Full text: (Bd. 1 (Jahrg. 1832) = No 1-No 8)

V. Gynäkologie und Pädiatrik. 
den 97 Personen von 100 Kindern, da drei Mal Zwillinge vor- 
kamen. Von diesen wurden 83 durch die. Naturkräfte allein, 
11 mit Hülfe der Zange, und +4 durch die Wendung auf die Füsse 
entbunden. Unter den Kindern waren 61 Knaben und 39 Mäd- 
chen. Die Stellung zur Geburt war bei 74 in der Isten, bei 15 
in der 2ten normalen Lage, bei 1 in der 3ten, bei 1 mit 
dem Gesichte voran, bei 2 unbekannte Kopflage, ‘bei 4 Steiss- 
lage, bei 1 unvollkommene Fusslage, bei 1 Schieflage des Kopfes 
mit vorgefallener Nabelschnur, bei 1 Schulterlage. Umschlin- 
gung der Nabelschnur kam 24mal vor; lömal einfach, 3mal 
zweifach und 6mal noch um andere "Fheile geschlungen. Die 
tängste Nabelschnur war 37, die kürzeste 13 Zoll lang. Das 
schwerste Kind wog 9}, das leichteste 43 Pf. C. G. "Todtge- 
boren wurden 4 Kinder, und zwar 2 bereits faulig, 1 bei natür- 
licher Geburt und 1 bei schwieriger Wendung. Drei Kinder 
starben, und zwar 1 apoplektisch und 2 atrophisch. Alle Wöch- 
nerinnen ‚wurden gesund entlassen. — Specieller Bericht. 
October 1829. Bei einer Steisslage, wo das Kind nicht vor- 
rückte, wurde ein Fuss herabgeleitet, und nach seiner Geburt 
stellte sich ein zweites Kind ebenfalls mit dem Steisse zur Ge- 
burt und wurde durch die Naturkräfte allein zur. Welt ge- 
bracht. Eins dieser Kinder starb am löten Tage. — No- 
vember. Eine 18jährige Jüdin bekam Krampfwehen, am Abend 
Fieber und erst nach angestelltem Aderlass und einer Emulsion 
mit Ag. amysd. amar. concentr. traten am andern Tage regel- 
mässige Wehen ein; am 2ten Tage wurde die Blase gesprengt, 
und da auch jetzt der Kopf nicht vorrückte, die Zange ange- 
legt und ein scheintodtes Mädchen geboren, das jedoch bald 
wieder zum Leben kam. Wegen einer Metrorrhagie und spa- 
stischer Contraction des Muttermundes musste der Vf. die Hand 
im den Uterus einführen und die bereits getrennte Placenta ent- 
fernen. Bei der Mutter stockten in den ersten 2 Tagen die 
Wochenverrichtungen und später stellte sich eine allgemeine 
Schwäche ein, die durch {rf. valerianae mit Aether gehoben 
wurde. — December. Es fanden 2 leichte Zangenentbindun- 
gen Statt. Im ersten Falle begann die Geburt mit Krampfwe- 
hen, die einen Aderlass erheischten, und nach zweitägigen 
Wehen hatte sich eine: ‘bedeutende: Kopfgeschwulst gebildet; 
bei der zweiten war der Beckenausgang etwas zu eng. Das 
Kind starb am 5. Tage plötzlich apoplektisch. — Eine mit Rheuma- 
tiamus beladene Schwangere bekam eine weisse Geschwulst an 
Knie, das um das Dreifache vergrössert wurde. Blutigel min- 
derten die Schmerzen nur auf kurze Zeit; wiederholte Blasen- 
pflaster und Einreibungen mit der grauen Quecksilbersalbe führ- 
ten die Genesung herbei. — Januar 1830. Eine KErstgebä- 
rende, die sehr vollblütig war und wegen Congestionen nach 
dem Uterus Krampfwehen ‚bekam, befand sich nach angesteiltew 
Aderlasse .mnd einer. Emulsion. it “na. amurd. amar.. conaemlY: 
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