Full text: (7. Jahrgang)

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(ieb Baben und die Schuld den Eltern 3zuichieben, die fie fo gar- 
nicht erziehen können, weil jie {elbft nicht erzogen find. 
Die feine Rebekka, die LinkS mit dem Buch figt, it mit 
zwei Fleineren Gejhmijtern recht Frank, und die Mutter nahın 
alle drei mit auf Arbeit, mo die Heinen Mmageren Dinger in der 
heißen Sonne faßen und bis Mittag hungerten. Wir holten 
lie uns her, ih Lochte ihnen eine Sagofuppe, die aber von allen 
verfmäht wurde, nırr Rebekka Hat fie mehr aus Furcht als aus 
Viebhaberei gegeffen. Trodenes Brot ift für alle Rinder ein 
Vederbiffen und fie bekommen e8 oft al$ Belohnung, wenn fie 
die Micdizin aut nehmen. 
Unfjer jüngften Xirdgänger in Kotapad. 
„_ Freut ihr eud nur, daß ihr vernünftige Eltern Habt, die 
IOr Jieben und ehren Könnt und die für eud) forgen und euch 
Tüh dem Herrn Fefu auführen, dem großen Kinderfreund, der 
die Rinder den Sroßen als Beifpiel hinitellt, indem er Ipricht: 
„Wenn ihr nicht werdet wie fie, fo fönnet ihr nicht in das Him- 
Melreid) fommen.“ 
Sin Kinderberz fol fein, 
Wie die Lilie fo rein, 
Wie der Bach fo Far, 
Wie der Spiegel jo wahr,
	        
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