Full text: (Bd. 1 (Jahrg. 1832) = No 1-No 8)

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{V.. Gynäkologie und Pädiatrik. 
Zwei. ähnliche Beobachtungen: von ‚d’OurreroxT ‚befinden. sich in 
L. MenDEe’s Beobachtungen und, Bemerkungen. ans ‚der. Geburts- 
hülfe und gerichtl. Med., B. IL, und L. F. Meissnens Forschungen 
im Gebiete. der Geburtshülfe. 4. 8... ‚Bd. IL: S..392.], (Mr) . 
—  %.. Von der Auscnitation als diagnostischem 
Mittel der Schwangerschaft. . Vom Med. R.. Dr. d’OvTRE- 
pont. Der Verf. legt schr., viel Werth auf ‚die Entdeckungen 
Lagnnec’s und KErcaraAnec’s, „doch mehr.in Bezug auf ein neu 
entdecktes Kennzeichen. des Lebens. oder Todes der Frucht, als 
der Schwangerschaft selbst. , Auf: das Blasengeräusch legte er 
jedoch bisher keinen Werth, weil, man, es hald wahrnimmt, bald 
nicht, weil.es; oft fehlte; wenn der. Doppelschlag. deutlich vor- 
handen. war,. und dagegen bei todten. Früchten:-wahrgenommen 
wurde. Kenneoy aber, sucht aus ‚physiologischen. Gründen. das 
Blasengeräusch.zu erklären; und als einen Ausdruck der Pulsationen 
in der schwangern Gebärmutter oder im mütterlichen Theile der 
Placenta zu vindiciren, und blogs als Kennzeichen der Schwanger- 
schaft geltend zır machen. .,. Nach, ScnoTtTin vernahm. Homı daß 
sögenannte Placentalrauschen bei einem im Uterus abgestorbenen 
Kinde,, jedoch schwächer als gewöhnlich... ScnotTin selbst fand 
dieses Geräusch isochronisch .,mit .dem. Pulse. der Schwangern, 
mit welchem es dicrotirte und intermittirte,. und mit dem €s ‚bei 
der Geburtsarbeit: während der Wehen: sich beschleunigte. KrEw- 
NEDY behauptet, dass der blasende Ton von dem Durchgange des 
Blutes ‚durch die Arterien des. Uterus an der Stelle, wo die Pla- 
centa sitzt., herrühre., ScHyHoTrTIin ‚findet es wahrscheinlich, dass 
es von dem Kinströmen des Blutes. aus den Gebärmutterarterien 
in die grossen Zellen, die MeckeL in dem geschwängerten Ute- 
rus annimmt ,, abhänge,, und d’OuTREPONT glaubt daher, dass es 
den Veränderungen, welche der Uterus in. der Schwangerschaft 
erleide,. beizumessen sey..: Bestätigen sich diese Erfahrungen, so 
wird dieses Geräusch ein wichtiges Zeichen der Schwangerschaft, 
zu Zeiten, wo alle andern noch zweideutig sind;. es lässt .die 
Schwangerschaft bei abgestorbenen Früchten, wo der Doppel- 
schlag nicht. mehr gehört wird, :entdecken und kann sogar ein 
Merkmal der Molenschwangerschaft: abgeben. [Gemeins. deut- 
sche Zeitschr. f. @., VIL 1..8.21—32.] .  (Mr.) . 
7%. Convulsionen vor, während und nach der 
Geburt. Von Dr. Rıcker: in ‚Hadamar. ‚Eine 21jährige Erst- 
gebärende; bei welcher nach 48stündigen Wehen der Mutter- 
mund erst 2} Zoll weit, und die vordere Muttermundlippe zwi- 
schen Kindeskopf und Schamknochen eingeklemmt war, bekam 
Eklampsie , deren Anfälle sich alle halbe Stunden wiederholten, 
ohne dass in der Zwischenzeit das Bewusstseyn zurückkehrte. R., 
welcher glaubte, dass die Einklemmung der vordern Mutter- 
mundlippe die Ursache. der Convulsionen ‚sey , beendigte die Ge- 
burt schnell mit der Zange, in der Meinung ,. dass dadurch die 
Convyulsionen ‚aufgehoben werden. würden., Das Kind wurde mit
	        
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