uebrigemrs fanden sich keine schlim- 
men Zufälle. Die Kranke erhielt eine Sol. natr. sulph mit Vin, 
stib. und Ozym. simpl. Tags darauf sah man am ganzen Kör- 
per grosse, rothe Flecke und auf der Brust und den Armen frie- 
selartige Bläschen, das Fieber war mässig, der Puls sehr schnell, 
etwas klein, der Hals schmerzte weniger, die Tonsillen ware 
noch sehr geschwollen und Schlucken und Athmen dadurch er- 
schwert, die Zunge roth, trocken, der Kopf mehr benommen, der 
Urin noch sehr roth, sparsam, der Stuhl noch verstopft. Mit der 
bisherigen Medicin wurde fortgefahren und an den Hals legte 
man 12 Blutegel. Abends war das Fieber stärker, und die Kranke
	        
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