Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

UN, Chirurgie und Ophthalmologie, 37 
1837 
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gefunden haben, wenn er sich in. dem kleinern Lumen eines 
Bronchialastes befunden hätte; überhaupt ergab die fortgesetzte 
genaue Untersuchung keine anomale Beschaffenheit irgend einer 
Stelle der Bronchien, die durch einen solchen fremden Körper 
hätte erzeugt werden können; endlich geht aus vielen Beispielen 
anderer Beobachter hervor, dass in die Trachea gelangte fremde 
Körper, wenn nicht ihre Gestalt oder Grösse das Herabsinken 
bis zum Theilungswinkel verhindern, gewöhnlich hier beherbergt 
werden. Das Herz mit seiner Umgebung Hess nichts Bemer- 
kenswerthes wahrnehmen. [Caspers Wochenschr., f. d. ges. 
Heilk. 1837. Nr. 48.] 
19. Infusion eines Brechmittels in die Vena 
mediana; vom Wundarzte Baısach in Wollin. L. kam 
am 3. Juli d. J., Morgens 6 Uhr, mit der Bitte zu B., ihm 
ein Stück Fleisch herauszunehmen , welches Tages zuvor beim 
Mittagessen in der Speiseröhre stecken geblieben war, Bei der 
äusseren Untersuchung war wenig zu bemerken, Um sich über 
den fremden Körper genauer zu unterrichten, veranlasste B. 
den Kranken, wiederholt Flüssigkeiten niederzuschlucken, was 
aber aut keine Weise gelang. Hierauf versuchte er, den Kör- 
per durch eine Schlundsonde hinabzustossen; doch auch hiervon 
musste er nach mehrmaligen Versuchen abstehen. Für die An- 
wendung der Schlundzangen war der festsitzende Körper zu 
tief gelegen. Jetzt versuchte B. die Injection eines Brechmittels 
in die Vena mediana, welches er auf folgende Weise ausführte: 
Nachdem er, oberhalb der zu öffnenden Vene eine Binde gelegt 
hatte, bildete ‚er mit Beistand eines Gehülfen über derselbem 
eine Hautfalte, schnitt diese, mittelst eines geballten Bistouris, 
durch, legte die Vene auf die Weise, ohne sie jedoch durch- 
zuschneiden , bloss, schob unter dieselbe eine gewöhnliche sil- 
berne Sonde und eröffnete sie mit einer Aderlass-Lanzette so 
weit, dass die Spitze einer kleinen Injectionsspritze gut einge- 
bracht werden konnte; während der Arm von dem Gehülfen 
perpendieulär gehalten wurde, injicirte B. einen Theil einer 
Auflösung von Tartarus stibialus, 6 Gran auf 2 Unzen Was- 
ser, in die Vena mediana. — Kaum war eine Minute nach 
der ersten Injection vergangen, als der Kranke schon über 
Urbelkeiten klagte, B. injicirte hierauf abermals einen Theil 
jener Flüssigkeit, worauf nach 2 Minuten ein heftiges Erbre« 
chen erfolgte, mit welchem plötzlich das Stück Fleisch, 2 Zoll 
lang, 34 Zoll breit, 1 Zoll dick und von sehniger Beschaffen- 
heit, ausgeleert ward, Pat. konnte nun wieder schlingen. Ver- 
band und Nachbehandlung der Wunde geschahen wie beim 
Aderlasse, |Med. Zeit. v. Vereine f. Heilk. in Pr. 1837, 
Nr. 49.] 
‚20. Geheilte penetrirende Bauchwunde; vom 
Kreis- Chirurgzus Moss. zu Nicolai in Ober- Schlesien. Kin
	        
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