Full text: (Bd. 1 (Jahrg. 1832) = No 1-No 8)

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Vil. Staatsarzneikunde. 
nem Wecker und einigen seidenen Schnürchen nöthig sind. Al- 
lenfalls können noch in einem Wandschränkchen Spir. sulph. 
gether.,Salmiakgeist, Naphthen, eine Klystierspritze, Fischbeinstäb- 
chen, eine Bürste, einige Ellen Flanell, Kmpl. canthar., Siegel- 
Jack, Federn mit Bärten vorräthig gehalten werden. Der Todten- 
beschauer muss über die Anwendung der Belebungsversuche noth- 
dürftigst unterrichtet seyn; diese hat er sofort bei dem gering- 
sten Zeichen von Leben vorzunehmen , während ein anderer Wär- 
ter den Arzt holt. Bei jeder Wiedererweckung eines Schein- 
todten erhält der Todtenwärter eine Prämie. Alle Leichname 
sind fortwährend in einem mässig warmen Zimmer aufzubewahren, 
theils zur Erhaltung des vielleicht vorhandenen , schwachen Le- 
bensfunkens., theils zur Beförderung der Fäulniss , als des sicher- 
sten Zeichens des Todes. [Henke’s Zeitschrift, 14tes Ergän- 
zungsheft, S. 100—182.] (L.) 
43. Einige Worte über die Schrift: Die Behand- 
lung der Juden. Eine Anweisung für Beschneider, 
Aerzte und Wundärzte, sich mit dem Ganzen der 
Weise bekännt zu machen ete. Von Dr. Pa. WoLFERS zu 
Lemförde. Lemförde und Hannover, 1831. 12 Gr. Von dem 
Verfasser dieser Schrift. Enthält nur die Anzeige und Inhalts- 
angabe der angezogenen Schrift nebst einigen Bemerkungen über 
einen Aufsatz des Dr. Scuneioer. [Henke’s Zeitschrift, 14ies 
Ergänzunesheft. Erlangen, 1831. S. 335—347.] (L.) 
44. Einige Worte gegen die Unentbehrlichkeit 
der medicinisch-chirurgischen Pepinidre zu Ber- 
lin. Von Dr. Jacosy in Königsberg. — Die seit 36 Jahren ge- 
gründete und unter den günstigsten äussern Einflüssen bestehende 
Pepiniere hatte den Zweck, dem Mangel an genügender ärztli- 
cher Hülfe für das Heer abzuhelfen. Diesem Zwecke entspricht 
sie nicht, denn fortwährend werden ansässige Praktiker und pro- 
movirte Aerzte, sogar die von Staatsämtern ausgeschlossenen jü- 
dischen Doctoren zum Compagnie-Chirurgen-Dienste aufgefordert. 
— Diese Anstalt ist aber auch iicht das beste Mittel zi dem’ be- 
stimmten Zwecke, denn die schüleninässige Eintichtung und der 
überwiegende Mechanismus im Unterrichte, so wie die enye Be- 
schränkung. der jugendlichen Regsamkeit hemmen ’die geistige 
Ausbildung. — Das Bestehen der Anstalt ist aber. endlich auch 
nicht mehr Bedürfniss. Seit das Studium der Mediein und der 
Chirurgie nicht mehr getrennt ist, und die Ausbildung blosser 
Wundärzte von der Universität nicht ausgeschlossen wird, fehlt 
es nicht an Medico-Chirurgen, welche den ausserordentlichen 
Kostenaufwand, dem die Pepiniere durch den Erfolg ihrer Lei- 
stungen gar nicht entspricht, unnöthig machen. [Henke’s Zeit- 
schrift, 14. Ergänzungsheft, S. 63 —745.] (11) 
45. Gutachten über eine für unbedingt tödtlich 
erklärte Stichwunde in den Rückgratkanal. Vom 
verst. Dr. Servags in Düsseldorf, mitgetheilt vom Dr. EBERMAIER.
	        
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