Full text: (Neueste Folge, Band 8 = 1838, No 9-No 16)

II. Materia medica und Toxikologie. 93 
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Groos mit seinem Apparate bald wieder abreiste. — 1) S. 
liess ein Stäubchen (vielleicht den 30. Theil eines Gr.) der 
dritten Verreibung von Carbo vegetab., in wenig Wasser ge- 
löst, in das Sonnenmikroscop bringen und sah eine Menge 
dunkler Puncte auf der Wand erscheinen, Da er sich von Ge- 
genwart der Arzneistoffe in den sechs ersten Verreibungen 
schon durch das gewöhnliche Mikroscop überzeugt hatte, so 
wurde der Verf. in seiner Erwartung durch das Sonnenmikro- 
scop nicht befriedigt; dort« erkennt man die Gegenstände auch 
an ihrer Farbe, hier bloss im Umrisse, 2) Eine gleiche Men- 
ge der 7. Verreibung von Cupr. met., im Wasser gelös’t, liess 
ebenfalls dunkle Puncte erkennen, Als nach und nach das 
Wasser verdunstete, erschienen die schönsten Krystallbilder 
von dendritischer Form3 sie stellten Aeste und Zweige dar, die 
lebhaft an den Zinkbaum erinnerten, 3) Um sich zu überzeu- 
gen, ob die beobachteten dendritischen Krystallformen durch 
Kupfer oder Milchzucker entstanden, wurde käuflicher Milch- 
zucker in Wasser aufgelöst, filtvirt, abgedampft, die erhalte- 
nen Krystalle getrocknet, fein gerieben und davon wieder ein 
Stäubchen, in reinem Wasser gelöst, in das Sonnenmikro- 
scop gebracht. Im ersten Augenblicke erschienen nun einige 
Streifchen, Striche, gerade, gebogen, eckigt, wie der Schat- 
ten von Holzreissern und Spänen; dann als die Lösung zu 
trocknen anfing, einige ovale Körper aus den Schattenbildern 
von Würfeln, fünf- und sechseckigten Stückchen zusammenge- 
setzt3 sie waren etwas durchsichtig; die Form die sie bilde- 
ten, Würfel, war nur durch dunkle Linien zu erkennen; als 
später das Wasser immer mehr und mehr verdunstete, erschie- 
nen in verschiedener Richtung neben und übereinanderliegende 
Säulen mit scharfen und meist schräg abgeschnittenen Enden, 
Diese Krystalle von ziemlich gleicher Grösse zeigten die ver- 
schiedenen Farben des Regenbogens, was vielleicht bei ver- 
besserten Instrumenten der Fall nicht mehr sein wird. 4) Die 
24. Verdünnung von Cwpr. met. mit etwas Wasser, um das 
zu schnelle Verdunsten zu verhüten, in das Sonnenmikroscop 
gebracht, liess noch dunkle Puncte erkennen, die S. der gros- 
sen Menge wegen für Kupfertheilchen annehmen möchte, denn 
reines Wasser und Wasser, in dem Milchzucker gelöst war, 
zeigten diese Puncte nicht. Von Krystallbildung war nichts zu 
bemerken, 3) Ein Stäubchen von der 3. Verreibung des Cupr. 
acet. cryst. in Wasser gelöst zeigte bald Krystalle, die, so 
wie das Wasser verdunstete, ‘häufiger wurden, Sie bildeten 
spitze Nadeln, von denen sich manche in rechten und spitzen 
Winkeln mit einander verbanden und Büschel von verschiede- 
ner Grösse darstellten. 6) Eine starke Solution des Ammon. 
mur, sieht man im Sonnenmikroscop in Form vom Schwerte 
krystallisiteh und zwar wie folgt: aus einem Krystallisations-
	        
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