Full text: (Bd. 1 (Jahrg. 1832) = No 1-No 8)

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MH. Materia medica und Toxikologie. © 
nommene Löslichkeit betreffe nicht sowohl die Haare selbst; als 
diese Materie. — Diese Materie trete aus den Haaren selbst her- 
vor und nicht etwa aus ihren Enden, sondern sie sickere überall 
aus den Seiten aus, sey anfangs mehr klebrig‘ und weich, trockne 
aber bald und vereinige‘ dann die Haare zu einem unauflöslichen 
Filze. Diese Materie ist nach ihm eine fettig- seifenartige (ammo- 
niak - seifenartige) Schmiere , und niemals wandeln sich die Haare 
in eine fleischärtige Masse um, wie in ScHmALZ’s Diagnostikfange- 
führt sey. —‘ Rücksichtlich üer Auflösung der letzten Frage be- 
merkt er, dass man mittelst‘ des Mikroskopes an diesen Haaren 
weiter keinen Unterschied finde, als dass ihnen die Glätte fehle, 
and dass die erwähnte Ausschwitzung Schuld an diesem Umstande 
sey; denn reinige man das Haar hiervon, so erscheine es glatt und 
von der Beschaffenheit gesunder TIaare. Die einzige Veränderung 
des Haares besteht nach ihm in Verminderung der Cohärenz, 
so dass ein solches Haar ‘schon. voh ’einem Gewichte zerrissen 
wird, das von einem ' gesunden Häare ‘leicht verdreifacht noch ‚ge- 
tragen werden kann. Schliesslich ‘bemerkt BerRtnoLD nach, der 
Weichselzopf sey nicht etwa'eine Modification von Aussatz, Syphi- 
lis oder Gicht, sondern eine selbstständige Krankheit, bedingt in 
einer besondern Elektricitätssteigerung des Körpers. [4. A. 
Berthold, Beiträge zur Anatomie , Zootomie und Physiologie. Mit 
9 Steindrucktaf. Göttingen, 1881. 8. S. 97— 104] (A.) 
IL. MATERIA MEBICA ‚und TOXIKOLOGIE. 
63. Herb. Diosmae crenatae als Specificum ge- 
gen Cholera. Im 1. Hefte des 35. Bandes des Rusrt’schen 
Magazins führte Dr. v: Macnus in Riga die Empfehlung der 
Diosma crenata gegen Cholera von einem Missionair an, ohne 
Nie Quelle angeben, zu können. Diese ist das Anhalt’sche Maga- 
zin, Jahrg. 1830. Nr. 49. S. 199, wo der Brief eines Heiden - Mis- 
sionairs aus Gnadenthal in Südafrica vom 1. März 1828 angeführt 
wird, nach dem der Absud der Buchublätter den kühnsten Erwar- 
tungen entsprach, da in jedem einzelnen Falle die Cholera eine 
günstige Wendung nalım, sobald der Kranke die Mediein nur 
wirklich zu sich genommen hatte. [Rust’s Magazin, XXXVI. 
1. $. 198 —202.] . (K—e.) 
64. Angabe einer ‚besondern Methode zu Erhö- 
hung der Heilkräftigkeit der Arnica, und Empfeh- 
lung ihres allgemeinen Gebrauchs. VonS. A. _— Die 
wirklich auf‘ Bergen wachsende Pflanze muss, während die Blumen 
voll sind, gesammelt worden seyn, und überjährige dürfen nicht in 
Anwendung kommen, auch muss man für Aufbewahrung der sorg- 
fältig ausgelesenen Blumen in einem verchlossenen Glase gesorgt 
haben, ‘Die Zubereitung geschieht in einem blechernen, etwa + 
Pfund Wasser fassenden, Cylinder, über dem ein ähnlicher, nur
	        
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