Full text: (8. Jahrgang)

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entledigte fih HSfter der Schulpflidchten, indem er jein Glüdg in 
der Fremde fuchte, ohne es zu finden, denn er ijt immer mwie- 
der Heimgekehrt. Möchte für beide der Konfirmationsunter- 
richt von Gkeibendem Segen fein und der Herr ihnen, wenn 
Verfuchumngen an fie herantreten, nachgehen, daß fie immer 
wieder heimfehren! | 
— Eine ganze Reihe der Knaben Gerechtigen zu den Heften 
Hoffnungen; darunter find Mida und Seth, Ruben, Chrijta- 
bahafo, Ephodito, der mit feinen geringen Kenntniffen feine 
Water die Gebote und das Lejen Lehrt, Wilhelm und noch an- 
dere! 
Sieben unjerer Knaben vermehren in Feypur ihre Schul 
fenntniffe, und zwei find aufs Seminar gegangen. Tach eini- 
gen Wochen fomumen die Konfirmanden aus den Dörfern Hin- 
zu und dann wird die Zahl wieder groß! 
Der Herr aber erleuchte ihre Herzen, daß fie ihn erken: 
nen 41nd lichen lernen und nidht nur Hörer des Wortes, fon- 
dern auch Täter werden möchten. 
Amen. 
Nach den Bibzferien in Parvatipur. 
lnfere Gejhwijter waren in Waltair und kFießen fih den 
etwas Fühleren Seewind um die Schläfen wehen im Wonne- 
monat Mai, wenn im Binnenland alle Strohdäcdher abgedeckt 
find, damit die Feuergefährlkichkeit geringer fei and die dürren 
BashuSdachgerippe gegen den wolfenIofjen, Lleigrauen Oim- 
mel mit jeiner Ölut ftarren, Nun fam der Juni. So gerne 
man auch nad Waltair geht, fo fehr fehnt man fih nad Haufe, 
und Mitte Juni joll ja der Regen kommen, da Fann e8 denn 
neugeitärkt an die Arbeit gehen. Da muß id’& denn doch Ihön 
arbeiten. Oft it’8 aber grade als häufe fi nun alleS zufam- 
men, um dag Leben recht [hmwer zu machen, und fo ging eS in 
Barvatipur in diejem Jahr. Frau Haack und ihre Schweiter 
Sl. Dircks, welche anr 14. September eine Frau Fenfernr gemor: 
den, und mit nad Parvatipur ging (denn das {ft für Frau 
Haack ja der Weg nach Bifiemiuttad), bekamen {jo {dwere Dy- 
jenterie, daß fie wochenlang liegen mußten. Cine feine Cr- 
fältung im Ochienwagen fann’s tun. Br. Jenfen felbit hat
	        
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