Full text: (5. Jahrgang)

— 138 — 
7. die Xeipziger, feit 1836; 
S. die Hermann8burger (in ber Qüneburger Heide), 
jeit 1849; 
9. die Brekflumer (Schleswig-Holiteinijche ev.-Iutheri- 
Ihe), jeit 1876. 
; z 5 € wird zu allen Völkern gefandt, die 
D } up / 
Zu wein wird gefendet? nad) nicht an Jejfum glauben, denn Ie- 
jus allein fann erlöjen von Sünde, Zod und Teufel und {felig 
nachen. 
Unter den 1560 Millionen Menfchen, die auf der Erde woh- 
nen, gibt e$ noch 
10 Wi Nionen Yuden 
200 fen Mohammedaner 
30° Geiden 
Mio zulammen ctiva 1C10 Millionen Nichtcdhriften. 
Angenommen, mir fönnten alle diefe Nidhthrijten an einem Orte ver. 
jammeln und an uns vorliberzichen Iaffen, und wir zählten in jeder 
Ylinute 100 Perionen. Wie lange follte e& wohl dauern, bis fie alle an ung 
vorübergezogen mären? Wenn wir Tag und Nacht zählen könnten, mürde 
2:8 19 Sahre und 175 Tage erfordern. So dbiele Seelen fennen noch nicht 
yinmal den Weg zur Seligfett, gefchweige denn, daß fie ihn wandeln. 
Unter den 550 Millionen CH rijten befinden fidh 170 Mil- 
lionen Evangelijcdhe, mit deren Heidenmiffion wir e$ 
nur zu tun haben. n 
da . 9 Der einzige Zweck der Hei- 
Zu welchent Bwed wird gefendet? denmiifon HE der, Daß Die 
Heiden zu Chrijto Lefehrt werden und in ihm das Heil erlangen. 
Dadurch merden die Völker zugleich zu Höherer Bildung und Ge- 
fittung erhoben; die nackten, jHmubkigen, trägen, Friegerifjdhen, un: 
wifjenden Heiden merden zu jittjamen, reinlichen, fleißigen, frieds 
fertigen, wohl unterridhteten Chrijten erzogen. Doch bleibt die 
Saupfar beit der Miijlion, fie zum lebendigen Glauben an Fe- 
Jum zu Hihren. | 
Wie geichieht das? Da die Predigt durch Dolmetjcher gleich Null 
ELLE it, fo lernen die evangelijdhen Mijfionare zu 
nächit die Sprache der Eingeborenen, um im Zwiegefpräch oder in 
der Predigt vor vielen, auf den Märkten und bei Söhbenfelten, im 
Gaufe und auf der Straße und wo immer fidh Gelegenheit dazır 
bietet, die Frohe Botichaft von dem Sünderheiland zu verkndigen. 
-— Serner haben die Miifionare in alle hedeutenderen Sprachen 
dichHeilige SdAhrift überfeßt, fo daß Gottes Wort etma vier
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.