Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

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I. Pathologie, Therapie und medicinische Klinik, 89 
gelblichen, nicht blutigen, sondern eiterartigen 
Ausflusse aus dem Mastdarme leide. Etwas Näheres 
war hierüber nicht zu erfahren; von einer Untersuchung und 
Application örtlicher Mittel konnte bei dieser höchst penibeln 
Dame nicht die Rede seyn. Vielmehr wurde darüber debattirt, 
dass sie sich wenigstens von einer Hebamme. ein Klystier solle 
setzen lassen, aber auch hierzu war sie nicht zu bewegen, 
weshalb F, seit jener Eröffnung nichts Weiteres in der Cur 
vornehmen konnte. Wenn es nun kaum bezweifelt werden 
kann, dass in diesem Falle eine besondere Disposition zu Stö- 
rung des Vorsteliungsvermögens vorhanden ist, dass ferner der 
perverse Geruch im Zusammenhange mit det im Mastdarme be- 
findlichen, wahrscheinlich ulcerativen Degeneration steht, über 
die Beschaffenheit derselben aber eine Gewissheit nicht zu er- 
langen ist, weil sich die Pat. von einem körperlichen Leiden 
nicht überzeugen mag, 80 ist nur zu wünschen, "dass, bevor 
das gemüthliche Leiden sich selbstständig ausbilde und fortsetze, 
das körperliche. aus seiner gegenwärtigen Gefühlsdumpfheit her- 
austreten und zu lebhafter Schmerzperception sich steigern möge, 
um auf diese Weise die fixirte Vorstellung nach seiner Seite 
hin zu ziehen und abzuleiten und die Kranke für die ärztliche 
Clülfe geneigt zu machen, die ılır dann noch geleistet werden 
kann, — Der Verf, bittet um Veröffentlichung etwaiger cor- 
respondirender Beobachtungen, [Med, Zeit, v, Vereine f. Heilk. 
in Pr. 1837. No. 32.] 
47. Melaena; von Dr. MenLnose zu Barleben bei Mag- 
deburg. Ein Gutsbesitzer von 34 Jahren, der manche Krark- 
heit überstanden und vor einigen Jahren an einem Anfalle von 
Nervenapoplexie gelitten hatte, übrigens aber eine seltene Re- 
actionskraft besass, erbat sich am 16. Juli 1830 M’s, Hülfe, 
Er war bereits den Tag zuvor krauk geworden und M., fand 
ihn durch Blutabgang schon ziemlich erschöpft, Durch Erbre« 
chen und noch mehr durch Stuhlgang hatte er nämlich eine 
grosse Menge dicken, verkohlten Geblütes verloren, welches 
einen sehr iaulichten Geruch verbreitete, Er hatte ein livides 
Ansehen, sein Puls war klein, intermittirend, er beklagte sich 
über grosse Angst und Spannung in den Präcordien und Alles 
kündigte nahe Wiederkehr der Hämatemesis an. In der Milz- 
gegend, die stark aufgetrieben war, Verspürte er einen lästiv 
gen, drückenden Schmerz, den er, wie die Auftreibung, schon 
längere Zeit vor seinem Erkranken empfunden haben wollte, 
Bei näherer Untersuchung zeigte sich die Milz zwar in ihrem 
Volumen vergrössert, aber keineswegs verhärtet, und eine 
enorme Blutauhäufung in derselben war nicht zu verkennen, 
die jenen drückenden Schmerz bewirken mochte, Eine nähere 
Veranlassung dieses Zustandes konnte nicht angegeben werden. 
In der frühern Lebensweise des Kranken kam jedoch der hier
	        
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