Full text: (7. Jahrgang)

- 167 
alle treue Nachfolger des HErrn Yefun werden, und mödte fih 
ihr Glaubensernit vor allem im Wandel ausprägen, damit fie 
much mithelfen fönnen an dem Werke des Glaubens, welches 
an ihren Volksgenoffen gefchieht. Wenn man fo ein Chrijten= 
häuflein überblickt, jo gefellt fi zur Freude, die man dabei 
empfindet, doch auch gleich wicder die Sorge. Mun muß eben 
bedenken, aus welcher Uıgebung unjere jungen Chrijten Lom- 
nen, was fie mitbringen, das nicht anf einmal abgejtreift ift, 
jondern das eine Arbeit erfordert, bis es ausgefdhieden ift, Der 
Herr fit ja unendlich barmherzig, und j{tößt niemand zurück, 
der zu ihr Ffommt; er beugt fi hinab zu den Geringen 
Gine Geidin auf NMeu-Oiuinen. 
und die Schwachen nimmt er auf; er achtet auf den Glauben, 
und wäre er auch Hein wie ein Scnfforn. 
An der vorigen Woche wurde. leider eine von den jungen 
Ehriftinnen, im Alter von 24—26 Fahren, durch einen Un- 
glücksfall ganz plößlid aus unjerer Mitte gerifjen. Das kam 
jo. Das damalige furdtbare Erdbeben ridhtete auf unjerer 
Infel ungeheure BVerheerungen an. Das Ihon vhnehin fjehr 
zerriffene Land wurde noch mehr zerwühlt, die Mbhänge 
waren des darauf ftehenden Waldes entblößt, Geröl und
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.