Full text: (4. Band = 1833, No 1-No 8)

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VII. . Mediein im Allgemeinen. 
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Zwischenursache fehlte, wie sich aus. dem Gesagten ergiebt. 
[Henke’s Zeitschrift etc., 3. Vierteljahrheft 1832.) (L—t.) 
79. Einige Beiträge zur Kenntniss der Arsenik- 
vergiftungen; von Prof. Dr. H. R. GöpperT zu Breslau. Eine 
auf Gegenversuche gegründete Widerlegung der angeblichen Ent- 
deckung eines neuen Gegengiftes (nämlich des Blutsteins) bei 
Arsenikvergiftungen, von einem Pharmaceuten, in einer an Eine 
königl. hochlöbliche Regierung zu Breslau eingesandten Abhand- 
lung, in welcher derselbe bemüht war, eine Analogie zwischen 
den Symptomen der Cholera und den bei Arsenikvergiftungen 
vorkommenden Erscheinungen nachzuweisen. Gleichzeitig bestä- 
tigt der Verf. das Vorkommen von Durchlöcherung des Ma- 
gens, wenn nämlich das Thier längere Zeit nach geschehener 
Vergiftung mit dem Tode ringt. Speiseröhre, Lungen und Herz 
wurden nicht entzündet gefunden. OrrıLa’s Meinung, dass der 
Arsenik die Contractilität des Herzens vernichte, wird dadurch 
widerlegt, dass der Verf. die Bewegung des Herzens und der 
Venen, so wie auch die wurmförmige Bewegung der Gedärme 
und Speiseröhre längere Zeit noch selbst nach der Ent- 
fernung aus den Höhlen des Körpers dortdauern sah, 
Die Ueberfüllung des Herzens mit Blut ward in allen Fällen 
beobachtet, nicht aber eine äusserliche Veränderung an dem 
Blute. Schliesslich bemerkt der Verf., dass die Entzündung 
der Eingeweide nicht als die nächste Ursache des Todes be- 
trachtet werden könne, sondern die Wirkung auf das Nerven- 
system hierbei in Anschlag zu bringen sey, indem die Haupt- 
wirkung jenes Giftes sich auf den sympathischen Nerven erstre- 
cke und in einer unbeschreiblichen Schwäche der Ex- 
tiremitäten mit Schmerzen und allgemeiner Abma- 
gerung bestehe. [Henke’s Zeitschrift etc., 8. Vierteljahrheft 
1832.] (L—t.) 
VII. MEDICIN IM ALLGEMEINEN. 
80. Nachricht von der Einrichtung und dem ge- 
genwärtigen Zustande des HaAmmer’schen orthopä- 
dischen Institutes zu Berlin. Dies Institut besteht nun 
bereits seit 9 Jahren. Zwei Jahre hindurch war H. genöthigt, 
sich mit. einem Hause innerhalb der Stadt, zu begnügen, Hier- 
auf gelang es ihm, ein ganz passendes Grundstück vor dem 
Potsdamer Thore zu kaufen, woselbst er ein neues Curhaus auf- 
führte, das für 30 Patienten und die nöthige Dienerschaft hin- 
länglich geräumig ist. An das Haus stösst ein 7% Morgen gros- 
ser Garten. Für jede zweckmässige körperliche Vebung ist, so- 
wie für eine prachtlose Eleganz in der ganzen Einrichtung die 
gehörige Rücksicht genommen. Die Gesammtzahl der behandel- 
ten Individuen beträgt 224, von denen 159 an Skoliosis nach
	        
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