Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

Neueste Bibliographie, 
319 
pech, Dubois, Lallemand, Louis, Olivier, Parent- 
Duchatelet, Rayer, Rostan, Velpeau, — Aber- 
crombie, Burns, Cheyne, Clark, Copland, Davies, 
Gaitskell, Hastings, Hopc, R. Lee, Marshall 
Hall, Pemberton, Stokes, Thompson, Todd u. A, 
Erster Theil. Die acuten Krankheiten. 
Berlin, 1838: Verlag von Veit & Comp. Wien, 
bei C. Gerold. gr. 8. X. und 964 S. 3 Rthlr. 
12 Gr. Auch unter dem Titel: Handbuch der 
speciellen Pathologie und Therapie der 
acuten Krankheiten nach den Krfah- 
rungen der bewährtesten Aerzte unse- 
rer Zeit systematisch dargestellt. 
Nach dem Vorworte des Herausgebers mangelte es bis jetzt 
noch an einem Werke, welches die am Krankenbette gewonne- 
nen Erfahrungen der bewährtesten Aerzte unserer Zeit in einer 
systematisch geordneten und für das Studium wie die Praxis be- 
rechneten speciellen Krankbeits- und Heilumgslehre enthielt, 
Wie werthvoll auch immer die neuen Compendien über specielle 
Pathologie und Therapie seyn mögen, So -geben sie, abgesehen 
von ihren engen Grenzen, doch nur das Resultat der Einzel- 
erfahrung, das Resumee der individnellen Ansicht ihres 
Verfs, , der unmöglich alle Theile der so viel umfassenden medi- 
cinischen Klinik mit gleicher Erfahrung darstellen känn, Des- 
halb glaubt der Herausgeber das vorliegende Werk, dessen er- 
ster Theil die acuten Krankheiten umfasst, während die zwei 
nächst folgenden die chronischen Uebel besprechen sollen, als 
etwas Zeitgemässes und Nützliches, worin die Summe der Be- 
obachtungen und Erfahrungen der meisten ausgezeichneten Aerzte 
der neuern Zeit niedergelegt sind, bezeichnen zu dirfen, Wie 
er ebenfalls selbst angiebt, unterzog er sich dieser nicht leichten 
Arbeit, die ihren auf Förderung der - practischen Heilkunst ge- 
richteten Zweck wohl erreichen dürfte, in einer Weise, welche 
die Reichhaltigkeit: des Gegenstandes niit der Fasslichkeit der Dar- 
stellung harmpnisch. vereint erscheinen lassen sollte, was beson- 
ders dadurch erlangt wurde, dass er jedes Mal einen Schrift- 
steller für den Grundtext wählte und die abweichenden, modifi- 
cirenden oder ergänzenden Beobachtungen und Erfahrungen Ande- 
rer in die dem Werke sich anschliessenden Noten verwies, wo- 
durch er das Zerstückelte und stets Unzulängliche einer in den 
Grundtext mit verwebten Meinungsdivergenz vermied. — Soll 
Ref. an diese Angaben des Herausgebers, die am besten in aller 
Kürze angeben, was derselbe eigentlich bezweckte und wie er 
seinen. Zweck zu erreichen suchte, noch sein Urtheil über den
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.