Full text: (Bd. 1 (Jahrg. 1832) = No 1-No 8)

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Il. Materia medica und Toxikologie, 157 
verordnete er: Br. Klor. arnic. 3jjj Inf. ce. 49. fervid. 3v Ebull. 
adde Sal. ammon. dep. 3j Tart. emet. gr.} Oxym. Squill. 3jß 
Eixtr. hyoscyam. gr. vj. SS. Alle Stunden einen Esslöffel voll, 
worauf auf die ersten Gaben etliche Male Erbrechen von Schleim 
und Galle mit Erleichterung erfolgte. Den 7%. Tag stellte sich 
ein Gefühl von Verstopfung der Nase ein; der Puls: war un- 
gleich, aussetzend. Gegen jenes wurde ein Schnupftaback aus 
Flor. convall. maj., Rad. valerian. min., Asar. europ., Calom, 
und Sap. venet, angewendet, und innerlich ein Decoct. rad. 
varyophylil. mit Lig. anod, min. Hoffin., KElix. acid. Hall. und 
Syr. rub. Id., stündlich zu 1 Esslöffel voll gegeben. Schon 
Tags darauf war der Kranke öfters phantasirend; sein Blick 
sehr starr; der Puls ungleicher, aussetzender, sehr schwach; 
der Urin ging unwillkührlich ab und.hatte einen schr scharfen Ge- 
ruch. Da Pat. öfters mit der Hand nach den Geschlechtsthei- 
len griff, zog man ihm die Hosen aus und fand in. denselben 
einen leinenen Lappen, und am Scrotum selbst eine Menge 
Maden, gleich fetten Käsemaden, welche daselbst mehrere Lö- 
cher hervorgebracht hatten. Es wurde dagegen eine Salbe aus 
Ung. alth., Ol. hyoscyam. Laud, lig. Syd. und Mere., praec. rubr., 
und gegen den unerträglichen Geruch eine Waschung aus. Spir, 
matrical. und Acet, aromat, in Gebrauch gezogen. Am 11. 
Tage trat ein heftiger Krampf ein, wonach der Kranke ver- 
schied. — Bei der Section fand man den Mastdarm kurz 
über seinem Ausgange etwa eine Spanne lang mehr als gewöhn- 
lich zusammengezogen, eine Stelle desselben etwas entzündet; 
mit etwas hartem Koth angefüllt;. die Galle von mehr gelb- 
licher Farbe; die Milz etwas breiter und stärker als gewöhn- 
lich; die Nieren auffallend klein, welk und schwammig; an 
den Lungen einige entzündete Stellen; das Herz klein, welk, 
beinahe blutleer; nur in der venösen.Herzkammer etwas schwar- 
zes Blut; im Herzbeutel ungefähr 1 Loth wässerige Feuch- 
tigkeit; das Blut im Ganzen aufgelöster als gewöhnlich; die 
Gefässe der harten Hirnhaut strotzend mit Blut ange- 
Füllt. [Hufel, Journ. Novbr. 1831.] (Fr.) 
IT. MATERIA MEDICA und TOXIKOLOGIE. 
135. Frische, noch thierwarme Milch empfiehlt ein 
Ungenannter gegen Hämorrhoidalbeschwerden und andere, nicht 
genau bezeichnete Zustände. Man soll von ihr des Morgens 
einige Schoppen trinken. Gewiss eine unschädliche Cur. [Med. 
Conversationsbl., Nr. 58 1831.] (H—1.) 
136. Ueber die therapeutische Verwendung der 
Kartoffeln. Wie CorTeErkaU im Journ. de Chim. med. VII, 
372 ff. meldet, hat NAUucHE gefunden, dass die Kartoffeln, und 
zumal die weissen, ein beim Kochen verschwindendes., durch
	        
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