Full text: (3. Jahrgang)

- 156 — 
in Garten, inwendig alles mit 
Mangobiumen bheitanden, Wobon 
jedoch mit den Sahren die aller- 
meiften abgejtorben find; der Erd: 
Boden ift auch für PMangobäume 
nicht günitig. Iebk wird Das 
ganze Mifitonsgrundftlic mit zur 
Stadt gerechnet, und jedermann 
verfehrt dort ohne Scheu und 
Xurcht bei Tag und Nacht, ja 
mandmal ijt der Nerfehr bi3 jpäüt 
im die Nacht hinein jrärfer, als 
man in Den Mijlionshäujern 
münidht, weil er 10 yiel Unruhe 
und SGeräuich bringt. Aber das 
war nicht immer jo; früher ging 
niemand hinaus, nachdem es des 
MAbend3 dunkel geworden War, 
68 hatte {ic nänılich früher in 
dem Garten einmal jemand er: 
Hängt; deshalb glaubte man, der 
baje Seift jpufe Dort, und jeder: 
mann fürgtete ]ih, Des Abends 
und des Nachts Da Hinauszugehen. 
3 war anfänglich jehr ichwierig, 
für die Nacht Wächter zum De- 
wachen des Materials zu bekommen, 
erft aUmühlich wurde e3 be]jer. 
Much befuchte anfänglid Der 
Leopard und Banther des NachtS 
ofter unjer SGrundftück. 
Ron der oben erwühnten 
Brücke bei der Einfahrt führt eine 
von ung angepflanzte ANee von 
Schattenbüumen gerade auf das 
Mijjionshaus 3W vor dem 
fi nod) ein größeres Kundell 
mit Blumen und Blattpflanzen 
befindet. Da3 Mijftonshaus ft 
für zwei Mijfionarsfamilien ein: 
gerichtet. Hinter demielben find 
fleinere Hüäufer fichtbar, die für 
Küchen, Ställe, Nackraum und 
Wohnungen gebraucht werden. 
Ein wenig [Hräüg hinüber in nord- 
öftliher Michtung vom Mijfions- 
Haus fteht ein Haus, das früher 
die Koftfnaben beherbergte. Sekt 
ijt es zur Kapelke für das 
Hrundftüc eingerichtet und Hat 
auch ein feines Harmonium und 
ein Bult. Dort werden vor allem 
jeden Morgen und Abend die 
gemeinfamen AndadhHten 
gehalten, an denen zunächft Die 
Rojtfinder und auch die meiften 
übrigen | eingeborenen Bewohner 
dez Grundftücke3 teilnehmen. Des 
Sonntags ft dort auch Der 
Nachmittagsgottesdienft. 
Dahinter ıjt die neue Anlage 
für die Roftfnaben, zufammen 
mit einer Hausvaterwohnung, 
welches Amt feit Sahren . der 
Rutechet Devadakır mit feiner 
Samilie Hat. Bwijdhen dem 
großen Teich und unferm anfäng- 
lich gekauften Garten war noch 
ein breiter Landfireifen, der vom 
Teich nicht überihmwemmt wurde. 
Derijelbe fonnte fäuflid) erworben 
werden, und Dort it nun die 
neue große Knabenihulc 
gebaut worden. In der Schule 
werden über 150 größtenteils 
Heidnifcdhe Anaben unterrichtet. 
Seden Morgen beginnt die Arbeit 
mit Gejang, der vom Harmonium 
begleitet wird, mit Gottes Wort 
und Gebet, und dann wird jeden 
Tag zuerft eine Stunde Hriftlicher 
KReligtonsunterricht gegeben. Bor 
dem Mijfionshauje am Rande des 
Grunditückes Hit noch ein Gebäude,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.