Full text: (4. Jahrgang)

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Sefus feine Brote und Fijche ge- 
nommen und jo viel daraus ge: 
mad)t habe! — Wie wird die 
Mutter und das ganze Dorf auf 
ihr ftolz gewefen fein! Natürlich 
hat fie die Nadbarn zufammen: 
gerufen: „Kommt und Kfoftet das 
Brot, das vom. Himmel herab 
gemacht ift!“ Mie werden. die 
Seute diefes Wunder vergeffen 
Haben. 
Iejus aber jandte feinen vier 
Svangeliften Matthäus, Markus, 
Cufas und Johannes feinen heiligen 
Seift, in dem fie auch die Gefcdhichte 
diefes Knaben niederjhHrieben, da: 
mit alle Welt fie Hören möge: 
„83 iit ein Knabe hier!“ 
Vieleicht bift du, mein Kind, 
in den Augen Yefu diefem Knaben 
gleich. Cr blidt herab nicht auf 
5000, fondern auf viele Millionen 
unbekehrte Menjdhen fowohl bei 
uns, als an allen Orten der Erde. 
Und nun braucht er deine Brote 
und SFijche zu ihrer Speifung. 
€ gibt wohl f{Hhon Taufende, 
die ihn fennen und die, wie feine 
Jünger, ihm gehordhen, wenn er 
non ihnen verlangt: „Gebet ihr 
ihnen zu efjfen!“ Ya, weithin 
über die Lande antworten ihm die 
gehorjamen Männer und Frauen 
auf diefen Befehl: „Wir tun, Herr, 
was wir nur vermögen!“ So 
muß er fig nun aud) an die 
Rnaben und Mädchen wenden und 
ruft ihnen zu: „Gib auch du mir 
dein Alles.“ Ih weiß, ihr denkt, 
das fei im Bbeften Falle nur fehr 
wenig, und ihm müflle eS noch 
geringer erfdheinen — aber — 
da irrt ihr euch gewaltig. hr 
habt gerade das, was Yefus 
bedarf, um Taujende von 
Menfdhen zu peifen. 
Wenn du dein Silber ihm 
gibft, fo wird e8 Ddazı dienen, 
einen Anderen‘ Mijftonar hinaus 
jenden zu fönnen; wenn du SIefu 
dein Herz gibft, fo wird das Helfen, 
ihn zu bverherriidhen; und wenn 
du dein junges Leben ihm weihft, 
19 wird er eS. gebrauchen, um 
Hunderte zu fegnen. 
Willft du nun dighH felbit und 
dein ganzes Sein deinem Yefu8 
geben, um zu Helfen, daß fein 
Reich gebaut werde, — oder dem 
Satan, um zu helfen; e8 nieder: 
zureißen? ; 
Wähle dir den Herrn, 
dem du dienen willft. Denke 
an das große Indien mit feinen 
Millionen armen MohHammedanern 
und Heiden. Diejes dunkle Indien 
braucht Licht von dir, damit es 
erleuchtet werde. Du weißt, das 
Licht des Evangeliums Hat dich 
erreicht, e8 fchien dir in8 Herz 
binein — willit du nicht ein wenig 
von diejem hellen, jeligmachenden 
Strahl zurücitrahlen Xaffen in 
jenes dunkle Land? 
Unjere Handelsfchiffe gehen 
über das Meer in die großen 
Städte: Indiens; die Kaufleute 
treiben‘ dort Handel und fuchen 
dabei nur ihren eigenen irdifjden 
Gewinn, ohne an die armen 
Heiden zu denken, 
Willi bu nit den Licht: 
trägern dihH zugejelen, die die
	        
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