Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

Il. Chirurgie und Ophthalmologie. 367 
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ein Staarmesser, obwohl jedes gute Bistouri dasselbe thun dürfte. 
[Hufeland’s Journ. d. pract, Heilk, 1837. Dec.] . 
174. Ueber Verrenkungen des Oberschenkels 
und über den ausgezeichnet practischen Werth 
der v. Wattmann’schen Methode, den verrenkten 
Oberschenkel einzurichten; vom Prof. Dr. HınTErBeR- 
en zu Linz. (Schluss, Summar. N, F, Bd, VII. Hft. 4. Nr. 
317.) Sechster Fall. Verrenkung des linken Ober- 
schenkels nach vor- und abwärts. Kio 45jähriger 
ziemlich grosser, starker Tagelöhner wollte sich vor einem zu- 
sammenstürzenden Dach flüchten, fing zu laufen an, wurde zu 
Boden geschlagen und verlor gleich das Bewusstsein, Als er 
zu sich kam, lag er auf dem Gesichte und wurde von einem 
Baume so in die Erde hineingepresst, dass er kaum Athem 
holen konnte und dem .Ersticken nahe war. Man hob bald 
den Baum weg,, unter dem er lag, worauf er sich möglichst 
schnell umdrehte, um nur Luft zu bekommen, Er fühlte we- 
nig Schmerzen und wurde noch halb betäubt ins Spital gebracht, 
wo man ausser der Verrenkung noch folgende Verletzung fand, 
Um ‚das linke Auge sah man starke Blutunterlaufung; Pat. 
klagte über Beklommenheit auf der Brust, tiefes Einathmen 
war nicht möglich und der rechte Vorderfuss war so stark ge- 
quetscht, dass man im ersten Augenblicke nicht sicher war, ob 
nicht auch ein Fusswurzel- oder Mittelfussknochen gebrochen 
war. In Bezug der Erscheinungen der Verrenkung beobach- 
tete H. folgendes: Pat, lag, als er ihn ansah, auf der gesune 
deu rechten Seite, beide Schenkel waren im Kniegelenke ge- 
bogen und lagen genau auf einander. Wie er so dalag, hätte 
man unmöglich eine Verrenkung des Hüftgelenks erkennen 
können, der Hinterbacken war ziemlich gross und die Schen- 
kel durchaus an.Länge gleich. Nachdem aber Pat. auf den 
Rücken gelegt worden war, hatte der linke Schenkel eine 
ähnliche Form wie der luxirte Oberschenkel des ersten Kran- 
ken. Der ganze linke Schenkel bekam jetzt ein Stellung nach 
auswärts; wo sonst der Trochanter war, fand sich eine Grube 
und hier war es, als wenn der Schenkel gebogen, ausgeschweift 
wäre. Die Grube war. weich, leer, vom Trochanter nichts 
zu fühlen, der Hinterbacken flacher, in der Mitte desselben 
fühlte man eine harte eigenthümliche Erhabenheit in Gestalt des 
grossen Trochanters, an der innern Fläche ,. an der Scham und 
Schenkelbuge waren Sehnen und Muskeln stark. gespannt und 
vom Sitzbeinhöcker aufwärts. war ein harter. Theil zu fühlen, 
gleichsam als wenn hier das Becken bis zum Schamberge eine 
Kuochenmasse wäre, Als H. zum Vergleiche den rechten un- 
verletzten Schenkel an diese Stelle abdrückte, konnte er über 
dem Sitzbeinhöcker in die weichen Theile gegen das eiförmige 
Loch tief die Finger hineindrücken. Die Bewegungen mit dem
	        
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