Full text: (9. Jahrgang)

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fu angehören.“ Er erhielt zunäcit ein Neues Teltament uns 
dann gründliden Taufunterricht. In der heiligen Taufe Cr 
hielt er auf jeinen Wunih den Itamen „Nityananda Hadafa 
— der ftet8 fröhlidhe Diener des HErrn.“ Darauf erzählte er 
der Gemeinde, mie und warum er Chrijt geworden, und fchloß 
mit dem Bekenntnis feines Glaubens an Jefum Chriftunm 
Nach feiner Taufe wurde der junge Gelehrte erjter Sans: 
Eritlchrer in der Mijfionsjchule zu SGhafipur. Durch treue Ar 
beit ermarb er ich die Wertihägung des Miljfionars und dis 
Riebde und Verehrung feiner Schliler. Häufig wurde er in 
Jeinen Mußeitunden von Brahmanen aufgelucht, die mwijjen 
Die Koftmäddhen in Salır beim Blumenbegieken. 
wollten, warum er Ehrijt geworden fei, und denen er die Er- 
Böjfung in Seju Chrifto aus Erfahrung anpries. Durch fein 
früherc8s WanderIchen mar jedoch feine Gefundheit gebrochen, 
Er mußte {hon nad wenigen Jahren die SoOularbeit aufge 
ben. HYınr Herbit 1907 erlag er einem Blutfjturz. Gott Hatte 
Seine Berheißung an ihın erfüllt: „Wer da Jucdhet, der findet.“ 
Heimgegangen zu feinem HEN, Hat er Nun das ewige Erbe 
empfangen, die Erlöjung auS allem Nebel, 
Dieje ergreifende SGefjfchidhte haben wir Frau Meilfionar 
Lorbeer, die fie zuerjt mitgeteilt, naderzählt. - Weil Nity- 
ananda Kadala grade zu Weihnadten den Heiland gefunden
	        
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