Full text: (Neueste Folge, Band 7 = 1838, No 1-No 8)

Il. Chirurgie und Ophthalmologie, 233 
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nnd, ‚von der Wunde ausgehend, nach allen Seiten hin die 
Weichtheile dicht von der Geschwulst bis an deren Grenzen 
gelöst. Das Os malare wurde. hierauf von unten her nach 
aufwärts und etwas nach vorwärts. fast in seiner ganzen Höhe 
mittelst einer Messersäge durchsägt, und die weitere Trennung 
nach aufwärts und vorwärts, dann nach abwärts und vorwärts 
an der Grenze des Osteosteatoms mit dem Meissel, welchen die 
rechte Hand hielt, die ersten Finger der linken dicht an der Schneide 
Jdrückten und dirigirten, und sanlıe Schläge eines Gehülfen mit 
einem bleiernen Hammer vorwärts trieben, fortgesetzt, Da die 
die fibröse Masse einschliessenden Knochenwände grösstentheils 
sehr verdünnt waren, die Hervorragung der Geschwulst aber 
ihre Umschneidung mit dem Meissel erschwerte und ihrem Her- 
ausholen aus der Tiefe noch mehr hinderlich seyn musste, 80 
versuchte man sie von ihrem Gipfel gegen ihre Basis schicht- 
weise mit einem starken Scalpell abzutragen, was auch so gut 
gelang, dass man Scheiben von 2 bis 4‘ in der Dicke entfern- 
te, womit man so lange fortfuhr, bis die krankhafte Masse nur 
noch in einer Ebene mit ‚der umgebenden gesunden Kno- 
phenpartie lag. - Jetzt erst wurde aufs Neue zur peripherischen 
Trennung mit dem Meissel geschritten, diese an der Nasenseite, 
Augenwinkel- und Nasenwurzelgegend fortgesetzt und in der 
Unteraugenhöhlengegend (wo die Durchschneidung des N. zn- 
fraorbital, die hefugsten Schmerzen erregte) vollendet. . Stel- 
lenweise konnte man den geraden und Hohl - Meissel drückend 
und sanft wiegend weiter‘. bewegen; theils mit dem Messer 
schneidend , theils mit dem Finger, dem Scalpellstiel und einem 
Hebel grabend und drückend, wurde stückweise die in die 
enorm ausgedehnte Highmorshöhle und in einzelne buckelartige 
Ausweitungen derselben gleichsam eingesackte Masse herausge= 
halt. Während sie mit dem Planum faciale (von dem das 
Ganze wahrscheinlich seinen Ursprung genommen hatte) fast 
durchgängig iu eins verwachsen war, 50 dass sie auch nur mit 
diesem zugleich hätte weggenommen werden können, zeigte sie 
sich an das Planum orbitale, nasale und palatinum blos -ange= 
heftet, und was ihre reine Exstirpation von da vornehnilich begün- 
stigte, war: dass eine besondere knücherne Kapsel sie einschloss 
und genau abgrenzte. Als man daher ein grosses Stück aus 
dem Hintergrunde heraus beförderte, schien es für den Augen- 
blick, als sei die hintere Wand der Highmorshöhle selbst. mit- 
gegangen. Indessen salı man letztere deutlich und unverletzt, 
ja grösstentheils noch von ihrer Schleimhaut bekleidet in der 
Tiefe, während die Knochenkapsel an der heraus belörderten 
Masse haftete, Wie die Art. mening, in der Calvaria, so hat- 
ten sich die erweiterten Gefässe. der Schleimhaut in der Ober- 
fläche dieser krankhaft erzeugten Knochenkapsel abgedrückt 
und diese war von der fbrüsen, mit Kuochenlamellen und Knos
	        
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