Full text: (Bd. 2 (Jahrg. 1832) = No 9-No 16)

VI. Medicin im Allgemeinen. 
V’autre mort, et tous deux se presentent a Uyssue, comme il 
convient se porter.‘“ — MF. macht hier besonders auf die Ab- 
normitäten der Placenta, wodurch das Absterben oder doch Krän- 
kein der Kinder bedingt werde, aufmerksam; beispielsweise ’er- 
zählt er: „@ ce mesme propos iay vue un autre enfant, qui 
sortit hors le ventre de la mere fort maigre et grosse. Par- 
quoy on eust iugeE qwil avoit en faute de nourriture et ali- 
ment. Et pource fut trouve que la secondine estoit totalle- 
ment pourrye, corrompue et au dehors toute cassge rendant 
P’odeur d’une chose putrefiee, et fort alterde. Lequel enfant 
fut depuis maladif, et subiet & beaucoup de miseres et mala- 
dies interieures.‘“ — Chap. LXXX,. „De diverses manieres 
d’enfanter.“ — 2 Arten, die natürliche und die widernatürliche 
Geburt; zu ersterer gehört ein ausgetragenes Kind, das mit dem 
Kopfe vorliegt; zur letzteren Steiss-, Bauch-, Rücken-, Arm- 
und Fusslagen und die Frühgeburten; die Fussgeburt steht 
der natürlichen am nächsten; — der alte Aberglaube dass 
im %. Monat geborene Kinder leben bleiben; nicht aber die 
Im 8. geborenen, findet auch hier seine Stelle: Chap. LXXXTI. 
„Les causes d’avortement‘“ sehr ausführlich, — Chap, LXXXI. 
„Les signes de brief enfanter;“ hier beschreibt er die vorher- 
sagenden Wehen mit allen dazu gehörigen Erscheinungen sehr 
gut und warnt sehr schön davor: „de meitre la femme auz peines 
de travail, devant que les susdits signes ayent procede.* — Als Ur- 
sache der schweren Geburt nennt er allgemeine Schwäche, zu frü- 
hen Wasserabgang und Monstrosität des Kindes. — Chap. LXXXIT. 
„Les signes pour connoistre si V’enfant est mort ou vivant dans 
le ventre ;** unter denen er viel falsche und abergläubische Zei- 
chen anführt. — Cheap. LXXXIV. „Pour Vextraction de Ven- 
fant.‘“ (Vergl. oben.) — Chap. LXXXV. „Les causes, qui 
font demeurer Varriere-fais.‘“ Mier lehrt er: genau und 
deutlich die künstliche Lösung der Placenta. Vergleichsweise 
bemerkt er hier, dass Baumfrüchte, so lange sie noch unreif 
seyen, auch nicht so leicht abfielen, — Chap. LXXXVI, „Dune 
autre fagon et plus legere, avec le speculum matricis.“ (Vergl. 
oben.) Hr. S. bemerkt hier, dass man sich wundern müsse, wie 
die älteren Geburtshelfer noch nicht auf die Erfindung der Kopf- 
zange gekommen seyen, da sie doch der Sache so nahe waren; 
80 sagt x. B. Franco in diesem Kapitel vom eingebrachten spe- 
eulum: „il se faut prendre garde, que la poincte dudit spe- 
eulum en entrant ne blesse aucune partie de V’enfant (il est 
vivant toutefois), et tacher par tous moyens luy mettre la 
teste premiere, et le bien approcher du dehors, tant qwil sera 
possible, en tirant tousiours petit ä petit le speculum,““ — und 
dann, wo er vom Hereinleiten der Füsse spricht: „mesmes on 
les ponrra mettre dans le speculum afın de l’avoir plus & V’aise,* 
— Chap. LXXXVIL „La maniere de tirer V’enfant quand la 
mere est augz traits de la mort.‘“ — Beschreibung des Kaiser- 
40
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.