Full text: (7. Jahrgang)

— 82 — 
ipornt merden. Jm Brieffalten des Kinderblattes werden 
Briefe und Berichte an Paltor Mohr abgedruckt und dadurch 
Hören die verfchiedenen Kränzcdhen etwas von einander. Zu 
Anfang des Jahres 1905 Hatten fih 128 Kindermiffionsfrängz- 
hen zur Schweiternkette gemeldet und Briefe einge[dhickt, am 
Schluß des Yahres waren ecS deren 202, Die Mitgliederzahl 
der einzelnen Vereinigungen fOmwankt zwijhen 5 und 100, die 
Sinnahmen der einzelnen zwijdhen 5 und 200 Mark. 200 Kin- 
dervereine in einem Lande, das nicht viel mehr Einwohner hat 
als Schlesmwig-Holitein, find doch ein Zeichen von großer Mif- 
jiongsliche. Bon diefen Kindervereinen möchte ih eudh allerlei 
erzählen, und will deshalb einiges aus Briefen der Kränzchen 
überfeßen. 
„Die QYucle“ jhreibt: „Wir find 28 Mädden von 7—15 
Jahren. Wir fommen jeden zweiten DounerStag zufammen 
von 4—7 Uhr. Wir machen Handarbeiten, fingen Lieder, das 
Kinderniffionsblatt wird vorgelefen, auch mitunter andere Ge- 
jchidhten. Feder fteckt cinige Pfennige in eine aufgeftellte 
Biüchfe, aus der die Mittel zu Anfehaffungen von Arbeitsma- 
terial genommen werden. Zulegt wird gefungen und gebetet. 
Jan Winter haben mir eine Weihnachtsfeier, im Sommer Ci- 
nen Ausflug. ur Juli hatten wir einen Bazar, un die gear- 
beiteten Sachen zu verfaufen und hatten davon einen Gewinn 
von 90 Kr. (ca. 100 ME). Das Geld Idhikten wir ein zum 
Unterhalt für ein Heinecs Mädchen. 
Das Millionskränzden „Eine Hilfreiche Hand“ DBbefteht 
aus Mädchen im Alter von 8—15 Jahren. Die Verfammlun- 
gen beginnen mit Gejang, und während die Kinder arbeiten, 
wird vorgelefen. She fie fließen, fingen fie wieder. Der 
Bazar, der abgehalten wurde, um die gearbeiteten Sachen zu 
verkaufen, brachte reichlidh 50 ME. ein. 
Kinderkränzdhden „Die Lilie“ fchreibt: „Wir find 80 Mit- 
alieder und haben 150 Vif£. ahreseinnahme. Die Hälfte der 
Ginnahme ijt für das Lappenkinderheim, die andere für das 
Kinderheim in Sirabe auf Madagaskar beitimmt. Während 
der Arbeit wird gefungen, aus der Bibel und dem Miffiovns- 
olatt oder auch aus aus8 andern Büchern vorgelejen. 
„Die Weihnachtsgabe“ erzählt: Wir find eine VBolksfehul- 
£lafje und find nicht reich genug, ein ganzes HFreibett im Mif- 
fonsSHofpital (50 ME.) zu unterhalten, aber wir mödten uns 
mit andern Kindervereinen, die au arın find, zujammentun. 
Wir find 33 Mitglieder und Haben eine MifjfionsSbiichje in der
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.