Full text: (4. Band = 1833, No 1-No 8)

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IV. Chirurgie nnd Augenheilkunde. 
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Mutter mehrerer Kinder, war immer wohl gewesen. Seit 3 bis 
4 Jahren empfand sie unbestimmte Schmerzen in der Blase und 
im Unterleibe, gegen die sie keine Hülfe suchte, Kine später 
befragte Hebamme suchte den Grund des Leidens in einem un- 
vollkommenen Vorfalle des Uterus, worin ihr ein Chirurg bei- 
stimmte. CC. fand bei seiner Untersuchung eine incontinentia 
urinae und bei der erxploratio per vaginam einen ausserordent- 
lich grossen Blasenstein, dessen Gegenwart durch das Sondiren 
der Blase bestätigt wurde. Die Blase zog sich bei jeder Ein- 
spritzung auf das heftigste zusammen, so dass an die Zerreibung 
des Steines nicht gedacht werden konnte. Inzwischen trat die 
Cholera in dem Wohnorte der Kranken auf, und die Operation 
musste verschoben werden. Nachdem die Epidemie verschwunden 
war, wurde die Operation vermittelst des hohen Apparates unter- 
nommen. Sie ging bis zur Extraction des Steines sehr gut von 
Statten, aber diese machte grosse Mühe. Die sehr dicken Blasen- 
wände zogen sich so fest um die Vorsprünge und Ecken des 
Steines zusammen, dass er gar nicht gefasst und bewegt werden 
konnte. Endlich, nach dreiviertelstündigen Anstrengungen, gelang 
es, ihn aus seiner Lage zu bringen und zu entfernen. Seine 
Grösse betrug 3 Zoll weniger 1 Linie im Längendurchmesser, 
36 Linien im Querdurchmesser, und 24 Zoll in der Dicke. 
(Undeutlich!) ‘ Die volle Genesung der Operirten ist jetzt, 
14 Tage nach der Operation, nicht mehr zu bezweifeln, und 
wohl vorzüglich der streng antiphliogistischen Behandlung, so 
wie dem Herabträufeln von Wasser auf die Wunde aus einer 
Art von Trichter (entonnoir), der über der Wunde (wie hoch?) 
aufgehangen. ist, zuzuschreiben. [Gazette medicale de Paris, 
tom. TIL. Nr. 112.] (H— 1.) 
43. Verrenkung des unteren Endes des Ellen- 
bogenbeines; von Duruyrren, Kin Officier von athletischer 
Constitution überschlug sich mit dem Pferde, wobei der rechte 
Arm zwischen den Boden und den Kopf des Pferdes zu liegen 
kam und einen sehr heftigen Stoss erlitt. Sogleich empfand er 
einen lebhaften Schmerz und glaubte, er hätte den Arm gebrochen. 
Kr liess sich den Arm in eine Binde legen und ging nach dem 
B Stunden entfernten Orte Gisors zurück. Die herbeigerufenen 
Aerzte Duray und FournieR erkannten eine Luxation des Ellen- 
bogenbeines und versuchten deren Reduction, die ihnen jedoch 
durchaus nicht gelingen wollte. Sie schickten daher den Kran- 
ken nach Paris zu DuruyrTReEn. Sonderbar war es, dass die Er- 
schütterungen des Wagens dem Kranken weniger Schmerzen ver- 
ursachten, als die Ruhe im Bette. D. fand bei der Untersuchung 
folgenden Zustand; Der Vorderarm sehr geschwollen; die Hand 
in mittlerer Stellung zwischen Pronation und Supinationz die untere 
Hälfte des Vorderarmes widernatürlich gestaltet ,, geründet, in 
ihrem grössten Durchmesser verkürzt; ein ungewöhnlicher Vor- 
sprung unter der Haut in der Mitte der vorderen Fläche des 
Summarium. d. Mediein. 1833. IV. 8
	        
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