Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

i. Pathologie, Therapie und medicinische, Klinik, 77 
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Dämpfe von jenem Aufgusse öfters in den Mund eingehen zu 
lassen, auch ein gelindes diaphoretisches Verfahren. eirpgeleitet, 
Dadurch kam der Abscess zum Aufbruche und es stürzte eine 
Menge Eiter aus dem Munde hervor. MNoch viele andere zu- 
rückbleibende katarrhalische. Nebenzufälle, zu denen auch ein 
hartnäckiger Husten gehörte, wurden durch den Nachgebrauch 
passender Diaphoretica bald beseitigt 'und durch sie das ganze 
metastatische Leiden gehoben. [Hufeland’s Journ. d, pract. 
Heilk. 1837. October.} ; 
40. Dem Fothergill’schen ähnlicher Gesichts- 
schmerz aus mechanischer Ursache; vom Hof- Phys. 
Dr. Zuauser in Laxenburg. Halford nahm an, dass die 
Ursache des Fothergill’schen Gesichtsschmerzes ‚einer Abla- 
gerung von Knochenmaterie in einem weichen Theile, wodurch 
ein Nerve gereizt wird, zuzuschreiben sei. Wiewohl man 
gegen diese Ansicht Vieles einwenden könnte, so lässt sich 
doch nicht bestreiten, dass manchmal ein, dem Fothergill- 
schen sehr ähnlicher Gesichtsschmerz durch eine mechanische 
Reizung hervorgebracht werde, Folgendes Beispiel möge zum 
Belege dienen: Im Juni 1828 hatte ein Wundarzt einer 25jäh- 
rigen, lebhaften Frau, welche zum zweiten Male im vierten 
Morate schwanger war, den angefressenen zweiten Backenzahn 
der rechten obern Kinnlade ausgezogen. Der Schmerz hörte 
auf, allein eine halbe Stunde darauf kehrte derselbe mit grös- 
serer Hettigkeit und in veränderter Form zurück; er wurde 
stechend und reissend, ging von der Zahnlücke über die Ge- 
sichtsfläche und dehnte sich über die ganze rechte Seite des 
Kopfes schnell aus, Paroxysmenweise kehrte er nach 4— 6 
Minuten langen Nachlässen immer heftiger zurück und hielt 
einige Secunden an. Seine Anwesenheit hatte die Gesichtszüge 
verstört und der wenig empfindlichen Frau lautes Geschrei ent- 
lockt. Zwei Stunden nach der Operation fand Z. das Zahn- 
Heisch an der neuen Zahnlücke stark roth, etwas geschwollen 
und bei leiser Berührung schmerzhaft. Sogleich wurden 2 
Blutegel an den leidenden Theil gesetzt, aber sie halfen nichts. 
Eine nähere Untersuchung zeigte 2 Knochensplitter, welche, beim 
Zahnausreissen von dem vorderen Blatte des Oberkiefers gebro- 
chen, theils an den Weichgebilden und theils noch an dem 
Knochen hingen, Diese 2 Knochensplitter schnitt Z.'mit einem 
Bistouri sammt dem daran hängenden Zahnfleische ab und s0- 
gleich hörte der Sehmerz auf, obne zurückzukehren. Wahr- 
scheinlich hatten diese Splitter einen Ast des Gesichtsnerven 
gereizt und den Schmerz hervorgebracht, weicher, wenn die 
Ursache nicht hätte gehoben werden können, in der Folge die 
Form des Foth@rgill’schen Gesichtschmerzes angenommen 
haben würde, [Med. Jahrb, d. k, k. österr. Staates, Bd. 
22, St, 4.)
	        
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