Full text: (4. Band = 1833, No 1-No 8)

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Il. Pathologie, Therapie und medicinische Klinik. 2145 
Personen schien sehr problematisch. [Med, Zeit. vom Vereine 
für Heilkunde in Preussen, Nr. 4.] ; (K—e.) 
87%. Ueber die Heilkraft des Wechselfiebers; 
von Dr. Torr zu Ribnitz in Mecklenburg - Schwerin, Nachdem 
der Verf, das Bekannte über die Vis naturae medicatrir bei- 
gebracht hat, erzählt er, dass in seinem Wohnorte, wo seit 
dem Jahre 1826 Wechselfeber epidemisch herrschen, die Mei- 
nung verbreitet sey, als seyen diese Fieber Heilbestrebungen 
des Organismus, sich anderer, namentlich chronischer Uebel zu 
entledigen, und dass man daher von Hysterischen, Hypochon- 
drischen und von an andern chronischen Uebeln Leidenden häufig 
die Worte höre: „Ach wenn ich doch auch das kalte Fieber 
bekäme!‘ "TI. suchte diese Meinung nie zu bekämpfen. Er 
versichert, bei Wechselfieberkranken, die an anderweitigen Ue- 
bein litten, stets ein passendes Regim verordnet und eine zweck- 
mässige Cur eingeleitet, aber nie das frühere Uebel durch das 
Wechselfieber beseitigt gesehen zu haben. Und wie kann man 
such, sagt T., von einem Wechselfieber etwas Heilkräftiges, 
eine Heilung erwarten, das sich, wie das in der Gegend von 
Ribnitz, aus epidemischen Kinflüssen entwickelt? Wie soll eine 
Krankheit für eine andere, schon früher bestandene heilkräftig 
werden können, wenn sie rein das Krzeugniss tellurischer und 
siderischer Verhältnisse ist? Eine solche Krankheit bildet sich 
nicht aus der Tiefe des ‚Organismus heraus; sie ist nur das 
Produkt der Kinwirkung schädlicher Potenzen auf den Körper 
und der Reaction des Organismus gegen diese; sie ist nicht 
entstanden durch ein Erwachen der bisher schlummernden Heil- 
kraft, nicht durch das Erwachen abnormer Thätigkeit in dem 
Innern der Organe. Ks kommen jedoch Fälle genug vor, wo 
Wechselfieber ein lange bestandenes Uebel heilen, also gewisser- 
maassen als Krise auftreten, allein dann haben sie sich nicht 
aus epidemischen und endemischen Einflüssen, sondern aus dem 
Innern des Körpers entwickelt, treten daher auch nicht noth- 
wendiger Weise im Frühlinge auf. Es werden in solchen Fäl- 
len die Wechselfeber ebenso Heilmittel, wie wir dies von man- 
chen chronischen Exanthemen, den Flechten, der Krätze wissen. 
[Med. Conversationsblatt , Nr. 44, 1882.) (H— 1.) 
88. Die wohlfeilste Art, das sogenannte kalte 
Fieber zu heilen; von Dr. W. EiLwrrt in Hildesheim. Der 
Verf. beabsichtigt nicht, über die Behandlung des Wechselfiebers 
überhaupt zu sprechen, sondern bemerkt, dass er nicht unbe- 
dingt den Aerzten zugehört, welche es allemal für bedenklich 
halten, ein Wechselfieber schnell zu. heben. Gerade bei den 
gefährlichsten Formen, bei welchen mit Recht Complicationen 
angenommen werden müssen, greift jeder erfahrene Praktiker 
zu den kräftigsten Fiebermitteln, und die Erfahrung bestätigt, 
dass. die Todesgefahr meist beseitigt wird, was nicht der Fall 
seyn würde, läge nicht in dem Fieber selbst der Grund: der 
Summarium, d. Mediein. 1833. IV. 19
	        
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