Full text: (Bd. 2 (Jahrg. 1832) = No 9-No 16)

UI. Pathologie, Therapie und medicinische. Klinik. 2% 
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die ersten Tage im Bette, einige folgende in der Stube bleibt 
aud die kalte Luft vermeidet. Im Sommer reicht es meist hin, 
wenn der Kranke sich nur vor Zugluft hütet. Von Medicamen- 
ten ist in den ersten Tagen nur eine Mixtur von Agua flor, 
samb. mit Liq. ammon. acet. oder Liy. kali acet. oder Kali tart, 
oder Kali nitr. mit Oxym. simpl. nöthig, je nachdem sich dabei 
ein stärkerer oder gelinderer entzündlicher Zustand findet... Ist 
der Stuhlgang nicht stärker, als gewöhnlich, oder ruft jene 
Mixtur nicht bald Stuhl hervor, so wendet man ein gelindes 
Abführmittel, oder Klystiere an. Gegen das Brennen der Bläs- 
chen verorunet man ohne allen Nachtheil, wohl aber zu grosser 
Erleichterung des Kranken, Jauwarıne Umschläge von süsser 
Milch und Ag. saturn. zu gleichen Theilen, oder, wenn der 
Kranke nicht im Bette bleibt, Einreibungen von Ung. saturn: 
und rosat. ana. Zum Getränke giebt man Thee, Milch und 
Wasser, Molken und Limonade, lässt wohl auch daran Gewöhnte 
ein Glas leichtes Bier oder Wein trinken. Als Nahrungsmittel 
sind leichte Gemüse, gekochtes Obst, Suppen von Hühnern und 
Kalbfleisch und Milchsuppen, besonders von Buttermilch zu er- 
lauben. Schwerverdauliches Fleisch und Gewürze sind zu ver- 
bieten. Unter dieser Behandlung wird das Uebel nie heftig und 
ist in 9 Tagen beseitigt. [Zust’s Magazı, 36. Bds. 2. Hfl. 
8. 331— 334. ] (K— e.) 
22. Ein nochmaliges Erkranken an den Masern; 
in einer Epidemie beobachtete Dr. Cuınxocx an 3 Kindern 
einer und derselben Familie, die 12 Tage früher von dem 
ersten Anfalle der Masern vollkommen genesen waren. Bei allen 
3 währte der zweite Ausschlag 4 "Tage. [Gerson’s und Julius’s 
Magazin, Jan., Febr. 1832. (Woher?)] H— 1) 
23. Gangraena senilis.. Ein jähriger, an der Hin- 
ken Körperhälfte fast ganz gelähmter Mann bekam Gangrän der 
rechten grossen Zele. Das Uebel verbreitete sich, obgleich die 
passendsten Mittel angewendet wurden, und hatte nach Verlauf 
eines Monates die Hälite des Fusses zerstört, dessen übrige 
Hälfte ödematös angeschwollen war, Die Art. eruralis pulsirto 
rur malt in der rechten Weiche; das Knie war ein wenig ge- 
bogen, Diese Biegung. wuchs allmählich bis zu einem rechter 
Winkel nud war andauernd, so dass die Streckung des Knices 
einige Gewalt erforderte und Schmerzen machte. In der 5. 
Woche erfolgte der Tod. Section. Ausschwitzung unter der 
Arachnoidea; die Arteriae vertebrales, die Basilaris und mehrere 
kleinere Gehirnarterien verknöchert. Die Wandungen der Herz- 
vehtrikel ausserordentlich verdünnt; die Falrula mitralis sehr 
verdickt, mit (knöchernen?) Körnchen übersäet. Iw der Aorta 
ulscendens einige Verknöcherungen; die descendens ganz ver- 
indert, Knochenplatten unter ihrer innern Haut, die an einigen 
Stellen -nversehrt, an and-=ı Stellen vereitert war. Zwischen 
den knochenplatten fande kuorpelige Stellen; einige Stellen
	        
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