Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

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Neueste Bibliographie, 
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Krankheiten verbreitet, mit andern derartigen, so stellt sich ihm deutlich her- 
aus, dass dasselbe in mehrfacher Hinsicht der Beobachtung und Empfehlung 
werth ist, Die Krankheitsbilder sind nämlich in der Regel genau entworfen, 
die einzelaen Formen der Krankheiten scharf geschieden, der Verlauf der 
Uebel sorgsam geschildert, das Wesen der Krankheiten vorurtheilsfrei. er- 
gründet, Ursachen and Voraussage vorsichtig erwogen, ‚die Indicationen be- 
stimmt gestellt und die ihnen entsprechenden Mittel einer nüchternen Theo- 
rie und trener Erfahrung am Krankenhette entnommen. Dazu kommt , dass 
die Sprache meist klar und verstätdlich ist und ganz besonders, dass dieses 
Werk, da es die Mittelstrasse zwischen zu viel und zu wenig gut hält , nicht zu 
voluminös geworden ist, also nicht zu viele Zeit zum Durchstndiren und 
nicht zu vielen Aufwand bei ddr Auschaffung, fordert, Hat auch die Anord- 
nung der einzeluen Krankheitsfamilien und ihrer Species ,. so wie die Bear- 
beitung der einzelnen Abschnitte iw pathologischer und therapentischer Hin-- 
sicht manches Eigenthümliche, wie wohl in den meisten derartigen Werken, 
besonders für die erste Zeit, che man sich in das System und die Ansichten 
des Verf. eingearbeitet hat, und isst sich anch annehmen, dass, hätte der 
Verf, selbst das Werk zum Drucke vorbereitet und die letzte Feile an das- 
selbe gelegt, dasselbe sich in mancher Beziehung anders gestaltet haben 
würde, so ist doch an den meisten Stellen der grosse Geist, der es ursprüng- 
lich geschaffen, nicht zu verkennen und da er uns selbst seine Ansicht in 
einem Werke der Art nicht mitgetiheilt hat, so dürfte wohl der Herausgeber 
Dank verdienen, dass er denjenigen, die das Glück nicht hatten » den be- 
rühmten Mann zu hören, Gelegenheit gegeben hat, sich auf diesem Wege 
mit seinen trefflichen Lehren bekannt zu machen, Von dieser Seite betrach- 
let, glaubt Ref. diese Schrift allen «Verehrern. v. Anutenrieth’s mit gutem 
Gewissen empfehlen zu können und er wünscht, dass die Verlagshandlang, 
die das Werk so gut ausgestattet und den Preis desselhen möglichst billig 
gestellt hat, sich der erwünschten Theilnahme des ärztlichen Publikum’s an 
Jiesem Werke erfreuen möge, 
Handbuch der Zahnheilkunde, enthaltend Anatomie u, 
Physiologie, Materia medica dentaria und Chirurgie, nach 
eigener drei und vierzigjähriger Erfahrung und vielfältigen 
Beobachtungen dargestellt von €. J, Linderer sen, , Königl. 
Preuss, approb, Zahnarzte, Fürstl, Waldeck’schen Hofzalın- 
arzte, Universitätszahnarzte zu Göttingen, Lehrer der Zahn- 
heilkunde in Berlin etc. und Joseph Linderer, Candidaten 
der Zahnheilkunde. Mit achtzehn Hithographirten Tabellen, 
Berlin, 1837. Schlesinger’sche Buch- und Musikalien- 
handlung. gr. 8. VII. u. 502 Seiten, 
Im Jahre 1834 gab Linderer sen. ein Werk unter dem Titel: die 
Lehre von den gesammten Zähnoperationen heraus , welches überall $erdien- 
ten Beifall erbielt, Durch diesen Beifall fand er sich bewogen, mit seinem 
Sohne das hier anznzeigende zweite Werk heranszngeben‘, in dem nun, ir 
Verbindung mit dem erwähnten früher erschienenen, alle die Gegenstände 
abgehandelt worden sind, deren Kenutniss man jetzt von einem Zahnarzte 
verlangt — Es zerfällt dasselbe in drei Hanptabtheilungen, nämlich erst- 
lich in die Anatomie und Physiologie (S. 1—273), zweitens, 
in die Materia medica dentaria (S. 277—335) und drittens in 
die Chirnrgie (S, 339—491). Den Schluss machen die "Titel der ange- 
führten Bücher, die Erklärung der 18 lithographirten Tabellen und das Re- 
kister (S, 492—5302). — Was zuerst die Anatomie nnd Physiologie der 
Zähne anlangt, so ist selbige sehr ausführlich abgehandelt und auch FKiniges 
ans der vergleichenden Anatomie hinzugefügt. Den Stoff zu diesem "Theile
	        
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