Full text: (Neueste Folge, Band 6 = 1837, No 17-No 24)

62 
Neueste Bibliographie, - 
niger Ring. Nach gemachtem Aderlass konnten nur mit der 
grössten Anstrengung zwei Finger zwischen den Muttermund 
und die Schulter eingeführt, eine Erweiterung aber nicht be- 
wirkt werden. Von einem weitern Wendungsversuche wurde 
jetzt abzestanden und der Versuch nach einigen Stunden eben 
so vergeblich wiederholt. - Gegen diesen Krampfzustand wur- 
den krampfstillende Tropfen gereicht und verordnet, während 
der Nacht den Muttermund öfter mit einer Opiatsalbe einzurei- 
ben. Gegen Mitternacht bekam die Frau, in Abwesenheit des 
Geburtsheifers , so heftige Wehen, dass der Steiss sich durch 
den Muttermund durchdrängte und die Schulter auf die Seite 
schob, worauf die Hebamme die Geburt bald beendigte, Das 
schon starke Spuren der Fäulniss tragende Kind war: ausge- 
tragen, aber sehr mager, welches wohl mit zur natürlichen 
Wendung beigetragen haben mag. [Med. Zeit. vv Vereine 
f. Heilk, in Pr. 3837, Nr. 29.] 
ph 
un 
m? 
sel 
zei 
Ad 
na: 
Pı: 
in? 
123. 
dei 
te 
he; 
P1 
be; 
Kı 
dr: 
nu 
MI 
35. Neueste Bibliographie. 
Das Blutfieber, vorzüglich in seiner Ver- 
bindung mit einigen Krankheiten des 
Darmkanals. Pathologisch und therapeutisch 
erläutert von F. Kehrer, practischem Arzte in 
Guntersblum, Provinz Rheinhessen, Mit einer 
colorirten Steindrucktafel. Mainz, 1837. Druck 
und Verlag von Joh. Wirth, gr. 8, V. und 128 
S. 16 Gr. 
Von vielen Aerzten werden jetzt drei Grundformen des 
Fiebers angenommen, doch sind die Untersuchungen über die Ei- 
genthümlichkeiten dieser Formen noch nicht als ganz geschlossen 
anzusehen, wenn auch die Bemühungen neuerer Pathologen hier 
manches Dunkel aufgehellt haben, Ueber das Bestehen, die be- 
sondere Verlaufsweise und die Behandlung des entzündlichen 
Fiebers besass man schon vor längerer Zeit wenigstens practische 
Kenntnisse und der neueren Zeit war es vorbehalten, über Er- 
scheinungen und Therapie der Nervenfieber sehr gelungene 
Forschungen aufzuweisen, Neben beiden Reihen besteht noch eine 
dritte Modification des Fiebers , deren Besonderheit , wie der Verf, 
der hier anzuzeigenden Schrift glaubt, bisjetzt noch unzureichend 
hervorgehoben worden ist. Es ist dies die Modification, die der- 
selbe Blutfieber nennt und dessen Erscheinungen und selbst- 
ständige Momente er in dieser Schrift mit grossem Fleisse und 
vielem Scharfsinne zu entwickeln sucht, Reil, Kreysig u. A. 
beeriffen das frayliche Fieber unter dem allremeinen Namen: TFT y- 
nic 
die 
De 
DS 
ein 
Hy 
de‘ 
A: 
ri 
FI 
Ar
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.